Trondheim, 21. Mai 2026. Das norwegische Staatsunternehmen Enova SF hat ein neues Förderprogramm zur CO₂-Abscheidung aufgelegt. Mindestens 700 Millionen NOK werden in dieses auktionsbasierte Förderprogramm fließen. Zusätzlich stellt Enova Gelder für den Bau von Empfangsterminals zur Verfügung, um auch kleineren Anbietern die CO₂-Speicherung zu ermöglichen.
Oslo, 18. Februar 2026. Fünf Unternehmen haben sich bei der staatlichen Investitionsförderagentur Enova um neun Milliarden NOK für den Bau von Demonstrationsanlagen mit ein bis fünf schwimmenden Offshore-Windkraftanlagen beworben. Dabei sollen neue Technologien für die schwimmenden Fundamente von Offshore-Windparks sowie Lösungen zur Verankerung der Anlagen getestet und demonstriert werden. Dies seien einige der wichtigsten Bereiche, in denen die Kosten gesenkt werden müssen, damit schwimmende Offshore-Windparks rentabel werden, erklärt Oskar Gärdeman, Leiter Offshore-Wind bei Enova. Einige dieser Windparks sollen zu den größten der Welt zählen.
Oslo, 7. November 2025. Im Herbst 2024 vergab die norwegische Wirtschaftsförderagentur Enova SF 777 Millionen NOK an fünf Unternehmen, die den Bau von Anlagen zur Produktion von Wasserstoff angekündigt haben. Bis zum 5. November haben diese Unternehmen ihre Investitionsentscheidung bestätigt. Das heißt: Alle vergebenen Projekte werden realisiert. Dies sei ein entscheidender Schritt zum Aufbau eines Wasserstoffnetzes entlang der norwegischen Küste, vom Oslofjord bis Bodø, teilt Enova mit. Ein Projekt befindet sich bereits im Bau.
Oslo, 12. Februar 2025. Die norwegische Berge Rederi AS wird ab dem kommenden Jahr als erste Reederei der Welt einen emissionsfreien Massengutfrachter betreiben. Der Bau des Schiffes beginnt in diesen Tagen auf einer chinesischen Werft. Wie das norwegische Klassifizierungs- und Zertifizierungsunternehmen DNV berichtet, kann der Massengutfrachter 13.000 Tonnen Fracht transportieren. Der Bau des Schiff wird von der norwegischen Agentur Enova und dem NOx-Fonds mit 270 Millionen NOK unterstützt. Der Frachter wird mithilfe von Batterien und Rotor-Segeln emissionsfrei von Brønnøysund nach Elnesvågen bei Molde fahren.
Oslo, 18. Dezember 2024. Bio Jæren AS will die größte Biogas- und Düngemittelfabrik des Landes errichten. Dafür erhielt das Landwirtschaftsunternehmen jetzt von der Förderagentur Enova 124 Millionen NOK. Das Projekt soll sowohl zur Klimareduzierung als auch zur Energieerzeugung und Wertschöpfung in der Landwirtschaft beitragen.
Oslo, 17. Dezember 2024. Die staatliche Förderagentur Enova wird den Bau von sieben Ammoniakschiffen, zwei Wasserstoffschiffen sowie fünf Elektroschiffen und einer Ladestation finanziell unterstützen. Die Gelder werden über die Programme „Ammoniak in Schiffen“, „Wasserstoff in Schiffen“ und „Batterien in Schiffen“ zur Verfügung gestellt. Diese Schiffe müssen emissionsfrei gebaut sein und vom ersten Tag an emissionsfrei fahren können. Ziel der Programme sei es, Wasserstoff und Ammoniak als emissionsfreie Lösungen in der maritimen Industrie zu demonstrieren und funktionierende Wertschöpfungsketten für Wasserstoff und Ammoniak zu etablierent teilt das Umweltministerium mit.
Oslo, 5. November 2024. Die norwegische Wirtschaftsförderagentur Enova unterstützt Projekte zur Wasserstoffproduktion entlang der norwegischen Küste mit 777 Millionen NOK. Die Investition soll ein Sprungbrett für den Einsatz von Wasserstoff in der norwegischen Schifffahrt und der Aufbau der ersten funktionierenden Wertschöpfungskette für Wasserstoff in Norwegen sein, teilt die Agentur mit. Die Projekte verfügen über eine Gesamtproduktionskapazität von 120 MW, was der Produktions von ca. 40 Tonnen Wasserstoff pro Tag entspricht. Zusammen sollen die Projekte, die im Rahmen der Enova-Initiative unterstützt werden, zu einer Emissionsreduzierung von 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr beitragen. Dies entspeche 5,5 Prozent der nationalen Emissionen aus Schifffahrt und Fischerei von 3,66 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr, so die Zahlen von Statistics Norway aus dem Jahr 2022.
Oslo, 16. April 2024. Die Investitionen in batteriebetriebene Schiffe gehen in Norwegen nicht schnell genug voran. Investitionen verzögern sich, weil Batterien immer noch zu teuer sind und weil zu große Unsicherheit über die verfügbare Infrastruktur besteht, teilt die Wirtschaftsförderagentur Enova mit. Jetzt startet Enova ein neues Förderprogramm „Batterie in emissionsfreien Schiffen“, um den Übergang zur emissionsfreien Schifffahrt zu beschleunigen. Es gehe darum, Batterielösungen für mehrere Schiffstypen als emissionsfreie Alternative wettbewerbsfähig zu machen und sicherzustellen, dass die Wertschöpfungskette für maritime Batterielieferanten weiterentwickelt wird.
Oslo, 18. März 2024. Norwegens Regierung hat mit der staatlichen Investitionsgesellschaft Enova SF eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach zusätzlich zu den bisher geplanten Mitteln 2,8 Milliarden NOK für verstärkte Investitionen zur Reduzierung der CO2-Emissionen unter anderem in Energiemaßnahmen, Schwertransport und Industrie fließen werden. Das Geld soll zur Entwicklung von Technologien und Veränderungen in den Märkten beitragen, damit klimafreundliche Lösungen gegenüber fossilen Brennstoffen bevorzugt werden. Die Mittel erhalten Unternehmen, die diese neuen Technologien einsetzen und testen, zur Reduzierung der Kosten und Risiken. Mehr als die Hälfte der Mittel sind für die Industrie vorgesehen.
Zum Bau von sieben neuen Elektro-Schiffen stellt Enova 76,7 Millionen NOK zur Verfügung. Im Bild: Neubau, den Rødne gemeinsam mit Brødrene Aa plant. Illustration: Brødrene Aa AS
Oslo, 15. Februar 2024. Die Förderagentur Enova vergibt im Rahmen des Förderprogramms „Elektrifizierung des Seeverkehrs“ insgesamt 76,7 Millionen NOK zur Unterstützung der Elektrifizierung von sieben neuen Schiffen. Zu den Begünstigten zählen Touristenschiffe, Versorgungsschiffe, ein Selbstentlader und mehrere Massengutfrachter. Diese Vergaberunde war die vorletzte innerhalb der aktuellen Kriterien zur „Elektrifizierung des Seeverkehrs“. Enova arbeitet derzeit an neuen Förderprogrammen zur Elektrifizierung im maritimen Sektor. Für Batterien in emissionsfreien Schiffen ist ein neues Förderprogramm geplant.
Oslo, 13. Dezember 2023. Die norwegische staatliche Förderagentur Enova hat zwei neue Förderprogramme im Bereich Wasserstoff angekündigt: eines für Wasserstoff-Hubs, an denen erneuerbarer Wasserstoff produziert und gebunkert werden kann, und eines für den Aufbau einer Infrastruktur zur Speicherung und Bunkerung von Ammoniak entlang der norwegischen Küste. Ziel ist es, die ersten funktionierenden Wertschöpfungsketten für Wasserstoff und Ammoniak für die Schifffahrt zu etablieren. Aus diesen Programmen können Unternehmen eine Übernahme von bis zu 80 Prozent der Investitionskosten beantragen. Die Kraftstoffe sollen ab 2030 verfügbar sein. Hintergrund der Initiative ist die Tatsache, dass die Förderagentur im Frühjahr 2022 insgesamt 1,12 Milliarden NOK an Projekte verteilte, die bis heute nicht in Angriff genommen wurden: fünf Hubs für die Produktion von grünem Wasserstoff und zwanzig wasserstoff- und ammoniakbetriebene Schiffe. Insgesamt habe Enova den maritimen Sektor im Bereich Wasserstoff und Ammoniak bisher nach eigenen Angaben mit 2,2 Milliarden NOK unterstützt. Trotz dieser massiven Investition seien bisher keine Projekte realisiert worden.
Bergen, 30. August 2023. Die staatliche Wirtschaftsförderagentur Enova unterstützt das norwegische Unternehmen Elfly Gruppen mit 87 Millionen NOK. Nach Angaben des Unternehmens entwickelt Elfly das weltweit erste kommerzielle Wasserflugzeug, das mit Batterien betrieben wird. 2025 soll es in Westnorwegen getestet werden. Wenn der Prototyp funktioniert, will das Unternehmen Flüge zwischen größeren Städten wie Stavanger und Bergen etablieren.
Oslo, 10. Mai 2023. Die Skarv Shipping Solutions AS erhält 130 Millionen NOK Unterstützung der Förderagentur Enova für den Erwerb von drei Frachtschiffen, die nahezu emissionsfrei entlang der norwegischen Küste fahren sollen. Eine 90-prozentige Reduzierung der Emissionen im Vergleich zu traditionellen Frachtschiffen soll durch den Einsatz von Batterien, Ammoniakmotoren, Rotorsegel und ein energiesparendes Rumpfdesign erreicht werden. Der von Wärtsilä gelieferte Motor werde zu den weltweit ersten 4-Takt-Ammoniakmotoren gehören, teilt Enova mit.
Oslo, 12. April 2023. Die norwegische Wirtschaftsförderagentur Enova startet zwei Programme, die zu reduzierten Emissionen in der Bauindustrie beitragen sollen. Sie unterstützt damit den Einsatz emissionsfreier Baumaschinen und mobiler Ladestationen für elektrische Baumaschinen. Die Programme laufen über zwei Jahre. Unternehmen können sich innerhalb einer Frist bewerben.
Trondheim, 24. November 2021. Das norwegische Unternehmen Aker Solutions AS wird zusammen mit Iberdrola, Olav Olsen und weiteren Unternehmen aus Norwegen, Spanien und Dänemark eine neue Lösung für schwimmende Plattformen für die Windkraft testen. Die Partner des Flagship-Projekts (FLOATING OFSHORE WIND OPTIMIZATION) wollen eine Pilotversion bauen, eine schwimmende Offshore-Windenergieanlage mit einer 10+ Megawatt-Turbine und einer halbtauchenden schwimmenden Betonstruktur, bekannt unter dem Namen „OO-Star Wind Floater“, die außerhalb von Karmøy installiert und getestet werden kann. Es wird die größte schwimmende Offshore-Windturbine der Welt. Das Projekt wird teilweise von der EU (Horizon 2020) gefördert. Jetzt hat auch die norwegische Umweltförderagentur Enova SF eine Unterstützung des Vorhabens in Höhe von 124,2 Millionen Euro zugesagt. Das Geld fließt bei Aker Solutions u.a. in die Entwicklung des Schwimmers selbst und in die Erstellung eines Konzepts für die Massenproduktion der Betonstrukturen im Chassis.