Kategorie: CCS

Gemeinsame Erklärung: Umfangreiche Wasserstoff-Lieferungen von Norwegen nach Deutschland bis 2030

Bereits im Januar 2022 unterzeichneten Bundeskanzler Olaf Scholz und Premierminister Jonas Gahr Støre eine gemeinsame Erklärung zur deutsch-norwegischen Zusammenarbeit im Bereich grüne Transformation. Die jetzige Wasserstoff-Erklärung baut darauf auf.©Gassco

Oslo, 5.Januar 2023. Während seines Oslo Besuches am 5. und 6. Januar 2023 unterzeichnete Vizekanzler Robert Habeck unter anderem mit Öl- und Energieminister Terje Aasland eine Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoff. Darin vereinbarten Norwegen und Deutschland, ihre enge Partnerschaft in den Bereichen Energie, Klimapolitik und industrielle Transformation weiter zu stärken. Ziel ist es, gemeinsame Klimaziele zu erreichen, neue grüne Industrien und Arbeitsplätze zu schaffen und die Energiesicherheit zu stärken.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

Oslo ist am 27. und 28. Oktober Gastgeber der diesjährigen CCUS-Konferenz der EU

Verfolgen Sie hier die Konferenz.

Oslo, 18. Oktober 2022. Norwegen ist in diesem Jahr Gastgeber der CCUS-Konferenz der EU „CCUS Forum“. Sie findet vom 27. bis 28. Oktober statt. EU-Energiekommissarin Kadri Simson wird die Konferenz gemeinsam mit Terje Aasland, Norwegens Minister für Petroleum und Energie, eröffnen.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

EU startet neues Projekt zu CCUS – Norwegisches Forschungsinstitut Sintef als Koordinator

Überblick über die Anlage des Technologiezentrums Mongstad in Norwegen, wo CO2-Abscheidungstechnologien demonstriert und getestet werden.©Technologiezentrum Mongstad

Trondheim, 5. Oktober 2022. Die Europäische Union hat ein neues Projekt gestartet, das dazu beitragen soll, die CO2-Emissionen von Industrieclustern und -zentren in Europa durch Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung (CCUS) zu reduzieren. CCUS ZEN (Zero Emission Network) soll durch den Aufbau von Netzwerken und den Austausch von Wissen und Erfahrungen über CCUS zur Reduzierung der CO2 -Emissionen von Industrieclustern und -zentren in Europa beizutragen. CCUS ZEN wurde offiziell am 1. September bei einer zweitägigen Veranstaltung eingeführt, die von einem der Partner, Technip Energies, veranstaltet wurde. Es wird von der EU-Initiative Horizon Europe finanziert und hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren. Das Projekt umfasst 14 Partner und rund 60 Netzwerkpartner aus acht EU-Mitgliedstaaten. Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF ist Koordinator sowohl für das Projekt als auch für das Netzwerk.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

Wintershall Dea erhält erste CO2-Speicherlizenz in Norwegen

In der Kommune Øygarden in West-Norwegen entsteht gegenwärtig ein großes Terminal zur Anlieferung von CO2 per Schiff. Von hier aus wird das Kohlendioxid dann über Pipelines unter der Meeresboden transportiert und dort gelagert©Northern Lights

Stavanger/Kassel, 5. Dezember 2022. Winterhall Dea Norge AS, Tochter des Gas- und Ölunternehmens Wintershall Dea, und das norwegische Energie-Infrastrukturunternehmen CapeOmega ASA haben vom norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie eine CO2-Speicherlizenz in der norwegischen Nordsee erhalten. Wintershall Dea wird mit einem Anteil von 60 Prozent Betriebsführer der Luna-Lizenz sein. Das Gebiet, in dem das CO2 gespeichert werden soll, liegt 120 Kilometer westlich von Bergen und verfügt über ein geschätztes CO2-Speicherpotenzial von bis zu fünf Millionen Tonnen pro Jahr. Die Lizenzvergabe zeige, dass das Unternehmen seine Präsenz auf dem norwegischen Kontinentalschelf für die nächsten Jahrzehnte ausbauen will, teilt Wintershall Dea mit.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

Auch Belgien will Norwegen für Lagerung von Kohlendioxid nutzen

Premierminister Jonas Gahr Støre und der belgische Premierminister Alexander De Croo vereinbarten für den Herbst die Aufnahme von Gesprächen zum Ex- und Import von Kohlendioxid.©Tone Hertzberg / Ministerpräsidentenamt

Stavanger, 29. August 2022. Premierminister Jonas Gahr Støre und der belgische Ministerpräsident Alexander De Croo trafen sich am Montag in Stavanger, um die Energiekooperation zwischen den beiden Ländern zu konkretisieren. Im Februar hatten Støre und De Croo eine Absichtserklärung (MoU) über eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich Energie und grüne Wende unterzeichnet. Bei ihrem jetzigen Treffen auf der Energiemesse ONS in Hamburg vereinbarten beide Länder die Aufnahme von Gespräche im Hinblick auf ein Abkommen zum Import und Export von CO2. Ein solches Abkommen ist die Voraussetzung für den Transport von Kohlendioxid aus Belgien zur dauerhaften Speicherung auf dem norwegischen Festlandsockel.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

Wintershall Dea und Equinor wollen CO2-Pipeline zwischen Deutschland und Norwegen bauen

Parrtner beim Bau der 900 Kilometer langen Pipeline: Hugo Dijkgraaf (links) (Wintershall Dea), Anders Opedal (Equinor), Mario Mehren (Wintershall Dea) und Grete Tveit (Equinor).©Thor Oliversen / Wintershall Dea

Stavanger/Kassel. Das deutsche Öl- und Gasunternehmen Wintershall Dea und der norwegische Energiekonzern Equinor wollen eine rund 900 Kilometer lange Pipeline bauen, um den EnergyHub für CO2 in Norddeutschland mit den Speicherstätten in Norwegen zu verbinden. Sie soll noch vor 2032 in Betrieb genommen werden und auch Drittanbietern offen stehen. Geplant ist eine Transportkapazität von jährlich 20 bis 40 Millionen Tonnen CO2, was etwa zwanzig Prozent der gesamten deutschen Industrieemissionen pro Jahr entspricht. Damit wollen die Partner die Entwicklung einer umfassenden und sicheren Wertschöpfungskette für die Abscheidung, den Transport und die untermeerische Speicherung von CO2 (Carbon Capture and Storage – CCS) vorantreiben.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

Erstes kommerzielles Abkommen über grenzüberschreitenden Transport und Speicherung von CO2 in Norwegen unterzeichnet

Das Kohlendioxid der Ammoniak- und Düngemittelfabrik Yara Sluiskil in den Niederlanden soll abgeschieden, nach Norwegen transportiert und vor der Küste unter dem Meeresboden dauerhaft gespeichert werden.©Northern Lights

Stavanger, 29. August 2022. Northern Lights JV DA, ein Joint Venture im Besitz von Equinor, Shell und TotalEnergies, unterzeichnete mit dem norwegischen Düngemittelkonzern Yara auf der Öl- und Gasmesse ONS in Stavanger das weltweit erste kommerzielle Abkommen über den grenzüberschreitenden Transport und die Speicherung von CO2. Entsprechend des Abkommens soll das Kohlendioxid der Ammoniak- und Düngemittelfabrik Yara Sluiskil in den Niederlanden abgeschieden, nach Norwegen transportiert und vor der Küste unter dem Meeresboden dauerhaft gespeichert werden. Dies sei ein wichtiger Schritt für die Entwicklung einer groß angelegten Dekarbonisierung der Schwerindustrie, um die Klimaschutzziele zu erreichen, teilt Equinor mit.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

Grünes Licht aus London: Norwegischer Konzern Equinor realisiert eines der weltweit ersten CCS-Projekte in Großbritannien

Der Chemiclas Park in der Region Humber. Hier startet das Projekt H2H Saltend©The Film Agency

Oslo, 12. August 2022. Der norwegische Energiekonzern Equinor ASA wird eine der weltweit ersten industriellen Anlagen und die erste Anlage in Großbritannien zur Erzeugung von Wasserstoff aus Erdgas in Kombination mit CO2-Abscheidung und Offshore-Speicherung (CCS) bauen. Am 12. August gab das britische Department for Business, Energy, and Industrial Strategy (BEIS) bekannt, dass die Anlage zur Produktion von Wasserstoff aus Erdgas im Saltend Chemiclas Park in der Region Humber (H2H Saltend) Phase 2 des Cluster-Sequenzierungsprozesses der Regierung erfolgreich durchlaufen hat und die Due-Diligence-Phase fortgesetzt wird. Nun folgt die Anbindung des Kraftwerkes an die CO2-Transport- und Speicherinfrastruktur des Ostküsten-Clusters der Regionen Humber und Teesside, die ersten beiden CCUS-Cluster in Großbritannien. 2026/2027 soll das Projekt in Betrieb gehen. Die Angebote von Equinor zum Bau zwei neuer gasbefeuerter Kraftwerke mit Kohlenstoffabscheidung in Keadby erhielen ebenfalls grünes Licht.

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