Schlagwort: CCS

Grünen-Chefin Ricarda Lang informiert sich in Norwegen über CCS: Termine hinterließen Fragezeichen

Oslo, 4. August 2022. Die Vorsitzende der Grünen und Bundestagsabgeordnete Ricarda Lang war auf ihrer Sommertour in dieser Woche auch in Norwegen unterwegs. Sie besuchte das Zementwerk Norcem, eine Tochter der deutschen HeidelbergCement, und die Müllaufbereitungsanlage Klemetsrud nahe Oslo, um sich über den CCS-Prozess (Carbon Capture Storage) zu informieren. Beide Unternehmen sind Teil des Demonstrationsprojektes Langskip der norwegische Regierung, mit dem Erfahrungen zur Abspaltung, zum Transport und zur Speicherung von Kohlendioxid unter dem norwegischen Festlandsockel gesammelt werden sollen. Außerdem sprach Lang mit Staatssekretär Amund Vik vom Ministerium für Öl und Energie und traf sich in der Residenz des deutschen Botschafters mit norwegischen Umwelt-NGOs, um über den Einsatz der CCS-Technologie zu diskutieren. 

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CCUS braucht Regulierung, Infrastruktur und First Movers

Wintershall Dea: Carbon Management und Wasserstoff als neue Strategie

Mario Mehren, CEO Wintershall Dea, fordert während der Präsentation der Quartalsergebnisse von der Politik die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für die Anwendung von CCS. V.l.: Kommunikationschef Michael Sasse, Mario Mehren, Finanzvorstand Paul Smith©Screenshot BPN

Kassel/Hamburg, 26. Juli 2022. Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea AG hat eine neue Strategie. Die Produktion von Erdgas bleibe weiterhin die Priorität des Unternehmens. Carbon Management und Wasserstoff seien jetzt aber das „zweite entscheidende strategische Thema“, teilt Wintershall Dea mit. In einem Media Video Call zur Präsentation der Ergebnisse im zweiten Quartal 2022 sagte CEO Mario Mehren: „Das ist eine neue Strategie für unser Unternehmen, die logisch weiterentwickelt, was wir sind, was wir können und was wir wollen.“ Schrittweise will Wintershall Dea ein komplementäres Geschäft aufbauen, mit dem es in der Lage ist, bis zum Jahr 2040 20 bis 30 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen.

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Equinor erhält Lizenz zum Bau von CO2-Speichern in der Nordsee und in der Barentssee

Ausgewiesene Gebiete für die CO2-Speicherung in der Nordsee und in der Barentssee.©Equinor

Oslo, 5. April 2022. Der norwegische Energiekonzern Equinor hat die Betriebsführerschaft für die Entwicklung der CO2-Speicher Smeaheia in der Nordsee und Polaris in der Barentssee erhalten. Die Vergabe der beiden Lizenzen soll dazu beitragen, den norwegischen Festlandsockels zu einer führenden Region für die CO2-Speicherung in Europa zu entwickeln.

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Norwegischer Aluminiumkonzern Hydro investiert in amerikanisches CO2-Abscheidungsunternehmen Verdox

Das Hydro-Werk Sunndal, eines der fünf norwegischen Aluminiumwerke des Konzerns. Hier soll eine neue Technologie zur Abscheidung von CO2 getestet werden.@Hydro

Oslo, 22.02.2022. Der norwegische Aluminiumkonzern Hydro ASA investiert 20 Millionen US-Dollar in das US-Unternehmen Verdox, Inc., ein Spin-off des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Das Unternehmen kommerzialisiert eine vollelektrische Technologie zur Kohlenstoff-Abscheidung, die sowohl für die Erfassung von Emissionen aus der Aluminiumproduktion als auch direkt aus der Luft angewendet werden kann. Mit der Investition erwirbt Hydro eine Minderheitsbeteiligung.

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Norwegens Ministerpräsident in Berlin: CCS macht den Unterschied

Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre lädt Deutschland ein, die CO2-Emissionen in Zusammenarbeit mit Norwegen mittels CCS-Technologie zu reduzieren. Finden Sie hier eine Aufzeichnung der Paneldiskussion.©DIHK/Jens Schicke

Berlin, 19. Januar 2022. Erdgas, dessen CO2-Anteil abgespalten und mittels CCS-Technologie unter dem Meeresboden gelagert wird, belastet das Klima viel weniger als Erdgas ohne CCS. Mit dieser nachgewiesenen Erkenntnis warb Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre bei einem Energie Round Table im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin am 19. Januar für den Einsatz von blauem Wasserstoff in Deutschland und für eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Norwegen zur Erreichung der Klimaziele. Anlässlich des Besuches des norwegischen Ministerpräsidenten in Berlin, bei dem er unter anderem mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammentraf, hatte der DIHK zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Decarbonizing the German industry: What’s needed, and can a fossil energy exporter like Norway be part of the solution? Cross-Border Cooperation to reach the “Grüne Null” eingeladen.

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Industriefirmen im mitteldeutschen Chemiedreieck wollen CO2 unter dem Meer lagern

Die TotalEnergies​ Raffinerie in Leuna©Fechner & Tom

Halle, 13. Januar 2022. Mehrere Unternehmen im mitteldeutschen Chemiedreieck in Sachsen-Anhalt arbeiten in einem gemeinsamen Projekt daran, den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre deutlich zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. „Unser Ziel ist es, in der Produktion anfallendes CO2 im Verbund wieder als Rohstoff zu nutzen und falls das nicht möglich ist, langfristig und sicher unter dem Meeresboden, in sogenannten Off-Shore Speicherstätten, zu lagern“, sagte Thomas Behrends, Geschäftsführer der Total-Energies-Raffinerie in Leuna der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. So könnten Pipelines CO2 aus dem mitteldeutschen Chemiedreieck an die Nordseeküste fördern.

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Fünf Unternehmen bewerben sich um CO2-Speicherung in Norwegen

Norwegen bietet europäischen Industrieunternehmen die Speicherung von abgeschiedenem CO2 vorerst in zwei in Lagerstätten unter dem Meeresboden.©Regjeringen.no

Oslo, 16.12.2021. Fünf Unternehmen haben beim norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie Anträge auf die Speicherung von CO2 auf dem norwegischen Festlandsockel gestellt. Es handelt sich dabei um A/S Norske Shell, Equinor ASA, Horisont Energi AS, Northern Lights JV DA und Vår Energi AS. Ein Gebiete in der Nordsee und ein Gebiet in der Barentssee hat die Regierung als Speicher von Kohlendioxid im September dieses Jahres gemäß der Einlagerungsverordnung ausgeschrieben. Bewerbungsschluss war der 9. Dezember 2021. Das norwegische Petroleumdirektorat wird das Ministerium im Zusammenhang mit dem Antragsverfahren beraten.

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Neues Industriecluster zur CO2-Abscheidung und -Speicherung in Mittelnorwegen

Beteiligte Unternehmen am Konsortium CCS MIdt-Norge.©Sintef

Trondheim, 7. Dezember 2021. Ein neues Industriecluster soll Chancen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) für Unternehmen in Mittelnorwegen untersuchen. Das Industriecluster trägt den Namen CCS Midt-Norge und soll den Weg für eine mögliche Entwicklung einer Infrastruktur für das CO2-Management in der Region aufzeigen. Beteiligt sind die Unternehmen Elkem Thamshavn, Equinor Tjeldbergodden, Franzefoss Minerals (NorFraKalk und Verdalskalk), Statkraft Varme, Wacker Chemicals Norway (Holla) und SINTEF Energi. Das Projekt wird zu 50 Prozent von den Industriepartnern und zu 50 Prozent von CLIMIT finanziert, einem nationalen Programm, das finanzielle Unterstützung für Forschung, Entwicklung und Demonstration von CCS-Technologien bereitstellt. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 2021 und dauern bis 2023. Eine mögliche Fortsetzung wird dabei evaluiert.

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Norwegen und die Niederlande unterzeichnen Abkommen zur Zusammenarbeit beim CO2-Management

Die Ministerin für Erdöl und Energie Marte Mjøs Persen und der niederländische Außenminister Ben Knapen unterzeichneten am Rande eines Seminars der Technischen Universität Trondheim (NTNU) ein Kooperationsabkommen zur Zusammenarbeit im Bereich CCS.©Arvid Samland / OED

Oslo, 11. November 2021. Norwegen und die Niederlande haben eine Absichtserklärung zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Kohlenstoffabscheidung und Speicherung (CCS) und der Erforschung zukünftiger Bereiche der Energiekooperation in Bezug auf die Nordsee unterzeichnet. Die Zeremonie fand am Rande des Energieseminars „Die Nordsee als Plattform für die saubere Energiewende“ an der Technischen Universität Trondheim NTNU statt, an dem das niederländische Königspaar und der norwegische Kronprinz teilnahmen.

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Bundesregierung will CO2-Transport ins Ausland und Speicherung im Ausland ermöglichen

Norwegen realisiert gegenwärtig mit Langskip und Northern Lights ein Demonstrationsprojekt zur Abspaltung, zum Transport und zur Lagerung von CO2 (CCS) unter dem Meeresboden. Deutsche Industrieunternehmen sollen als Kunden gewonnen werden.©Northern Lights

Berlin, 14. Juni 2021. Die Bundesregierung will den Transport von Kohlendioxid ins Ausland und die Speicherung unter dem Meeresboden im Ausland ermöglichen. „Mit Blick auf Transport und Speicherung von CO2 ins Ausland plant die Bundesregierung als Mitgliedsstaates des London-Protokolls die Ratifikation des von der entsprechenden Vertragsstaatenkonferenz geänderten Artikel 6 des London-Protokolls, der den grenzüberschreitenden CO2-Transport zwecks Speicherung im tiefen Untergrund unter dem Meeresboden ermöglicht“, heißt es in einer Stellungnahme des Bundesumweltministeriums BMU.

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Norwegens Energiekonzern Equinor startet mit CCS-Projekt in Großbritannien

Mit drei Projekten an der britischen Ostküste zur Reduzierung der CO2-Emissionen und der Lagerung unter dem Meeresboden soll bis 2040 das erste Industriecluster entstehen, das keine CO2-Emissionen verursacht.©Equinor

London, 17. März 2021. Equinor und weitere Industriepartner wollen an der Ostküste Großbritanniens bis 2040 das weltweit erste Industriecluster schaffen, das keine CO2-Emissionen ausstößt. Der staatliche britische Industrial Strategy Challenge Fund (ISCF) hat jetzt drei Projektkonsortien finanzielle Unterstützung für das Vorhaben zugesagt. Bei allen drei Projekten spielt der CCS-Prozess, also die Abspaltung von Kohlendioxid bei Industrieabgasen und der CO2-Speicherung unter dem Meeresboden, eine Rolle. Die Investitionssumme, die in einer öffentlich privaten Partnerschaft aufgebracht werden soll,  beträgt 229 Millionen GBP, wobei Equinor und seine Partner mehr als zwei Drittel des Gesamtbetrags übernehmen.

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Skanska baut in Norwegen Empfangsanlage für Kohlendioxid

Das norwegische Tochterunternehmen des schwedischen Baukonzerns Skanska wird in der Gasaufbereitungsanlage Kollness ein Empfangsterminal für Kohlendioxid bauen. Das CO2 wird von hier aus über Leitungen zur Lagerung unter dem Meeresboden weitergeleitet.©Skanska

Oslo, 15. Dezember 2020.  Skanska Norge AS, Tochter des schwedischen Bauunternehmens Skanska, wird in der Gasaufbereitungsanlage Kollnes in Øygarden bei Bergen eine Empfangsanlage für abgespaltenes Kohlendioxid bauen. Auftraggeber ist der staatliche Energiekonzern Equinor. Nachdem das norwegische Parlament in dieser Woche der Finanzierung des Demonstrationsprojektes zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid “Langskip” (CCS) aus dem Staatshaushalt für 2021 zugestimmt hat, wird die Investition nun umgesetzt. Der Auftrag hat einen Wert von rund 380 Millionen NOK.

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Klimaziele 2050: Kooperation mit Norwegen macht den Unterschied

Interview mit Dr. Torsten Porwol, Geschäftsführer der CO2 Management AS, Paradis

Um deutsche Industrieunternehmen zu animieren, ihr im Produktionsprozess anfallendes CO2 nach Norwegen zu transportieren und dort unterirdisch zu lagern, will das norwegische Unternehmen CO2 Management AS in Deutschland einen zentralen Umschlagplatz für den Gastransport einrichten. Das Projekt soll der deutschen Industrie ab 2024 die Anlieferung des verflüssigten CO2 ermöglichen. BusinessPortal Norwegen sprach mit Geschäftsführer Torsten Porwol über die Pläne seines Unternehmens und die Notwendigkeit der radikalen Umstellung von Industrieprozessen zur Erreichung der Pariser Klimaziele.

Herr Porwol, die unterirdische Lagerung von Kohlendioxid ist in Deutschland nicht gerade populär. Während CO2 in Norwegen seit vielen Jahren unter dem Meer verpresst werden, wurden Versuche dieser Art vor einigen Jahren in Deutschland gestoppt. Ihr Unternehmen will deutsche Industriefirmen nun überzeugen, ihr CO2 nach Norwegen zu verschiffen. Was macht Sie so optimistisch, dass die Industrie mitspielt?

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Weltweit größte Testanlage für CO2-Transport in Norwegen eröffnet

Im Equinor-Werk in Porsgrunn wurde die weltweit größte Testanlage zum Transport von CO2 in Betrieb genommen. Ministerpräsidentin Erna Solberg (Mitte) eröffnete die Anlagen gemeinsam mit Brage Vanebo (links), und Morten Lillegårdsetre.©Ole Jørgen Bratland)

Porsgrunn, 30. Oktober 2020. Am Freitag, den 30. Oktober, eröffnete Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg im Werk des norwegischen Energiekonzerns Equinor in Porsgrunn die mit Leitungen in einer Länge von 200 Metern weltweit größte Testanlagen zum Transport von Kohlendioxid. In der Anlage wird CO2 in Pipelines sowohl in gasförmiger als auch in flüssiger Form transportiert. Ziel ist es, mehr über das Verhalten von CO2 während des Pipeline-Transports zu erfahren.

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Auch Fortum Oslo Varme investiert in CO2-Abscheideanlage

Das Müllaufbereitungswerk in Klemetsrud ist der größte Verursacher von CO2-Emissionen in der Kommune Oslo. Mit der Abspaltung von CO2 sollen die Treibhausgase um 90 Prozent gesenkt werden. ©Fortum

Klemetsrud, 17. Juni 2020. Nachdem das Zementwerk Norcem mit Aker Solutions eine Entscheidung zum Bau einer Abscheideanlage für CO2 getroffen hat, hat auch der Vorstand des Wärmekraftwerkes Fortum Oslo Varme den Bau einer Kohlenstoffabscheideanlage in Klemetsrud gebilligt. Damit will Oslos größter Verursacher von CO2-Emissionen die Treibhausgase in den kommenden Jahren um 90 Prozent senken. Das Unternehmen beteiligt sich an dem von der Regierung derzeit unterstützen Demonstrationsprojekt für den Prozess der Abspaltung, des Transports und der Lagerung von Kohlendioxid unter dem Meeresboden (CCS). 

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