Oslo, 7. September 2026. Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) hat am 5. August 2026 Änderungsvorschläge zur Überarbeitung des Kodex für börsennotierte Gesellschaften veröffentlicht und erläutert. Ziel der Überarbeitung ist eine schlankere und international anschlussfähigere Gestaltung des Kodex. Die Vereinfachung soll zudem einer höheren Vergleichbarkeit des DCGK mit anderen nationalen Kodizes dienen und folgt damit internationalen Entwicklungen. Norges Bank Investment Management, Verwalter des norwegischen Staatsfonds Government Pension Fund Global, hat sich am 3. Sseptember zu den vorgeschlagenen Änderungen geäußert. Lesen Sie hier Auszüge aus dem Schreiben an die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex.
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Oslo, 13. August 2026. Der Ausschuss für Geldpolitik und Finanzstabilität der norwegischen Zentralbank Norges Bank beschloss auf seiner Sitzung am 12. August, den Leitzins unverändert bei 4,25 Prozent zu belassen. „Die Inflation hat sich verlangsamt und lag in diesem Sommer unter den Prognosen. Eine geringere Inflation ist zwar erfreulich, aber sie ist immer noch zu hoch, und es ist zu früh, um zu schlussfolgern, dass sich die Inflationsaussichten wesentlich verändert haben. Daher könnte eine Anhebung des Leitzinses noch notwendig werden“, erklärte Gouverneurin Ida Wolden Bache.
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Oslo, 12. August 2026. Der Government Pension Fund Global erzielte im ersten Halbjahr 2026 eine Rendite von 9,4 Prozent. Die buchhalterische Rendite in Kronen betrug 1,753 Billionen (ca.184,3 Milliarden US-Dollar), die höchste jemals verzeichnete Halbjahresrendite in Kronen. Die Rendite der Aktienanlagen des Fonds belief sich auf 13,0 Prozent, der festverzinslichen Anlagen auf 0,9 Prozent und der Anlagen in nicht börsennotierten Immobilien auf 3,0 Prozent. Die Rendite der nicht börsennotierten Infrastruktur für erneuerbare Energien lag bei -0,2 Prozent.
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Oslo, 11. August 2026. Norwegens Staatsfonds Government Pension Fund Global feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Am 30. Mai 1996 zahlte der norwegische Staat erstmals in einen Fonds ein, der die in der Öl- und Gasindustrie erwirtschafteten Gelder für die folgen Generation bewahren soll. Jedes Jahr entnimmt die Regierung einen Betrag, gegenwärtig sind es drei Prozent des Fondsvermögens jeweils zum Jahresanfang, aus dem Fonds zur Aufstockung des Staatshaushaltes. Das machte in den vergangenen Jahren 25 Prozent des norwegischen Staatsbudgets aus. Inzwischen ist der norwegische Staatsfonds der größte der Welt. Um Rendite zu erzielen, investiert das Management vorzugsweise in Aktien. In seiner Finanzrede am 11. August auf der Arendalsuka konfrontierte Nicolai Tangen, Chef der Norges Bank Investment Management, dem Verwalter des Ölfonds, die Öffentlichkeit mit den Risiken, denen der Fonds ausgesetzt ist. Erhält ein Verschwinden des Fonds für möglich. „Das Schlimmste daran ist, dass es in der heutigen Welt tatsächlich sehr wahrscheinlich ist. Kein Land in der Geschichte hat es geschafft, ein großes Vermögen über lange Zeit zu bewahren. Vermögen gehen am Ende immer verloren“, so Tangen. Die letzten 30 Jahre sieht er als außergewöhnlich günstig für Finanzinvestoren.
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Oslo, 22. Juli 2026. Die norwegische Krone hat in den vergangenen Wochen sowohl gegenüber dem Euro als auch gegenüber dem US-Dollar an Wert gewonnen. Am 21. Juli 2026 kostete ein Euro 10,98 norwegische Kronen, der Wechselkurs des US-Dollar lag bei 9,62 norwegischen Kronen. Deutsche Urlauber in Norwegen erhalten damit weniger Kronen für einen Euro als im vergangen Jahr. Das wird sich in der Urlaubskasse gegenüber dem Vorjahr bemerkbar machen, als ein Euro fast zwölf Kronen Wert war. Als Hauptursache gelten der Krieg zwischen den USA und dem Iran und die infolge dessen wieder gestiegenen Ölpreise.
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Oslo, 7. Juli 2026. Norges Bank Investment Management (NBIM), Verwalter des norwegischen Staatsfonds, und das amerikanische Immobilienunternehmen Asana Partners haben eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures Asana Partners Strategic Partners I (APSP I) unterzeichnet. Das gemeinsame Unternehmen werde in Einzelhandelsimmobilien in den Vereinigten Staaten investieren und diese betreiben, teilt NBIM mit. Die Vereinbarung wurde am 30. Juni 2026 unterzeichnet.
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Oslo, 24. Juni 2026. Norwegens Finanzminister Jens Stoltenberg nahm heute den Bericht der Steuerkommission unter der Leitung von Eigil Knutsen entgegen. Die Steuerkommission wurde am 19. Dezember 2025 eingesetzt, um Empfehlungen für eine umfassende Steuerreform zu erarbeiten, die zu einem wettbewerbsfähigen Steuerniveau für norwegische Unternehmen beitragen soll. Insgesamt gehe es bei der angestrebten umfassenden Steuerreform um mehr Berechenbarkeit. Die Kommission schlägt unter anderem eine Senkung der Vermögens-, der Einkommens- und der Mehrwertsteuer vor. Auch soll es eine Entlastung bei der sogenannten Wegzugssteuer geben. Der Bericht wird nun zur Konsultation weitergeleitet. Die Regierung wird die eingegangenen Stellungnahmen berücksichtigen und anschließend dem Storting einen entsprechenden Vorschlag präsentieren.
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Oslo, 23. Juni 2026. Zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr morgens stieg die Anzahl der Geldtransfers über den Zahlungsdienstleister Vipps in Norwegen am 23. Juni im Vergleich zum gleichen Zeitraum am vorherigen Dienstag beim Spiel Norwegen-Senegal um 205 Prozent. Noch nie zuvor haben so viele Menschen Vipps in den ersten sechs Stunden eines Wochentags genutzt. Auch die Zahlungen an Freunde (P2P-Überweisungen) nahmen deutlich zu – zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens um 64 Prozent. Vipps MobilePay ist die führende mobile Bezahl-App in den nordischen Ländern.
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Oslo, 18. Juni 2026. Der Leitzins in Norwegen bleibt unverändert bei 4,25 Prozent. Allerdings dürfte eine weitere Zinserhöhung nach Ansicht des geldpolitischen und finanzstabilitätspolitischen Ausschusses der norwegischen Zentralbank Norges Bank in einer einer der nächsten Sitzungen erforderlich sein, da die weitere wirtschaftliche Entwicklung mit Unsicherheiten behaftet sei, wie Norges Bank mitteilt. Die Inflation sei zu hoch und das starke Wachstum der Unternehmenskosten in den letzten Jahren werde die Inflation auch künftig weiter anheizen. Neue Informationen würden darauf hindeuten, dass der Inflationsdruck etwas höher ist als bisher erwartet. „Wenn sich die Dinge wie erwartet entwickeln, werden wir den Leitzins bei einer der nächsten Sitzungen anheben“, erklärt Ida Wolden Bache, Gouverneurin der Zentralbank.
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Oslo, 5. März 2026. Norwegens Staatsfonds Government Pension Fund Global erzielt hohe Gewinne mit Künstlicher Intelligenz. Am 5. März fand im Finanzausschuss des norwegischen Parlaments Storting eine Anhörung zum staatlichen Pensionsfonds statt. Lesen Sie hier die Einführung von Nicolai Tangen, Leiter des Investmentmanagements der Norges Bank und Chef des norwegischen Staatsfonds:
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Oslo, 7. Mai 2026. Der geldpolitische Ausschuss der Norges Bank hat den Leitzins von 4 auf 4,25 Prozent angehoben. Begründet wurde dies mit erheblichen Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Auf der Märzsitzung war der Ausschuss noch davon ausgegangen, dass eine Zinserhöhung auf einer der nächsten Sitzungen angebracht sei. Die im März vorgelegte Zinsprognose ging davon aus, dass die Zinssätze bis zum Jahresende auf 4,25 bis 4,5 Prozent steigen würden. An den Zinsaussichten habe sich seither nichts Wesentliches geändert, teilt Norges Bank mit.
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Oslo, 29. April 2026. Im Januar dieses Jahres hat das Finanzministerium die norwegische Zentralbank Norges Bank um eine neue Bewertung der Stückelungsstruktur der norwegischen Banknoten gebeten, um geeignete Instrumente zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität zu prüfen. Økokrim, die Behörde zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, hatte sich für die schrittweise Abschaffung der Banknoten mit dem höchsten Nennwert ausgesprochen. Außerdem wies das Ministerium darauf, dass sich die Nutzung von Bargeld in den letzten Jahren deutlich verändert hat. Norges Bank hat nun entschieden, die 1000-Kronen-Banknote als gültiges Zahlungsmittel beizubehalten, gibt jedoch keine 1000-Kronen-Banknoten mehr an Banken aus. Die 1000-Kronen-Banknote bleibt als Zahlungsmittel gültig und kann wie bisher verwendet werden.
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Oslo, 23. April 2026. Ende des ersten Quartals 2026 betrug der Wert des norwegischen Staatsfonds 19.998 Milliarden NOK. Der Marktwert des Anlageportfolios belief sich auf 20.004 Milliarden NOK. Die Rendite der Aktienanlagen des Fonds betrug -2,6 Prozent, die Rendite der festverzinslichen Anlagen -0,2 Prozent und die Rendite der Anlagen in nicht börsennotierten Immobilien 1,2 Prozent. Die Rendite der nicht börsennotierten Infrastruktur für erneuerbare Energien lag bei -1,9 Prozent. Die Rendite des Fonds lag um 0,01 Prozentpunkte über der Rendite des Vergleichsindex.
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Oslo, 26. März 2026. Der geldpolitische Ausschuss der Norges Bank hat den Leitzins in seiner Sitzung am 25. März unverändert bei vier Prozent belassen. Nach der aktuellen Einschätzung der Inflationsaussichten ist eine Zinserhöhung bei einer der nächsten Zinssitzungen wahrscheinlich angebracht, teilt Norges Bank mit. Die Prognose für den Leitzins wurde seit Dezember 2025 nach oben korrigiert und deutet darauf hin, dass der Leitzins auf 4,25 bis 4,5 Prozent bis zum Jahresende steigen wird. Ein höherer Zinssatz wird die Wirtschaft etwas bremsen. Der Ausschuss schätzt, dass die registrierte Arbeitslosigkeit auf das Niveau vor der Pandemie steigen wird. Bei einer Zinsentwicklung im Einklang mit den Prognosen besteht die Aussicht, dass die Inflation ab dem nächsten Jahr sinkt und im Jahr 2029 auf 2,0 Prozent zurückgeht.
Continue reading „Norwegen lässt Leitzins unverändert bei vier Prozent – Inflation weiterhin über dem Zielwert“
Oslo, 19. März 2026. Die norwegische Krone ist nach einem Anstieg der Öl- und Gaspreise in den vergangenen Tagen kräftig gestiegen. Lange Zeit kostete ein Euro mehr als 11 NOK. Am Nachmittag des 19. März durchbrach die norwegische Währung dann die 11-NOK-Grenze und ein Euro kostete 10,99 NOK. Der US-Dollar liegt unverändert bei 10,57 NOK. Für deutsche Urlauber bedeutet eine stärkere Krone ein ungünstiges Währungsverhältnis. Die Lebensmittelpreise beispielsweise werden teurer.
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