Kategorie: Bauwirtschaft

Vier Straßenbauprojekte als Pilotprojekte für fossilfreie Baustellen in Norwegen ausgewählt

Insbesondere mit dem Einsatz elektrisch betriebener Baufahrzeuge und Baumaschinen sollen die Baustellen in Norwegen bis 2025 emissionsfrei werden. Die öffentliche Straßenverwaltung hat jetzt vier Straßenbau-Vorhaben als Pilotprojekte ausgewählt. ©Ellinor Hansen / Statens Vegvesen

Oslo, 20. April 2021. Norwegens Baustellen sollen entsprechend dem “Aktionsplan für fossilfreie Baustellen im Verkehrssektor” bis 2025 emissionsfrei sein. Die norwegische öffentliche Straßenverwaltung Statens vegvesen hat dem Verkehrsministerium jetzt vier Vorhaben im Straßenbau als Pilotprojekte für fossilfreie Baustellen vorgeschlagen sowie Vorschläge für Pilotanlagen für den Betrieb und die Wartung von Maschinen unterbreitet. Dabei handelt es sich um folgende Projekte:
1) E18 / E39 Gartnerløkka-Kolsdalen
2) E39 Betna-Hestnes
3) OPS Hålogalandsvegen
4) E8 Sørbotn-Laukslett

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

GTAI-Branchencheks: Zuversicht kehrt in Norwegen langsam zurück

Die Bauwirtschaft verzeichnete 2020 über alle Sektoren hinweg Rückgänge. Im Hochbau drehte der Trend in der zweiten Jahreshälfte 2020, vor allem dank des Wohnungsbaus, der laut Prognosen 2021 um drei Prozent zulegen soll.©BPN

Oslo, 9. April 2021 (von Michał Woźniak, Stockholm). Germany Trade & Invest geht davon aus, dass die Zuversicht in der norwegischen Industrie langsam zurückkehrt. Als Zusammenfassung verschiedener Branchencheks schreibt die Agentur: Die Aussichten für 2021 werden besser, sind aber weiterhin mit Fragezeichen versehen. Langfristige Investitionsentscheidungen werden deswegen lieber vertagt. Die Umsätze der norwegischen Industrie sind Anfang 2021 auf das Niveau von vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie zurückgekehrt. Nicht alle Sparten erholen sich allerdings gleich schnell. Der Maschinenbau, damit verbundene Dienstleister, papiernahe Sektoren oder Produzenten von Transportmitteln kämpfen weiterhin mit Auftrags- und Umsatzrückgängen – teilweise im zweistelligen Prozentbereich. Nur knapp unter dieser Marke könnte der Rückgang der Industrieinvestitionen gegenüber 2020 bleiben.

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Implenia verkauft in Norwegen Geschäftsbereich Wartung von Fähranlegern und Felssicherung

Die Tochter des Schweizer Implenia-Konzerns, Implenia Norge AS, war bisher für die Wartung von 118 Fähranlegern in Norwegen zuständig. Jetzt verkauft Implenia das Geschäft an die norwegische Presis Infra AS.©Implenia


Dietlikon, 9. April 2021. Der Schweizer Bau- und Immobilienkonzern Implenia veräußert seine Geschäftsfelder Wartung von Fähranlegern sowie Felssicherung in Norwegen. Das Unternehmen will sich künftig auf das definierte künftige Kernportfolio fokussieren. Käufer dieser Aktivitäten im Norden ist Stetind Entreprenør AS, eine neu gegründete Tochtergesellschaft der Presis Infra AS, die ab dem 9. April 2021 die operative Verantwortung für den Betrieb der Fähranleger und die Felssicherung übernimmt.

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Transportable Schwimmhalle in Oslo in Betrieb genommen

Im Stadtteil Økern in Oslo wurde erstmals eine transportable Schwimmhalle mit 25-Meter-Bahnen in Betrieb genommen.©Tove Lauluten / Kulturog idrettsbygg Oslo KF

Oslo, 24. März 2021. Die Gemeinde Oslo hat ihre erste transportable Badeanstalt eröffnet. Das Økern Bad im Osloer Stadtteil Økern entstand nach einem Umwelt- und Wiederverwendungskonzept, das den Abbau und die spätere Wiederverwendung der Schwimmhalle auf einem anderen Grundstück vorsieht. Das Bad soll dazu beitragen, einen Teil der Badekapazität in der Hauptstadt aufrechtzuerhalten, während das neue Tøyen-Bad gebaut wird.

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Norwegen öffnet Grenze jetzt auch für Fachkräfte im Bereich Infrastruktur

Fachpersonal aus dem Ausland, das im Bereich Infrastruktur dringend benötigt wird, darf jetzt auch nach Norwegen einreisen. Die Quarantäneregeln bleiben bestehen. Im Bild: Der Hafen Drammen©BPN

Oslo, 19. März 2021. Um zu verhindern, dass sich Infrastrukturprojekte wegen Grenzschließung verzögern, hat Norwegens Regierung beschlossen, Fachkräfte, die für den Bau, den Betrieb oder die Wartung der Infrastruktur erforderlich sind, in begrenztem Umfang von den Einreiseregeln zu befreien. Zur Infrastruktur zählen in diesem Zusammenhang Wasser- und Abwasseranlagen, Landebahnen, Straßen, Schiffe und Häfen, Flugzeuge, Flughäfen und Luftfahrtanlagen, IKT-Infrastruktur wie Breitband, Telekommunikation und dergleichen, Energieerzeugung und -verteilung, Offshore- und Onshore-Anlagen für Aktivität im Bereich Öl und Gas.

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Implenia gewinnt Auftrag für Bau des Lysaker-Fornebu-Tunnels in Norwegen

Illustration der Station Fornebuporten, entworfen von Zaha Hadid Architects ©Zaha Hadid Architects und A-Lab

Dietlikon, 17. März 2021. Die norwegische Tochter des Schweizer Unternehmens Implenia, Implenia Norge AS, hat in Norwegen den Auftrag zum Bau des Tunnels Lysaker-Fornebu gewonnen. Wie das Unternehmen mitteilt, beträgt das Auftragsvolumen 131 Millionen Schweizer Franken. Der Auftrag umfasst die Planung und den Bau eines Tunnels, inklusive Querprofile, auf einer Strecke von rund 2,3 Kilometern. Zusätzlich werden Baugruben und Felsschächte für die Stationen Flytårnet und Fornebuporten erstellt.

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Neues Labor für emissionsfreies Bauen in Trondheim eröffnet

Forscher der Technischen Universität Trondheim NTNU und des Forschungsinstituts SINTEF haben jetzt in Trondheim ein eigenes ZEB-Labor (Zero Emission Buildings) für Arbeiten auf dem Gebiet der nachhaltige Gebäude- und Flächenentwicklung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und der Umweltbelastung.©Mathias C. Herzog

Trondheim, 4. März  2021. Die Technische Universität Trondheim NTNU und das Forschungszentrum SINTEF haben am 4. März in Trondheim ein Forschungslabor für emissionsfreie Gebäude eröffnet. Im ZEB-Labor (Zero Emission Buildings) testen die Forscher zukünftige Lösungen für nachhaltige Gebäude. Die Forschungsarbeiten sollen durch nachhaltige Gebäude- und Flächenentwicklung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und der Umweltbelastung beitragen. Das Labor wird von NTNU, SINTEF, dem norwegischen Forschungsrat und Enova finanziert. Bei der Entwicklung arbeiteten die NTNU, SINTEF, Orion, Veidekke Entreprenør, Link Arkitektur, Siemens, Vintervoll, Bravida, Multiconsult und Aas-Jakobsen zusammen.

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GK liefert Gebäudeautomation für neues Regierungsviertel in Oslo

Der Auftrag zur Gebäudeautomatisierung im neuen Regierungsviertel in Oslo ging für einen Rekordwert von 234 Millionen NOK an das norwegische Unternehmen GK Norge.©Statsbygg / Team Ubris

Oslo, 4. März 2021. Der norwegische Gebäudeausrüster GK Norge hat den Auftrag zur Gebäudeautomation im neuen Regierungsviertel in Oslo erhalten. Der Auftrag hat einen Wert von 243 Millionen NOK. Dies sei eines der größten Verträge dieser Art, die in Norwegen je abgeschlossen wurden, erklärte der technische Projektmanager des staatlichen Bauunternehmens Statsbygg, Frode Solheim. Wie GK mitteilt, sei die interdisziplinäre Kompetenz ein wichtiger Bestandteil des Ausschreibungsverfahrens und eines der Vergabekriterien von Statbygg gewesen. Hier habe sich GK besonders hervorgetan. 

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Erstes Gebäude in Norwegen mit ausschließlich recyceltem Material saniert

Zur Sanierung des Hauses Kristian Augusts Gate 13 im Zentrum von Oslo wurde recyceltes Material aus 25 Gebäuden zusammengetragen.©Kyrre Sundal / MAD Architects

Oslo, 25. Februar 2021. Eines der skurrilsten Gebäude der norwegischen Hauptstadt ist fertiggestellt. In Kristian Augusts Gate 13 im Zentrum von Oslo wurde ein Haus mit einer Fläche von 4.300 Quadratmetern ausschließlich mit gebrauchten Materialien saniert. Die recycelten Baustoffe und Baumaterialien wurde aus 25 Gebäuden zusammengetragen, zum großen Teil aus dem alten Regierungsviertel. Die Architektengruppe Mad Arkitekter hat jetzt einen Erfahrungsbericht auf ihrer Website veröffentlicht. Die Immobilienfirma Entra hat den Bauprozess in einem umfassenden Bericht dokumentiert (in norwegischer Sprache).

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AF Gruppen baut Wohnblöcke aus Massivholz

In Oslo entstehen vier Wohnblöcke aus Massivholz. Der CO2-Fußabdruck lässt sich damit um 50 Prozent reduzieren.©Fyrstikkbakken 14 AS

Oslo, 25. Februar 2021. Das norwegische Bauunternehmen AF Gruppen hat mit Vertretern des Wohnprojektes Fyrstikkbakken 14 AS eine Vereinbarung über den Bau von vier Wohnblöcken aus Massivholz mit 163 Wohnungen in in Oslo geschlossen. Fyrstikkbakken 14 ist ein FutureBuilt-Projekt mit dem Ziel, den CO2-Fußabdruck um 50 Prozent zu reduzieren. Fyrstikkbakken 14 gehört je zur Hälfte den Immobilienfirmen Birk & Co AS und AF Eiendom. Der Bau soll im zweiten Quartal 2021 starten, die Fertigstellung ist für das dritte Quartal  2023 geplant.

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Norwegen startet Arbeiten am weltweit ersten Schiffstunnel

Norwegens Verkehrsministerium hat grünes Licht für den Bau des weltweit ersten Schiffstunnels in Stad gegeben. 2022 sollen die Bauarbeiten beginnen, 2025/2026 könnte das erste Schiff durch den Tunnel fahren. ©Kystverket/Snøhetta

Oslo, 19. Februar 2021. Die norwegische Küstenverwaltung hat vom Ministerium für Verkehr und Kommunikation grünes Licht für den Bau des Stad-Schiffstunnels erhalten. Für das Jahr 2021 wurden 75 Millionen Startkapital im Staatshaushalt bereitgestellt. Das Projekt wird mit 2,8 Milliarden NOK (ohne MwSt.) veranschlagt. 2025/2026 soll der weltweit erste Schiffstunnel fertig sein.

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Mineralölheizer auf Baustellen in Norwegen ab 2022 verboten

Bild einer Baustelle.
Ab 2022 sind Heizer auf Baustellen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, verboten.©Jon Fonnlid Larsen, norwegische Umweltbehörde.

Oslo, 1. Februar 2021. In Norwegen darf ab 1. Januar 2022 kein Mineralöl mehr zum Heizen und Trocknen von Gebäuden während des Baus und der Sanierung eingesetzt werden. Das Verbot soll dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen von Baustellen zu reduzieren. Ziel der Regierung ist es, Bau- und Baustoffsektor bis 2025 fossilfrei zu machen.

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Norwegisches Architekturbüro Mad entwirft Deutschlands höchstes Holzhaus in Berlin-Kreuzberg

Perspektive aus der Schöneberger Straße Abbildung: Lebensmittelarchitekten
Das norwegische Architekturbüro MAD arkitekter gewann den Wettbewerb um das geplanten 29-stöckige Holzhochhaus in Berlin-Kreuzberg in der Schöneberger Straße.©Mad Architects

Oslo/Berlin, 30. Januar 2021. Das in Oslo ansässige Architekturbüro Mad arkitekter hat den Wettbewerb für das Wohnhochhaus WoHo in Berlin-Kreuzberg gewonnen. Die Norweger überzeugten die Jury, die sich aus Vertretern des Landes Berlin, des Bezirks, renommierten Fachleuten und der Bauherrenschaft UTB Projektmanagement GmbH zusammensetzte, im Rahmen des zweistufigen Wettbewerbs. Insgesamt wurden 14 Arbeiten für Deutschlands höchsten Holzhybridbau eingereicht, von denen es sechs in die zweite Wettbewerbsphase schafften.

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Norwegische Firmen verdienten fünf Milliarden NOK am Bau der Stromleitung NordLink

Aufträge auf norwegischer Seite für die Stromtrasse NordLink wurden zu 55 Prozent an norwegische Unternehmen vergeben. Im Bild: Die Gleichrichterstation in der Gemeinde Sirdal.©Woldcam

Oslo, 22. Januar 2021. Mehr als die Hälfte der Aufträge für die deutsch-norwegische Stromtrasse NordLink wurde auf norwegischer Seite an norwegische Unternehmen vergeben. Die norwegische Wirtschaft und Industrie habe einen bedeutenden Beitrag zu einem der größten Projekte des norwegischen Stromkonzerns Statnett geleistet und Waren und Dienstleistungen für ungefähr 55 Prozent der Gesamtkosten auf norwegischer Seite des NordLink-Projekts bereitgestellt, teilt Statnett mit.

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Neuer Aktionsplan für fossilfreie Baustellen im Verkehrssektor in Norwegen

Finden Sie hier den Aktionsplan

Oslo, 12. Januar 2021. Norwegens Regierung hat in einem jetzt vorgelegten Aktionsplan konkrete Maßnahmen vorgestellt, wie Baustellen in Norwegen im Verkehrssektor bis 2025 fossilfrei gemacht werden soll. Dazu gehören fossilfreie Pilotprojekte, eine schrittweise Erhöhung der Steuern auf nicht quotenbezogene Treibhausgasemissionen sowie die Forderung nach einer Reduzierung der CO2-Emissionen bei öffentlichen Aufträgen.

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