Beschwerde verzögert Beginn der Modernisierung des Lærdaltunnels

Die Bearbeitung einer Beschwerde führt zu einem verzögerten Beginn der Modernisierungsarbeiten.©Silje Drevdal, Norwegische Straßenverwaltung

Oslo, 7. August 2026. Mitte Juni hatte die Norwegische Straßenverwaltung bekannt gegeben, dass das Joint Venture zwischen Skanska und Vassbakk & Stol den Zuschlag für die umfangreiche Modernisierung des Lærdaltunnels erhalten hat. Der Zweitplatzierte OneCo Infra legte jedoch Beschwerde gegen die Auftragsvergabe ein und beantragte anschließend eine einstweilige Verfügung. Daher muss die Vertragsunterzeichnung bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens warten. Der Fall wird am 24. August vor dem Bezirksgericht Oslo über die Entscheidung informiert wurde, ist ungewiss, wann die Modernisierung des Tunnels beginnen kann.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Vertrag für den Bau des Stad-Schiffstunnels in Norwegen unterzeichnet

Wie erwartet, wurde die Vertragsunterzeichnung mit Kuchen gefeiert. ©Sveinung Nedregotten/ Küstenverwaltung

Oslo, 17. August 2026. Die Norwegische Küstenverwaltung und AF Gruppen haben heute den Vertrag für den Bau des Stad-Schiffstunnels unterzeichnet. Die Tunnelarbeiten sollen Anfang 2027 beginnen. Nach einem umfassenden Ausschreibungsverfahren stand im Juni fest, dass AF Gruppen das beste Angebot für den Generalunternehmervertrag zum Bau des Stad-Schiffstunnels abgegeben hatte. Bei dem Vertrag handelt es sich um einen Generalunternehmervertrag mit einem Wert von rund 5,6 Milliarden NOK (ohne MwSt.). Das bedeutet, dass AF Gruppen sowohl für die Planung als auch für den Bau des Schiffstunnels in Stad verantwortlich ist.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Ausländisch kontrollierte Unternehmen in Norwegen

Oslo, 14. August 2026. Die norwegische Statistikbehörde SSB hat eine Übersicht über ausländisch kontrollierte Unternehmen in Norwegen im Jahr 2024 veröffentlicht. Größter Investor ist Schweden. 3.041 schwedische Unternehmen sind in Norwegen registriert, die 412.027 Mitarbeiter beschäftigen. Es folgen Dänemark und die Vereinigten Staaten. Deutschland liegt mit 506 Unternehmen auf Platz 6, noch hinter der Schweiz, beschäftigt aber mehr Mitarbeiter als Schweizer Unternehmen.

Finden Sie hier die Übersicht:

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Norwegische Regierung ergreift Maßnahmen für effizientere Energienutzung in Rechenzentren

©datasenterindustrien.no

Oslo, 10. August 2026. Norwegens Regierung will eine öffentlich-privaten Partnerschaft mit der Industrie etablieren, um den Energieverbrauch in Rechenzentren zu senken und die Wertschöpfung aus der genutzten Energie zu steigern. Die Partnerschaft wird sich unter anderem mit Energieeffizienz, der besseren Nutzung von Abwärme und einem möglichen Energielabel für Rechenzentren befassen. Die norwegische Nationale Kommunikationsbehörde (Nkom) wird die Arbeiten initiieren und koordinieren. Ziel ist es, dass die Telekommunikationsbehörden und die Branche gemeinsam Ziele, Prioritäten und Maßnahmen für eine nachhaltigere Rechenzentrumsbranche in Norwegen entwickeln.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Autohändler Harald A. Møller und Hafen Oslo vereinbaren Zusammenarbeit bis 2048

LANGFRISTIGE VEREINBARUNG: Der Hafen Oslo und Harald A. Møller haben eine langfristige Vereinbarung getroffen, die die Autoimporte über Søndre Bekkelagskai bis 2048 sichert. Logistikdirektor Arne Lorvik (rechts) von Harald A. Møller und Vertriebsdirektor Einar Marthinussen vom Hafen Oslo zeigten sich sehr zufrieden mit der Vereinbarung. Das Foto entstand in Søndre Bekkelagskai, wo die Autos einmal wöchentlich per Schiff ankommen.
Arne Lorvik (rechts), Logistikdirektor der Harald A. Møller AS, und Einar Marthinussen, kaufmännischer Leiter des Hafens von Oslo, am Søndre Bekkelagskai, wo die Autos einmal pro Woche mit dem Boot ankommen.©Hans Kristian Riise/Osloer Hafen

Oslo, 12. August 2026. Der Autohändler Harald A. Møller wird auch künftig seine Autoimporte nach Norwegen über den Hafen Oslo tätigen. Die Unternehmen unterzeichneten eine Vereinbarung, wonach die Importe von Fahrzeugen bis 2048 über den Søndre Bekkelagskai erfolgen sollen. Die Vereinbarung umfasst auch die Nutzung der Außenflächen des Søndre Bekkelagskai, wo wöchentlich Transportschiffe mit Fahrzeugen ankommen, und schließt auch die Flächen der Lager 90 und 91 ein, wo die Fahrzeuge für den Versand an Händler im ganzen Land vorbereitet werden. Die lange Vertragslaufzeit ermöglicht es nach Angaben der Unternehmen, die notwendigen Investitionen in den Hallen 90 und 91 zu tätigen. 

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Corvus Energy erhält 40-MWh-Batterieauftrag für vier Fähren von BC Ferries

Die Auslieferung des ersten Schiffes durch die Werft China Merchants Shipbuilding Industry Group Weihai Shipyard Co., Ltd. ist für 2029 geplant. Alle vier Schiffe sollen bis 2031 in Dienst gestellt werden.©Entwurf BC Ferries.

Vancouver/ Bergen, 11. August 2026. Das norwegische Batteriespeicherunternehmen Corvus Energy, ein führender Anbieter emissionsfreier Lösungen für die maritime Industrie, hat einen Auftrag zur Lieferung von Batteriespeichersystemen (ESS) für vier neue hybrid-elektrische Doppelendfähren (für Passagiere und Fahrzeuge) des kanadischen Fährbetreibers British Columbia Ferry Services Inc. (BC Ferries) erhalten. Corvus liefert eine installierte Batteriekapazität von insgesamt 40 MWh – 10 MWh pro Schiff. Damit zählen diese Schiffe zu den batteriebetriebenen Fähren mit der weltweit größten installierten Batteriespeicherkapazität. Zusätzlich liefert Corvus Schnittstellen-Basiseinheiten und Steuerungssysteme, die für eine Erweiterung um weitere 60 MWh (auf insgesamt 70 MWh) pro Schiff ausgelegt sind. Dies soll den Schiffen einen nahezu emissionsfreien Betrieb von bis zu zwei Stunden ermöglichen, sobald die entsprechende Ladeinfrastruktur verfügbar ist. Dieses Design macht aufwendige bauliche Änderungen überflüssig und positioniert BC Ferries an der Spitze der Elektrifizierung großer Schiffe.

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Norwegens Zentralbank belässt Leitzins bei 4,25 Prozent

Zentralbankgouverneurin Ida Wolden Bache zur Pressekonferenz anlässlich der Zinsentscheidung©Screenshot/Norges Bank

Oslo, 13. August 2026. Der Ausschuss für Geldpolitik und Finanzstabilität der norwegischen Zentralbank Norges Bank beschloss auf seiner Sitzung am 12. August, den Leitzins unverändert bei 4,25 Prozent zu belassen. „Die Inflation hat sich verlangsamt und lag in diesem Sommer unter den Prognosen. Eine geringere Inflation ist zwar erfreulich, aber sie ist immer noch zu hoch, und es ist zu früh, um zu schlussfolgern, dass sich die Inflationsaussichten wesentlich verändert haben. Daher könnte eine Anhebung des Leitzinses noch notwendig werden“, erklärte Gouverneurin Ida Wolden Bache.

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Rekordhohe Kronenrendite des norwegischen Staatsfonds im ersten Halbjahr

Vierteljährliche Entwicklung des Marktwerts des Anlageportfolios in Milliarden Kronen.©Norges Bank Investment Management

Oslo, 12. August 2026. Der Government Pension Fund Global erzielte im ersten Halbjahr 2026 eine Rendite von 9,4 Prozent. Die buchhalterische Rendite in Kronen betrug 1,753 Billionen (ca.184,3 Milliarden US-Dollar), die höchste jemals verzeichnete Halbjahresrendite in Kronen. Die Rendite der Aktienanlagen des Fonds belief sich auf 13,0 Prozent, der festverzinslichen Anlagen auf 0,9 Prozent und der Anlagen in nicht börsennotierten Immobilien auf 3,0 Prozent. Die Rendite der nicht börsennotierten Infrastruktur für erneuerbare Energien lag bei -0,2 Prozent. 

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Chef des norwegischen Ölfonds: Der Ölfonds kann verschwinden

Nicolai Tangen, CEO der Norges Bank Investment Management, während seiner Finanzrede 2026 auf der Arendalsuka©Screenshot, Arendalsuka

Oslo, 11. August 2026. Norwegens Staatsfonds Government Pension Fund Global feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Am 30. Mai 1996 zahlte der norwegische Staat erstmals in einen Fonds ein, der die in der Öl- und Gasindustrie erwirtschafteten Gelder für die folgen Generation bewahren soll. Jedes Jahr entnimmt die Regierung einen Betrag, gegenwärtig sind es drei Prozent des Fondsvermögens jeweils zum Jahresanfang, aus dem Fonds zur Aufstockung des Staatshaushaltes. Das machte in den vergangenen Jahren 25 Prozent des norwegischen Staatsbudgets aus. Inzwischen ist der norwegische Staatsfonds der größte der Welt. Um Rendite zu erzielen, investiert das Management vorzugsweise in Aktien. In seiner Finanzrede am 11. August auf der Arendalsuka konfrontierte Nicolai Tangen, Chef der Norges Bank Investment Management, dem Verwalter des Ölfonds, die Öffentlichkeit mit den Risiken, denen der Fonds ausgesetzt ist. Erhält ein Verschwinden des Fonds für möglich. „Das Schlimmste daran ist, dass es in der heutigen Welt tatsächlich sehr wahrscheinlich ist. Kein Land in der Geschichte hat es geschafft, ein großes Vermögen über lange Zeit zu bewahren. Vermögen gehen am Ende immer verloren“, so Tangen. Die letzten 30 Jahre sieht er als außergewöhnlich günstig für Finanzinvestoren.

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European Train Control System für Norwegen mit massiver Verspätung

Bane Nor muss sich weiterhin um eine tadellose Instandhaltung der konventionellen Infrastruktur bemühen.©Bane Nor
 

Oslo, 12. August 2026. Das konventionelle Signalsystem der norwegischen Eisenbahnen ist marode und eine der häufigsten Ursachen für Verspätungen und Zugausfälle. Weil der Infrastrukturbetreiber Bane Nor für das gesamte Streckennetz einseitig auf die Zukunft mit ETCS, dem digitalen European Train Control System gesetzt hat, findet nur eine minimale Instandhaltung statt mit den bekannten nachteiligen Folgen für den Zugbetrieb. Das erweist sich immer mehr als sehr großer Fehler. 

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Regierung legt Bericht zur Klimaanpassung zur Konsultation vor

Minister für Klima und Umwelt Andreas Bjelland Eriksen und Vorsitzende des Auswahlausschusses Ingrid Hjort.©Martine Røiseland/Ministerium für Klima und Umwelt

Oslo, 8. August 2026. Im Juni legte der Expertenausschuss für Klimaanpassung einen Bericht „Norwegen im Unwetter“ über die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels in Norwegen vor. Die Regierung hat den Bericht nun zur Konsultation weitergeleitet. Der Bericht bildet eine wichtige Grundlage für die weiteren Bemühungen der Regierung zur Anpassung an den Klimawandel.

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Kreuzfahrtschiffe als die größten Emittenten zur See

©BPN

Oslo, 12. August 2026. Norwegen ist weltweit führend bei elektrischen Fähren und Passagierschiffen. 16 neue Schiffe, die mit Wasserstoff und Ammoniak betrieben werden, sind in Planung. Die norwegische Klimastiftung geht in ihrem Quartalsbericht davon aus, dass Norwegen am Beginn des nächsten Technologiesprungs auf See steht. Gleichzeitig sieht sie es als unwahrscheinlich an, dass die Klimaziele für 2030 und 2035 allein durch Emissionsreduzierungen in Norwegen erreicht werden. Die Schifffahrt ist einer der Sektoren, in denen der Übergang nur schleppend vorangeht, obwohl Norwegen weltweit führend bei der Elektrifizierung von Fähren und Passagierschiffen ist. Vor allem Kreuzfahrtschiffe verursachen nach wie vor hohe Emissionen.

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Über 2.200 Veranstaltungen zur diesjährigen Arendalsuka in Norwegen

Jedes Jahr im August feiern die Norweger in Arendal ein Demokratiefestival. Während man sich tagsüber über aktuelle Themen aus den verschiedensten Bereichen informieren kann, gibt es am Abend Kultur an jeder Ecke.©Media Service AS

Arendal, 8. August 2026. Vom 10. bis 14. August 2026 findet in der kleinen Stadt Arendal im Süden Norwegens zum 15. Mal die Arendalsuka (Arendalwoche) statt. Es ist das größte Treffen von Verbänden, Unternehmen, Parteien, Forschungseinrichtungen, Universitäten, Gemeinden, Nichtregierungsorganisationen und Behörden aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur Norwegens. Auf über 2.200 Veranstaltungen können sich Besucher über die aktuellen Themen des Landes informieren. Unter anderem bieten die AHK Norwegen und die Deutsch-Norwegische Willy-Brandt-Stiftung Diskussionsrunden zu den deutsch-norwegischen Beziehungen und der deutsch-norwegischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit an. Einige Debatten werden als Livestream ins Netz gestellt.

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Norwegischer Bergbaukonzern Nordic Mining bei Finanzierung und Produktionshochlauf unter Druck

Bis Ende 2026 sollte das Engebø-Projekt die maximale Produktionskapazität erreicht haben. Nun gibt es technische und finanzielle Probleme.©Mineral Mining 

Oslo, 7. August 2026. Das Bergbauunternehmen Nordic Mining ASA steht beim Produktionshochlauf und bei der Finanzierung unter Druck. Wie das Unternehmen mitteilt, liegt der Produktionshochlauf der Tochtergesellschaft Engebø Rutile and Garnet AS hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück. Nach einer Neuausrichtung des Hochlaufs unter neuer Betriebsführung Anfang 2026 und mit Unterstützung des externen technischen Beraters Systemex näherte sich der Anlagendurchsatz der Auslegungskapazität. Herausforderungen bei der Produkttrennung von Rutil und Feinanteilen im Granat haben jedoch eine Korrektur der Produktionsprognosen erforderlich gemacht. Außerdem konnte das Unternehmen eine Kuponzahlung an die Anleihegläubiger, die am 9. August fällig war, nicht bedienen.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Norwegens Regierung präsentiert Maßnahmen zur stabilen Stromversorgung und zum beschleunigten Ausbau nationaler und regionaler Stromnetze

Ministerpräsident Jonas Gahr Støre zur Pressekonferenz, in der neue Maßnahmen der Regierung zur Beschleunigung des Ausbaus der Stromnetze vorgestellt wurden.©Screenshot, regjeringen.no

Oslo, 7. August 2026. Norwegens Regierung will zur Beschleunigung des Netzausbaus unter anderem die Anforderungen an die Genehmigungsverfahren reduzieren, das Einspruchsrecht der Landesverwaltung abschaffen und eine zweijährige Bearbeitungsfrist für Anträge festlegen. Ziel ist es, die Bauzeit von Stromnetzen gegenüber 2021 zu halbieren. Kommunen sollen künftig früher Einnahmen aus Windenergie erzielen. Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und Energieminister Terje Aasland haben heute auf einer Pressekonferenz ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem die Bürokratie abgebaut und die Entwicklung des Ausbaus neuer Stromnetze beschleunigt werden sollen.

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