WACKER nimmt neue Produktionsanlage für Siliciummetall in Norwegen in Betrieb

Holla Site
Mit der Produktionsmenge des neuen Schmelzofens, einem der größten seiner Art weltweit, erhöht sich die Gesamtkapazität des Standortes Holla um mehr als 40 Prozent. ©Wacker

München/Holla, 15. November 2019. Die Wacker Chemie AG hat am 15. November an ihrem norwegischen Standort Holla eine neue Anlage für die Herstellung von Siliciummetall offiziell in Betrieb genommen. Mit der Produktionsmenge des neuen Schmelzofens, einem der größten seiner Art weltweit, erhöht sich die Gesamtkapazität des Standortes Holla um mehr als 40 Prozent. Damit deckt das in Holla hergestellte Siliciummetall etwa ein Drittel des Bedarfs der deutschen Standorte von WACKER. Die Gesamtinvestition für die neue Anlage liegt bei etwa 100 Millionen Euro.

„Die neuen Kapazitäten unserer Siliciummetallproduktion sind ein wesentlicher strategischer Schritt für unsere Rohstoffversorgung“, erläuterte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG, den Hintergrund der Investitionsmaßnahme. „Der Ausbau unserer Eigenproduktion macht uns unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten und steigert unsere Versorgungssicherheit, sowohl in Zeiten hoher Nachfrage als auch bei Problemen, die im Zusammenhang mit weltweit wachsenden Handelshemmnissen entstehen könnten“, hob Staudigl hervor.

Der Münchner Chemiekonzern hatte den Standort Holla nahe der Stadt Trondheim im Jahr 2010 erworben und produziert dort seither Siliciummetall für den eigenen Bedarf. Siliciummetall ist einer der wichtigsten Rohstoffe von WACKER und wird für die Herstellung von Siliconen und polykristallinem Reinstsilicium benötigt. WACKER beschäftigt in Holla rund 200 Mitarbeiter.

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Der Ozean bleibt Norwegens wichtigste Einnahmequelle

Wirtschaftsminister Isaksen in Washington: US-Zölle auf EU-Autoimporte hätten Auswirkungen auf Norwegen als Schifffahrtnation

Norwegens Wirtschaftsminister Torbjørn Røe Isaksen (r.) mit US-Handelsminister Wilbur Ross©Regjeringen.no

Washington/Oslo, 15.November 2019.  Norwegens Wirtschaftsminister Torbjørn Røe Isaksen traf am 14. November in Washington mit US-Handelsminister Wilbur Ross zusammen. Sie diskutierten die andauernden Streitigkeiten im Handel und die von den US-Behörden angekündigten Autozölle für Einfuhren aus der EU.

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Neues Schienenkreuz in Kvam ermöglicht den Einsatz längerer Güterzüge

Mit dem Ausbau des Schienenkreuzes in Kvam können künftig längere Güterzüge eingesetzt werden.©Bane Nor

Kvam, 15. November 2019. Heute wurde in Kvam im Gudbrandstal (Gudbrandsdalen) ein neues Schienenkreuz eröffnet. Die Strecke ist nur 881 Meter lang, soll aber große Auswirkungen auf den Gütertransport in Norwegen haben. Nun wird es nämlich möglich sein, auf der Dovre-Linie 696-Meter-lange Güterzüge fahren zu lassen. Bisher konnten auf der Strecke nur Güterzüge mit einer Länge von bis zu 450 Metern verkehren. Außerdem können sich zwei lange Güterzüge ohne unnötigen Zeitverlust kreuzen. Dies sei Teil der Strategie von Bane NOR, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen und damit auch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, teilt das Unternehmen mit.

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Norwegens Statistikbehörde SSB bietet visualisierte Daten zum Außenhandel

Auf der neuen Seite der norwegischen Statistikbehörde SSB kann man sich mit wenigen Klicks eine Übersicht zum norwegischen Außenhandel verschaffen. Die Seite ist auf Norwegisch, erschließt sich jedoch schnell.©SSB

Oslo, 15. November 2019. Die norwegische Statistikbehörde SSB bietet auf ihrer Website eine interaktive Datenvisualisierung zum Außenhandel. Hier finden Sie Rankings zum norwegischen Export und Import nach Kontinenten, Ländern und Warengruppen. Beim Klick auf die Warengruppe sehen Sie die wichtigsten Ex- oder Importländer. Die Zahlen beziehen sich auf 2018. Gezeigt wird aber auch die Entwicklung von 2006 bis 2018. Auf einer sogenannten Mosaikkarte sehen Sie die Verteilung über alle Länder der Welt, sortiert nach Kontinenten. Die  15 größten Handelspartner werden hervorgehoben. Die Zahlen stammen aus der Tabelle 08809 der Statistikbehörde Diese Tabelle enthält über zwei Millionen Datenzellen. 

Hier finden Sie die visualisierten Statistiken zum norwegischen Ex- und Import.

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Norwegen führt neue 1000-Kronen-Banknote ein

Seit 14. November 2019 sind in Norwegen die neuen 1000-Kronen-Banknoten im Umlauf. Die alten Scheine können ab dem Tag der Ausgabe der neuen Banknoten noch ein Jahr lang verwendet werden.©Norges Bank

Oslo, 14. November 2019. Am 14. November wurde in Norwegen die neue 1000-Kronen-Banknote in Umlauf gebracht. Mit der Veröffentlichung ist die neue Banknotenserie nun vollständig. Die Präsentation fand in Zusammenarbeit mit dem Meeresforschungsinstitut im Aquarium in Bergen statt.

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Norges Bank schließt britische Sicherheitsfirma G4S vom norwegischen Staatsfonds GPFG aus

Der norwegische Staatsfonds GPFG wird nicht länger in das britische Sicherheitsunternehmen G4S Plc investieren. Der Grund sind Menschenrechtsverletzungen in Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.©G4S Plc

Oslo, 14 November 2019. Norwegens Zentralbank Norges Bank hat beschlossen, die britische Sicherheitsfirma G4S Plc aufgrund schwerwiegender oder systematischer Menschenrechtsverletzungen aus dem Wirkungsbereich des norwegischen Staatsfonds Government Pension Fund Global auszuschließen.

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Norwegen mit dem höchsten Paid-Content weltweit

©statista

Oxford, 13. November 2019. In keinem anderen Land bezahlen Einwohner so bereitwillig für Online-Inhalte wie in Norwegen. Nach dem jüngsten Bericht des Reuters Institute for the Study of Journalism, Oxford, haben 34 Prozent der Norweger einer aktuellen Umfrage zufolge für digitale Nachrichten-Angebote bezahlt – acht Prozent mehr als im Jahr 2016. Getrieben wird der Kauf von Inhalten von Lesern mit hohem Einkommen. Die Deutschen dagegen halten ihre Taschen zu, wenn es um Online-Abonnements oder kostenpflichtige Inhalte geht. Lediglich acht Prozent zahlen für Nachrichten im Netz. Seit 2016 hat sich daran nichts geändert. 

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Wintershall feiert 125-jähriges Firmenjubiläum mit Festakt in Kassel

Am 13. November 2019 feierte Wintershall Dea das 125-jährige Firmenjubiläum mit einem großen Festakt in der documenta-Halle in Kassel. Für Stimmung sorgte im Show-Teil unter anderem eine Bergmannskapelle. Damit erinnerte das Unternehmen an seine Ursprünge als Bohrunternehmen zur Kaliförderung.©Wintershall Dea/Bernd Schoelzchen

Kassel/Hamburg, 13. November 2019. Mit rund 400 Gästen feierte Wintershall Dea das 125- jährige Firmenjubiläum von Wintershall mit einem großen Festakt in Kassel. Neben hochrangigen Ehrengästen folgten auch Wegbegleiter, Wegbereiter und Mitarbeiter der Einladung von Wintershall Dea nach Kassel. „125 Jahre sind ein stolzes Alter und schon allein deswegen immer ein guter Grund zu feiern“, sagte Vorstandsvorsitzender Mario Mehren in seiner Festrede. „Wir feiern ein Jubiläum, aber das Geburtstagskind hat sich längst zu etwas Neuem entwickelt. Wie alle spannenden Geschichten im Leben gibt es auch in der Historie von Wintershall viele Wende- und Höhepunkte. An einem dieser Punkte stehen wir aktuell: Vor einem halben Jahr sind Wintershall und DEA zu Wintershall Dea fusioniert. Pünktlich zum Geburtstag schlagen wir also ein neues Kapitel auf. Die Geschichte ist lange noch nicht abgeschlossen.“ 

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Norwegischer Unternehmerverband NHO will Kreuzfahrttourismus begrenzen

Schwedische Touristen, die mit dem Auto nach Norwegen anreisen, verursachen den geringsten CO2-Ausstoß pro Aufenthalt. Australische Kreuzfahrttouristen dagegen sind die größten Umweltsünder.©NHO Reiseliv

Oslo, 11. September 2019. NHO Reiseliv, die Tourismusabteilung des norwegischen Unternehmerverbandes NHO (Næringslivets Hovedorganisasjon), will die Reiseströme nach Norwegen künftig unter dem Gesichtspunkt des Ausstoßes der Treibhausgase besser lenken. Hintergrund ist eine Analyse zu Treibhausgasemissionen verschiedener ausländischer Tourismusgruppen, die die Stakeholder Agency im Auftrag von NHO Reiseliv erstellt hat. Hier schnitten Kreuzfahrtschiffe aus den USA und aus Australien besonders schlecht ab. 

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Wintershall Dea setzt in Norwegen erste Plattform mit Hybridbatterielösung ein

West Mira ist die erste Bohrplattform, die mit einer Hybridbatterielösung zur Emissionsreduzierung ausgestattet ist.©Wintershall Dea

Stavanger, 12. November 2019. Dieses Wochenende hat der Energiekonzern Wintershall Dea mit der Bohrung des Explorationsbohrlochs Bergknapp in der norwegischen See begonnen. Erstmals kam mit der Plattform West Mira ein Bohrgerät zum Einsatz, das mit einer Hybridbatterielösung zur Emissionsreduzierung und einer Reihe modernster Technologien einschließlich automatisierter Bohrsequenzierung ausgestattet ist. Durch die Aufrüstung des Bohrgeräts mit einer hochmodernen Hybridbatterielösung wird der Dieselverbrauch gesenkt, wodurch etwa 15 Prozent CO2 und zwölf Prozent NOx-Emissionen eingespart werden.

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