Oslo, 7. Juli 2026. Der norwegische Energiekonzern Equinor hat im Namen seiner Partner Aufträge im Wert von rund sechs Milliarden NOK für vier Unterwasserprojekte vergeben. Zusammen sollen die vier Projekte zwischen 130 und 220 Millionen Barrel Öläquivalent zur künftigen Produktion auf norwegischen Festlandsockel beitragen. Diese Projekte sind Teil mehrerer geplanter Phasen der Unterwasserentwicklung, in denen die Vergabe der Aufträge koordiniert wird, um das Tempo zu erhöhen und die Kosten für Unterwasserprojekte auf dem norwegischen Festlandsockel zu senken.
Oslo, 25. Juni 2026. Der norwegische Energiekonzern Equinor und seine Partner haben die Unterlagen zur Prüfung der Umweltverträglichkeit für eine mögliche Erschließung des Öl- und Gasfeldes Wisting in der Barentssee zur öffentlichen Konsultation vorgelegt. Wisting ist die größte noch unerschlossene Ölentdeckung auf dem norwegischen Kontinentalschelf mit geschätzten förderbaren Mengen von knapp 500 Millionen Barrel Öläquivalent (boe). Das Ölfeld liegt in der Barentssee, 310 Kilometer nördlich von Hammerfest entfernt. Bis Ende 2026 wollen die Projektpartner über die endgültige Konzeptauswahl und eine mögliche Fortführung entscheiden. Equinor betont, dass die Lösungen die Anforderungen für einen sicheren und effizienten Betrieb in der Barentssee erfüllen müssen. Die Erschließung soll mit einem schwimmenden Produktions- und Speicherschiff (FPSO) erfolgen. Die Konsultationsphase beträgt 16 Wochen.
Oslo, 2. März 2026. Der norwegische Energiekonzern Equinor ASA und seine Partner haben im Snorre-Gebiet in der Nordsee ein wirtschaftlich rentables Ölfeld entdeckt. Die Partner planen bereits eine zügige und kosteneffiziente Erschließung. Die von der Bohrinsel Deepsea Atlantic niedergebrachte Bohrung hat Kohlenwasserstoffe nachgewiesen. Die vorläufige Mengenschätzung liegt zwischen 25 und 89 Millionen Barrel förderbarer Öläquivalente (4–14,2 Millionen Standardkubikmeter).
Oslo, 16. Dezember 2025. Die norwegische Umweltschutzbehörde Økokrim hat Equinor Refining Norway AS, Norwegens einzige Raffinerie, wegen umfangreicher und langfristiger Umweltverschmutzung eine Geldstrafe von 220 Millionen NOK auferlegt und zusätzlich 500 Millionen NOK beschlagnahmt. Wie Økokrim mitteilt, ermittelt die Behörde seit 2021 gegen das Unternehmen wegen schwerwiegender Verstöße gegen das Verschmutzungsgesetz. Die nun gegen Equinor Refining Norway AS verhängte Geldstrafe basierte auf jahrelanger unzureichender Wartung, die zu illegalen Öl- und Gasemissionen geführt hat. „Das Unternehmen wird mit einer Geldstrafe belegt, weil es seiner Pflicht zur ordnungsgemäßen Instandhaltung der Anlage über mehrere Jahrzehnte nicht nachgekommen ist“, erklärte die Staatsanwältin Maria Bache Dahl. Equinor bestreitet die Anschuldigungen. Das Unternehmen hat die Strafe nicht akzeptiert und den Fall zur Beurteilung an das Bezirksgericht Hordaland weiterleiten.
Oslo, 8. Dezember 2025. Der norwegische Energiekonzern Equinor und seine brasilianische Tochtergesellschaft Rio Energy haben die kommerzielle Stromproduktion im Solarkraftwerk Serra da Babilônia in Brasilien aufgenommen. Neben dem bestehenden Windpark Serra da Babilônia gelegen, stellt dies die erste Hybridanlage im Energieportfolio von Equinor dar und umfasst 140 MW Solar- und 223 MW Windkraftkapazität, teilt Equinor mit.
Oslo/Mongstad, 18. August 2025. Die Aktivistengruppe Extinction Rebellion blockierte am Montagmorgen die Straße zur Ölraffinerie Mongstad des Energiekonzerns Equinor. An der Aktion nahm auch Grega Thunberg teil. Die Demonstranten fordern in einer Erklärung von den norwegischen Politikern, „einen konkreten Plan für den Ausstieg aus der Öl- und Gasindustrie, den derzeit keine der großen politischen Parteien in ihrem Programm hat.“ Die Gruppe hat Menschen aus ganz Europa aufgerufen, vom 11. bis 22. August an Protesten in verschiedenen Städten in Norwegen teilzunehmen. Sie kündigte an, den Ölstaat Norwegen lahmzulegen. Die Aktionen finden sowohl an Land als auch auf See statt.
Oslo, 15. August 2025. Der norwegische Netzbetreiber Statnett erhält die Lizenz zum Bau einer neuen 420-Kilovolt-Stromleitung von Skaidi nach Lebesby in der Finnmark. Die Strecke verläuft durch die Gemeinden Hammerfest, Porsanger und Lebesby. Die neue Leitung soll die Stromversorgung in der Ostfinnmark sichern und eine höhere Stromproduktion ermöglichen. Statnett hatte den Bau der Leitung bereits im Dezember 2020 beantragt. Außerdem erteilte das Energieministerium die Genehmigung zum Bau eines neuen Umspannwerks in Lebesby. Der Strom wird in erster Linie zur Elektrifizierung des LNG Werkes des Energieunternehmens Equinor auf der Insel Melkøya gebraucht.
Oslo, 8. August 2025. Norwegens Energieminister Terje Aasland hat am 8. August das Johan-Castberg-Feld in der Barentssee offiziell eröffnet. Es ist Norwegens nördlichstes Ölfeld. Das Feld produziert 220.000 Barrel Öl pro Tag und wird mindestens 30 Jahre lang in Betrieb sein, teilt der Betreiber Equinor mit. Dies schaffe einen großen Mehrwert und sei wichtig für Norwegens Rolle als zuverlässiger, langfristiger Energielieferant.
Oslo, 30. Januar 2025. Das Oberste Gericht Schottlands entschied 30. Januar, dass die von der britischen Regierung erteilten Genehmigung zur Erschließung des Rosebank-Ölfeldes durch den norwegischen Energiekonzern Equinor und des Jackdow-Projektes rechtswidrig waren. Rosebank ist das größte unerschlossenen Vorkommens auf dem schottischen Festlandsockel. Die zwei Umweltorganisationen Greenpeace und Uplift hatten gegen die Entscheidung der Regierung und der Genehmigungsbehörde North Sea Transition Authority geklagt, die Erschließung der Felder zuzulassen. Die Umweltorganisationen warfen den Unternehmen vor, eine entsprechende Umweltverträglichkeitsprüfungen („UVP“) nicht durchgeführt zu haben und die Auswirkungen der nachgelagerten Emissionen (Scope-3-Emissionen) seien damit nicht berücksichtigt worden. Das Gericht erklärte die erteilten Lizenzen nun für ungültig, da die damalige britische Regierung in ihrer Entscheidung die Auswirkungen auf das Klima nicht ausreichend berücksichtigt habe, bevor sie den Unternehmen Equinor und Ithaca Energy die Erlaubnis zur Erschließung der Felder erteilte. Das Gericht verbietet die Förderung, jedoch nicht die weitere Entwicklung von Rosebank. Die Unternehmen können ihre Entwicklungspläne entsprechend der rechtlichen Anforderungen überarbeiten und dann erneut Lizenzen beantragen.
Oslo, 16. Januar 2025. Im Mai 2024 ging der norwegische Energiekonzern Equinor eine strategische Partnerschaft mit Standard Lithium Ltd. ein und erwarb einen 45-prozentigen Anteil an zwei Lithiumunternehmen im Südwesten von Arkansas und im Osten von Texas. Jetzt hat das US-Energieministerium (DOE) einen Zuschuss von 225 Millionen US-Dollar an Standard Lithium und Equinor für das Lithiumprojekt South West Arkansas (SWA) genehmigt. Damit wird der Bau einer Verarbeitungsanlage für das SWA-Projekt unterstützt, das in Phase 1 auf eine jährliche Produktion von 22.500 Tonnen Lithiumcarbonat zur Verwendung in der Batterieproduktion abzielt. Das Unternehmen plant eine Gesamtproduktion von 45.000 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr, die in zwei Phasen mit jeweils 22.500 Tonnen entwickelt werden soll. Eine endgültige Machbarkeitsstudie (Definitive Feasibility Study, DFS) und eine Front-End Engineering Design-Studie (FEED) würden derzeit durchgeführt, um das Projekt bis zu einer endgültigen Investitionsentscheidung (FID) weiterzuentwickeln, teilt Standard Lithium mit.
Oslo, 29. Oktober 2024. Der norwegische Energiekonzern Equinor hat mit EQT Corporation, einem der größten Öl- und Gasproduzenten der USA, eine Vereinbarung zum Erwerb zusätzlicher, nicht genutzter Vermögenswerte der Northern Marcellus-Formation in den USA unterzeichnet. Equinor wird im Rahmen der Transaktion 1,25 Milliarden US-Dollar an EQT zahlen. Equinors US-Produktion steigt damit kurzfristig um etwa 80.000 Barrel Öläquivalent pro Tag (boe/d).
Øygarden, 26. September 2024. Die weltweit erste grenzüberschreitende CO2-Transport- und -Speicheranlage ist fertiggestellt und bereit für den Empfang und die Speicherung von Kohlendioxid. Am 26. September eröffnet der norwegische Energieminister offiziell die Northern Lights CO2-Transport- und -Speicheranlage in Øygarden in der Nähe von Bergen – ein Joint Venture zwischen Equinor, Shell und TotalEnergies. Die Kapazität der ersten Phase von 1,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ist vollständig ausgebucht und die Joint-Venture-Eigentümer arbeiten weiterhin an Plänen, die Transport- und Speicherkapazität für die Zukunft zu erhöhen.
Oslo, 26. August 2024. der norwegische Energiekonzern Equinor ASA hat mit Eidesvik Offshore ASA einen Vertrag zur Umrüstung des Versorgungsschiffs Viking Energy auf Ammoniakbetrieb unterzeichnet. Das Schiff soll vollständig umgerüstet und 2026 mit geringen Emissionen in Betrieb genommen werden. Viking Energy versorgt die Anlagen von Equinor auf dem norwegischen Kontinentalschelf (NCS). Wie Equinor mitteilt, wird es das erste Versorgungsschiff der Welt sein, das mit Ammoniak betrieben wird. Wärtsilä wird den Motor im Auftrag von Eidesvik Offshore bauen.
Oslo, 4. April 2024. Das Sleipner-Feld wird seit dem 24. März dieses Jahres über die Gina-Krog-Plattform mit Landstrom versorgt. Zum gleichen Zeitpunkt wurde die Gudrun-Plattform über das bestehende Kabel an das Stromkabel von Sleipner angeschlossen. Dadurch werden die jährlichen Emissionen des norwegischen Festlandsockels (NCS) um 160.000 Tonnen CO2 reduziert, teilt der norwegische Energiekonzern Equinor AS mit. Alle Anlagen auf dem Utsira Hügel werden nun von Land mit Strom versorgt, wodurch Emissionen in Höhe von etwa 1,2 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden.
Andøy, 18. Januar 2024. Das norwegische Bauunternehmen Leonhard Nilsen & Sønner (LNS) erhielt von den Partnern des Projektes Snøhvit Future (Equinor, Petoro, TotalEnergies, Neptune Energy und Wintershall Dea) einen Bau- und Installationsauftrag im Wert von rund 1,5 Milliarden NOK. LNS soll zur Elektrifizierung des LNG-Terminals auf der Insel Melkøya einen Tunnel und eine Anlandung für das Stromkabel bauen, das von Hyggevatn nach Melkøya in der Gemeinde Hammerfest führen wird. Das Projekt umfasst das Füllen und Sprengen im Meer. Das Kabel wird Strom aus dem Umspannwerk von Statnett in Hyggevatn an Hammerfest LNG auf Melkøya übertragen. Die Bauarbeiten werden beginnen, sobald die erforderlichen Genehmigungen/Genehmigungen vorliegen. Dies ist der erste Auftrag für LNS von Equinor.