Kategorie: Fischereiindustrie

Norwegen und Russland einigen sich auf Fischereiabkommen für 2024

Im Juni 2023 veröffentlichte die norwegisch-russische Arbeitsgruppe für Fischerei in der Arktis einen Bericht zu den Fischbeständen und zur Umweltsituation in der Arktis.

Oslo, 21. Oktober 2023. Norwegen und Russland haben sich auf ein Fischereiabkommen für 2024 geeinigt. Es sei das wichtigste und größte bilaterale Fischereiabkommen Norwegens, teilt die Regierung mit. Das Fischereiabkommen enthält neben den Fangquoten für einzelne Fischarten auch technische Regelungen für die Ausübung des Fischfangs, Kontrollmaßnahmen und Vereinbarungen zur Forschungskooperation. Die langjährige Forschungskooperation zu lebenden Meeresressourcen und dem Ökosystem in der Barentssee soll fortgesetzt werden, ein gemeinsames norwegisch-russisches Forschungsprogramm wurde für 2024 beschlossen.

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Erheblicher Währungseffekt beim Export norwegischer Meeresfrüchte im ersten Halbjahr 2023

Sowohl der Exportwert als auch das Exportvolumen von Königskrabben sind im ersten Halbjahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen.©Norges Sjømatråd

Oslo, 7. Juli 2023. Im ersten Halbjahr exportierte Norwegen Meeresfrüchte im Wert von 82,3 Milliarden NOK. Dies ist eine Steigerung von 12,3 Milliarden NOK oder 18 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. Wertmäßig waren die norwegischen Meeresfrüchteexporte in der ersten Jahreshälfte noch nie so hoch. „Eine Kombination aus einer schwachen norwegischen Krone und einer hohen globalen Lebensmittelinflation hat zu einem starken Preisanstieg für unsere wichtigsten Meeresfrüchtearten geführt“, sagt Christian Chramer, CEO des norwegischen Meeresfrüchterates Norges Sjømatråd. Vom gesamten Anstieg des Exportwertes von 12,3 Milliarden NOK im ersten Halbjahr sind etwa acht Milliarden NOK auf die schwache norwegische Krone zurückführen.

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Norwegen und EU unterzeichnen Fischereiabkommen für 2023

Oslo/ Brüssel, 17. März 2023. Am 17. März unterzeichneten Norwegen und die EU bilaterale Quotenabkommen mit der EU für die Nordsee und den Skagerrak, zusätzlich zum Nachbarschaftsabkommen mit der EU für Schweden. Damit haben Norwegen und die EU sich auf einen Quotentausch und den Zugang zum Fischfang in den Zonen des jeweils anderen einigen.

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Norwegen und Großbritannien vereinbaren bilaterales Fischereiabkommen für 2023

Norwegische Fischeriboote im Hafen von Lindesnes©BPN

Oslo, 25. November 2022. Norwegen hat ein bilaterales Fischerei-Abkommen mit Großbritannien abgeschlossen. Es regelt den gegenseitigen Zugang zum Fischfang in den Zonen des jeweils anderen sowie den Austausch von Fangquoten für 2023. Das Abkommen ist eine Fortsetzung des diesjährigen Abkommens und so konzipiert, dass die Parteien im Jahr 2023 Zugang zum Fischfang von bis zu 30.000 Tonnen in der Zone der anderen Partei in der Nordsee haben. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass norwegische Schiffe bis zu 20.000 Tonnen ihrer Nordsee-Heringsquote in der britischen Zone fangen können und britische Schiffe bis zu 20.000 Tonnen ihrer Quote für Hering in der norwegischen Zone. Die Parteien haben diesem begrenzten Quotentausch zugestimmt, damit die norwegischen Fischer ihre Fischerei in der britischen Zone auch westlich der Nordsee vorsetzen können.

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Norwegen verschärft Kontrolle russischer Fischereifahrzeuge

Russische Fischereischiffe dürfen künftig in Norwegen nur noch die Häfen Kirkenes (im Bild), Tromsø und Båtsfjord anlaufen.©BPN

Oslo, 7. Oktober 2022. Russische Fischereifahrzeuge, die vom allgemeinen Hafenverbot ausgenommen sind, dürfen künftig nur noch drei Häfen in Norwegen anlaufen: Tromsø, Kirkenes und Båtsfjord. Darüber hinaus werden alle russischen Schiffe, die diese Häfen anlaufen, kontrolliert. Damit reagiert die norwegische Regierung auf die jüngsten Auseinandersetzungen mit Russland: die inakzeptablen Annexion der Ukraine durch Russland, die Angriffen auf Gaspipelines in der Ostsee und verstärkte Drohnenaktivitäten über dem norwegischen Festlandsockel. In den Häfen werden die Schiffe von Zollbeamten kontrolliert, die mit der Polizei und anderen Behörden zusammenarbeiten.

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Niedrigere Walfangquote in diesem Jahr in Norwegen

Oslo, 20. Februar 2022. In Norwegen dürfen in diesem Jahr 917 Zwergwale (Balaenoptera acutorostrata) gefangen werden. Diese Quote hat der Minister für Fischerei und Meeresangelegenheiten festgelegt. Das sind 361 weniger als im Vorjahr. Die Quote wird auf der Grundlage von Modellen berechnet, die vom Wissenschaftlichen Komitee der Internationalen Walfangkommission (IWC) erstellt wurden. Dies biete angemessene Sicherheit für einen nachhaltigen Fang der Zwergwalpopulation, teilt das Fischereiministerium mit. Die Walfangsaison beginnt in NOrwegen am 24. März.

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Norwegen und Russland unterzeichnen Fischereiabkommen für 2022

Der stellvertretende Ministerialrat und Delegationsleiter Morten Berg unterzeichnet die Vereinbarung für Norwegen.©FD

Oslo, 15. Oktober 2021. Norwegen und Russland haben sich auf ein Fischereiabkommen für 2022 geeinigt. Dies ist das wichtigste und größte bilaterale Fischereiabkommen Norwegens. Beide Länder seien sich einig, dass im Hohen Norden ein langfristiges und nachhaltiges Meeresmanagement gebraucht werde, um den größten Kabeljaubestand der Welt und die anderen Arten in der Barentssee zu schützen. Die wichtigsten Bestände im Hohen Norden seien zwar rückläufig, aber dank langjähriger guter Zusammenarbeit hätten Norwegen und Russland eine biologisch nachhaltige Einigung erzielt, sagt Minister für Fischerei und Meeresangelegenheiten Skjæran.

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