Schlagwort: Finnmark

NVE lehnt Antrag zum Bau des Windparks Davvi in der Finnmark ab

Das Projekt hätte gravierende und irreversible Auswirkungen auf Norwegens zweitgrößtes zusammenhängendes Naturgebiet mit unberührtem Charakter, teilt NVE mit.©Stig Storheil/NVE

Oslo, 3. November 2025. Die norwegische Direktion für Wasserressourcen und Energie NVE lehnt den Antrag der Grenselandet AS zum Bau des Windparks Davvi in der Finnmark ab. Als Begründung nannte die Behörde die Tatsache, dass das Projekt inmitten des zweitgrößtes zusammenhängenden Naturgebiets liegt und gravierende und irreversible Auswirkungen auf die Natur hätte. Das Gebiet sei zudem von besonderer Bedeutung für die samische Kultur und die traditionelle Nutzung der Flächen. Der Antragsteller für die Genehmigung zum Windpark Davvi ist das Unternehmen Grenselandet SA, das den Energieunternehmen St1 und Ny Energi gehört.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Norwegens Energiebehörde halbiert Liste der aktuellen Energieprojekte in der Finnmark – weitere Streichungen vorgesehen

Windindustrieanlagen erfordern enorme Straßenbehinderungen, wie hier von Storheia auf Fosen.
Der Bau von Windindustrieanlagen erfordert auch den Bau neuer Straßen wie hier von Storheia in Fosen. ©Arvid Jåma/Naturvernvorbundet

Oslo, 24. Juni 2024. Die norwegische Wasser- und Energiedirektion NVE hat 26 Pläne für neue Stromerzeugung in der Finnmark bewertet, nur zwölf Projekte sollen umgesetzt werden, die restlichen 14 Energieprojekte werden im Lizenzierungsprozess nicht berücksichtigt, darunter das Davvi-Projekts, das in einem Naturschutzgebiet entstehen sollte. Lizenzen zum Bau von Anlagen zur Stromerzeugung werden in der Finnmark in Norwegen als Folge des zunehmenden Energiebedarfs Vorrang eingeräumt. Selbst mit einem Ausbau des Stromnetzes werde es in den kommenden Jahren kaum möglich sein, in der Finnmark weitere neue Industrieprojekte zu bauen. Darüber hinaus würden aufgrund der Gesamtbelastung von Natur und Umwelt sowie der samischen Kultur nicht alle jetzt in Betracht gezogene Vorhaben umgesetzt werden, teilt NVE mit. Insbesondere die Elektrifizierung des LNG-Werkes von Equinor auf der Insel Melkøya erfordert große Strommengen. Außerdem soll in der Finnmark eine der größten Ammoniakanlagen der Welt entstehen.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Norsk Kjernekraft startet Prozess für erstes Atomkraftwerk in Norwegen

Das Kernkraftwerk soll im äußersten Norden des Landes, nahe der Grenze zu Russland, gebaut werden.©Norsk Kjernekraft AS

Bergen, 14. Juni 2024. Das norwegische Unternehmen Norsk Kjernekraft AS hat den bürokratischen Prozess zum Bau eines Kernkraftwerks in Vardø in der Finnmark eingeleitet. Das Unternehmen übergab eine Machbarkeitsstudie „Melding med utredningsprogram“ an das Energieministerium, in dem die Bedingungen zum Bau und zum Betrieb des Kraftwerkes in der Region beschrieben werden. Die Stadt Vardø liegt auf der Insel Vardøya in der Barentssee, direkt vor der Küste der großen Halbinsel Varanger, nahe der Grenze zu Russland.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Zahlreiche Bewerbungen um Ausbau der Energieerzeugung in der nördlichsten Region Norwegens

26 Unternehmen haben beim norwegischen Direktorat für Wasser- und Energieressourcen NVE Projekte zur Energieerzeugung in der Finnmark eingereicht.©Veri media/NVE

Oslo, 25. April 2024. 26 Unternehmen haben beim norwegischen Direktorat für Wasser- und Energieressourcen NVE Projekte zur Energieerzeugung in der Finnmark, der nördlichsten Region Norwegens, eingereicht. Zusammen würden die Vorhaben rund 10.800 MW installierter Leistung entsprechen. Das sei deutlich mehr, als die Kapazitäten in der Finnmark vorsehen, teilte NVE nach Eingang der Bewerbungen um eine Lizenz mit. Selbst bei einem umfassenden Ausbau des Stromnetzes bleibe nur Platz für wenige neue Energieprojekte. Eine vollständige Liste mit einer Beschreibung der Projekte finden Sie auf der Website von NVE. NVE hofft, im Jahr 2027 über die Lizenzen entscheiden zu können. Der norwegische Naturschutzverbund Naturvernforbundet sieht den Ausbau der Windenergie in der Finnmark kritisch.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Rentiertransport per Lastkähnen im Norden Norwegens im Gange

Rund 8.000 Rentiere werden jeweils im Frühling und im Herbst auf Lastkähnen zu und von den Sommerweiden auf den Inseln entlang der Küste von Nord-Troms und der Finnmark transportiert ©Staatsverwalter in Troms und Finnmark

Oslo/Tromsø, 22. April 2024. Jeden Frühling und Herbst werden rund 8.000 Rentiere zu und von den Sommerweiden auf den Inseln entlang der Küste von Nord-Troms und der Finnmark transportiert. Gegenwärtig sind wieder mehrere Rentierkähne im Einsatz. Verschiedene Rentierzuchtbezirke sind auf den Transport der Rentiere auf Binnenschiffe angewiesen. Das Programm wird durch die jährliche Rentierhaltungsvereinbarung finanziert, die zwischen dem Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung und dem norwegischen Reindriftssamers Landsforbund (NRL) ausgehandelt wird.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Neue Direktverbindung zwischen Frankfurt/Main und Alta ab Dezember 2024

Nordlichter locken auch im Winter Touristen in die Finnmark. Ab 19. Dezember 2024 bietet die Lufthansa-Tochter Discover Airlnes eine Direktverbindung von Frankfurt/Main nach Alta an.©Avinor/Discover Airlines

Oslo, 16. Januar 2024. Am 19. Dezember 2024 gibt es eine Direktverbindung zwischen Frankfurt/Main und der norwegischen Stadt Alta in der Finnmark. Das kündigten die deutsche Fluggesellschaft Discover Airlines und der norwegische Flughafenbetreiber Avinor an. Die Verbindung richtet sich an Urlaubs- und Freizeitreisende aus Deutschland, Italien und mehreren anderen Ländern des Kontinents. Diese Winterroute würde die Türen zu einem neuen Kapitel im nordnorwegischen Tourismus öffnen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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