Oslo, 28. April 2026. Am 20. April startete in Norwegen der Transport von Rentieren auf die Sommerweiden auf Inseln vor der Küste der Provinzen Troms und Finnmark. 8.000 Rentiere werden bis zum 3. Mai mit einem ehemaligen militärischen Landungsboot transportiert. Das Schiff kann bis zu 500 Rentiere pro Fahrt transportieren.
Oslo, 12. Dezember 2025. Im Jubiläumsjahr der Internationalen Grünen Woche 2026 in Berlin wird Norwegen mit Unternehmen der Region Nord (Nordland, Troms und Finnmark) sowie mit einer Delegation des Branchenverbandes Hanen vertreten sein. Norwegens Beteiligung umfasst außerdem eine Delegation des Landwirtschaftsministers sowie die Teilnahme politischer Führungskräfte am Globalen Forum für Landwirtschaft und Ernährung (GFFA).
Oslo, 13. August 2025. Norwegens Regierung legt Notvorräte an Getreide. Bis 2029 will das Land über einen Notvorrat von 82.500 Tonnen Getreide verfügen. Dafür sollen jährlich 15.000 Tonnen Getreide gekauft werden. Dies entspricht etwa dem Verbrauch von Bäckereien, Industrie und Haushalten für drei Monate. Der Aufbau begann im Herbst 2024. Drei Ausschreibungsrunden wurden abgeschlossen und die letzten Verträge sind unterzeichnet. Die letzten Aufträge wurden an Norgesmøllene AS vergeben. Zuvor erhielten bereits Fiskå Mølle AS, Strand Unikorn AS, Lantmannen Cerealia AS, Vestfoldmøllene AS und Norgesmøllene AS entsprechende Aufträge zur Lieferung von Getreide.
Oslo, 19. Mai 2025. Das Sanktionsregime der Europäischen Union gegen Russland hat sich bisher nicht auf Düngemittel erstreckt. Svein Tore Holsether, CEO des norwegischen Düngemittelherstellers Yara, hat in den vergangenen Monaten immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die EU-Länder nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine mehr Düngemittel aus Russland importieren als je zuvor, insbesondere Harnstoff, der weltweit am häufigsten verwendete Stickstoffdünger. Am 22. Mai hat das Europäische Parlament nun den Vorschlag der EU-Kommission gebilligt, Zölle auf landwirtschaftliche Produkte aus Russland und Belarus um 50 Prozent zu erhöhen, die bisher nicht mit zusätzlichen Einfuhrabgaben belegt waren. Der Text sieht außerdem einen Zollsatz von 6,5 Prozent auf aus Russland und Belarus importierte Düngemittel vor, zuzüglich eines Festzolls von 40 bis 45 Euro pro Tonne für den Zeitraum 2025–2026. Diese Abgaben sollen bis 2028 auf 430 Euro pro Tonne steigen.
Oslo, 28. April 2025. Der diesjährige Rentiertransport per Lastkahn ist in Norwegen in vollem Gange. Insgesamt werden rund 8.000 Rentiere zu Inseln entlang der Küste von Troms und Finnmark geschafft, wo sich die Sommerweiden, die Slidas, befinden. Die diesjährige Frühjahrsüberfahrt begann am 19. April und dauerte bis zum 1. Mai. Bei dem verwendeten Boot handelt es sich um ein ehemaliges Landungsboot der norwegischen Streitkräfte.
Oslo, 19. März 2025. Im vergangenen Jahr wurden in Norwegen 2.651 Hektar Ackerland umgewidmet. Das ist der niedrigste Stand seit über 50 Jahren. Das geht aus den vorläufigen Zahlen der Kommunen-Abteilung KOSTRA der norwegischen Statistikbehörde SSB hervor. Im Jahr zuvor waren es noch 2.787 Hektar. Ziel ist es, die Umwidmung im Interesse des Bodenschutzes bis 2030 auf 2.000 Hektar zu begrenzen.
Oslo, 20. Juli 2023. Russland hat am 17. Juli das Abkommen zur Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine über Häfen am Schwarzen Meer gestoppt. Dazu äußert sich der norwegische Düngemittelkonzern Yara International ASA in einer Pressemitteilung. „Für viele Menschen ist unbemerkt geblieben, dass allein im vergangenen Jahr der Import von russischem Stickstoffdünger um 205 Prozent gestiegen ist und damit auch der CO2-Fußabdruck der deutschen Landwirtschaft. Der Anteil russischer Importe am Düngemittelverbrauch in Deutschland beträgt damit mittlerweile 18 Prozent. Das Gas, das wir nicht mehr direkt aus Russland beziehen, nehmen wir Russland über Ammoniak- und Düngerimporte durch die Hintertür wieder ab, bei nitratbasierten Düngemitteln mit einem bis zu 100 Prozent höherem CO2-Fußabdruck als Produkte aus der EU“, sagt Marco Fleischmann, Geschäftsführer von Yara Deutschland.
Svalbard, 28. Februar 2023. 20 internationalen Genbanken deponierten am 28. Februar, dem 15. Jahrestag der Eröffnung des Svalbard Global Seed Vault, 20.000 neue Samenproben in der weltweit größten Samenbank Longyearbyen. Vier dieser Genbanken haben zum ersten Mal Samen hinterlegt: Benin, Nordmazedonien, Albanien und Kroatien. Nach der heutigen Hinterlegung sind nun 1,2 Millionen Samenproben von 100 Genbanken aus allen Kontinenten der Welt im Svalbard Global Seed Vault gelagert. Die Gesamtkapazität beträgt 4,5 Millionen Samenproben.
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Oslo, 17. Januar 2022. Das Norwegische Institut für Bioökonomie NIBIO hat eine neue Ausgabe der Publikation „Utsyn over norsk landbruk (Blick auf die norwegische Landwirtschaft)“ veröffentlicht. Das Buch bietet einen breiten Überblick über den Zustand und die Entwicklungstrends der norwegischen Landwirtschaft.