Northern Lights erweitert Kapazität für CO2-Speicherung unter dem Meeresboden

Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg legte am 26. Mai den Grundstein für ein neues Verwaltungsgebäude und Besucherzentrum am Onshore-CO2-Empfangsterminal von Northern Lights in Øygarden.©Regjeringen

Øygarden, 26. Mai 2021. Northern Lights JV DA, ein Joint Venture der Energieunternehmen Equinor, Shell und Total, will 2022 eine neue Offshore-CO2-Injektionsbohrung durchführen und damit die Kapazität für seinen CO2-Speicher unter dem Meeresboden von 1,5 auf fünf Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen. Das erklärte Børre Jacobsen, Geschäftsführer von Northern Lights, während der Grundsteinlegung für ein neues Verwaltungsgebäude und Besucherzentrum am Onshore-CO2-Empfangsterminal von Northern Lights in Øygarden, an der auch Premierministerin Erna Solberg teilnahm.

„Mit Longship sind wir führend bei der Entwicklung der Kohlenstoffabscheidung und -speicherung in Norwegen. Und hoffentlich nutzen unsere europäischen Nachbarn auch die CO2-Speicher im norwegischen Regal. Dieser Grundstein ist ein physischer Beweis dafür, dass das Longship-Projekt bisher auf Kurs ist. Sie haben Grund, stolz zu sein“, erklärte Solberg.

„Die heute angekündigten zusätzlichen Investitionen zeigen unser starkes Engagement und unsere Absicht, diese Branche Schritt für Schritt aufzubauen, um wirtschaftliche Wertschöpfung zu ermöglichen und Arbeitsplätze in Norwegen und Europa zu schützen“, erklärte Jacobsen.

Der norwegische Energiekonzern Equinor ist im Auftrag des Joint Ventures für die Bauarbeiten in Øygarden verantwortlich. Die Anlagen sollen 2024 in Betrieb genommen werden. Das aufgefangene CO2 wird dann per Schiff zur Øygarden-Anlage transportiert, bevor es einhundert Kilometer vor der Küste zur Injektion und dauerhaften Lagerung 2.600 Meter unter dem Meeresboden der Nordsee transportiert wird.

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