
8. Juni 2026. Die englische Verkehrsgesellschaft Go-Ahead hat mitgeteilt, sich nach 2027 aus Norwegen zurückzuziehen. Go-Ahead betreibt seit 2019 die Sørlandsbanen, die Arendalsbanen und die Jærbanen, nachdem die Regierung Solberg diese Strecken im Zuge der Eisenbahnreform von 2017 öffentlich ausgeschrieben hat. Im Herbst 2024 beschloss die Regierung notgedrungen, Go-Ahead nach Vertragsablauf den Betrieb zu entziehen. Stattdessen wurde Vy das Verkehrspaket 1 der „Jernbanerevolusjon“ ohne Ausschreibung direkt zugesprochen. Dies widerspricht den Bestimmungen der Eisenbahnreform, die – weil gescheitert – immer mehr aufgeweicht wird.
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