
Oslo, 3. November 2025. Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, hat sich Norwegen Ende 2024 in seinem ersten Bericht im Rahmen des Pariser Abkommens verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Treibhausgasemissionen Norwegens auf 44,6 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente. Dies entspricht einem Rückgang von fast 13 Prozent gegenüber 1990. Die Emissionen in die Luft, das heißt die Gesamtemissionen, die durch menschliche Aktivitäten verursacht werden, gingen um 6,6 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente seit 1990 zurück. Norwegen ist damit noch weit davon entfernt, seine Verpflichtungen zu erfüllen, heißt es in einem Bericht der norwegischen Statistikbehörde SSB. Der Kauf von Emissionszertifikaten im Ausland könne die Zielerreichung beeinflussen, spiegele sich aber in diesen Statistiken nicht wider, erklärt Trude Melby Bothner, leitende Beraterin von SSB.
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