Neues Nobel-Center setzt auf Net-Zero-Beton von Heidelberg Materials aus Norwegen

Anlage zur Abspaltung von CO2 im Herstellungsprozess im Zementwerk Heidelberg Materials Sement Norge.©Heidelberg Materials Sement Norge

Heidelberg/ Brevik, 14. Februar 2024. Das neue Nobel-Center-Gebäude in Stockholm, dessen Bau für 2027 geplant ist, will eine Vorreiterrolle im Hinblick auf Umwelt- und Klimaverantwortung einnehmen. Für dieses Leuchtturmprojekt hat sich das Nobel-Center-Projekt für den Einsatz des weltweit ersten CCS-basierten Net-Zero-Beton entschieden, der im Werk Heidelberg Materials Sement Norge in Norwegen hergestellt wird. Dieser Beton wurde vor kurzem von Heidelberg Materials unter der Marke evoZero® im Markt eingeführt. Die Absichtserklärung beider Organisationen sei ein Symbol für die wichtige Verbindung von Wissenschaft und grüner industrieller Transformation, teilt Heidelberg Materials mit. evoZero sei das Ergebnis modernster Technologie, ohne Kompromisse bei Produktfestigkeit oder Performance, was es für das Nobel-Center zu einer attraktiven Wahl mache. 

„Die Wissenschaft bestätigt immer wieder, dass sich unsere Welt in einer akuten Klima- und Umweltkrise befindet“, sagt Vidar Helgesen, Executive Director der Nobel-Stiftung. „Mehrere Nobelpreise wurden sowohl für den Nachweis dieser Bedrohung als auch für Innovationen zur Abschwächung der Krise vergeben. Beim Bau unseres neuen Hauses für Wissenschaft, Kultur und Dialog in Stockholm wollen wir im Einklang mit der Wissenschaft handeln. Das Nobel-Center-Projekt setzt daher auf neue Ansätze bei der Verwendung und Wiederverwendung von Materialien, um die Auswirkungen auf das Klima zu minimieren.“

„Gemeinsam mit dem Nobel-Center-Projekt wollen wir neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen setzen und anderen zukunftsorientierten Akteuren den Weg ebnen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, die Welt der Wissenschaft und innovative Lösungen aus unserer eigenen Branche, wie evoZero, auf spannende Weise zu verbinden“, sagt Jon Morrish, Mitglied des Vorstands von Heidelberg Materials und verantwortlich für das Konzerngebiet Europa.

Die Herstellung von Zement, einem der wichtigsten Bestandteile von Beton, verursacht erhebliche CO₂-Emissionen. In Brevik, Norwegen, baut Heidelberg Materials derzeit die weltweit erste CO₂-Abscheideanlage in industriellem Maßstab in einem Zementwerk. Ende 2023 brachte Heidelberg Materials seine Marke evoZero auf den europäischen Markt. Dabei handelt es sich um den weltweit ersten Carbon Captured Net-Zero-Zement und -Beton, der auf der Anwendung von CCS-Technologie in Brevik basiert.

Bei der Anwendung von Carbon Capture and Storage (CCS)-Technologie wird CO₂ aus großen Emissionsquellen abgeschieden und sicher in geeigneten geologischen Formationen gespeichert, anstatt es in die Atmosphäre freizusetzen. Die mechanische Fertigstellung der CCS-Anlage im norwegischen Zementwerk Brevik von Heidelberg Materials ist für Ende 2024 vorgesehen. Nach Inbetriebnahme sollen 400.000 Tonnen CO₂ pro Jahr abgeschieden und per Schiff zu einem Onshore-Terminal an der norwegischen Westküste transportiert werden. Von dort aus wird das verflüssigte CO₂ per Pipeline zur Lagerstätte unter der Nordsee transportiert, wo es dauerhaft gespeichert wird. Ab 2025 wird Heidelberg Materials seine Kunden mit evoZero beliefern.

Das neue Nobel-Center soll als Haus für Wissenschaft, Kultur und Dialog in Slussen am nördlichen Ufer der Insel Södermalm in der schwedischen Hauptstadt Stockholm entstehen. Das Nobel-Center wird ein breites Spektrum an öffentlichen Veranstaltungen anbieten, darunter Ausstellungen, Schulveranstaltungen, Vorträge und Gespräche über die großen Themen der Zukunft. Die Aktivitäten für die Öffentlichkeit, die bereits jetzt auf der ganzen Welt, digital und im Nobelpreismuseum in der Stockholmer Altstadt stattfinden, sollen mit der Eröffnung des Nobel-Centers weiterentwickelt und ausgeweitet werden.


Heidelberg Materials ist einer der weltweit größten integrierten Hersteller von Baustoffen und -lösungen mit führenden Marktpositionen bei Zement, Zuschlagstoffen und Transportbeton. Wir sind mit rund 51.000 Beschäftigten an fast 3.000 Standorten in über 50 Ländern vertreten. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht die Verantwortung für die Umwelt. Als Vorreiter auf dem Weg zur CO₂-Neutralität und Kreislaufwirtschaft in der Baustoffindustrie arbeiten wir an nachhaltigen Baustoffen und Lösungen für die Zukunft. Unseren Kunden erschließen wir neue Möglichkeiten durch Digitalisierung. 

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