Norwegen mit an der Spitzen der Forschungsförderung der EU

Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF hat in den vergangenen Jahren fast 1,5 Milliarden NOK aus dem EU-Programm Horizon Europe erhalten. Im Bild: Das Meeresbecken des Instituts in Trondheim.©Lars Andreas Berg/SINTEF

Oslo, 31. Januar 2024. Norwegische Forschungsinstitute, Universitäten und Hochschulen haben im vergangenen Jahr fast sechs Milliarden NOK aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, Horizon Europe, erhalten. Damit gehört Norwegen zu den zehn größten Empfängern von Forschungsgeldern aus der EU. Horizon Europe ist das wichtigste Förderprogramm der EU für Forschung und Innovation und verfügt im Zeitraum 2021–2027 über ein  Budget von 95,5 Milliarden Euro. Das Ziel der norwegischen Regierung besteht darin, dass die norwegischen Teilnehmer 2,8 Prozent der Fördergelder nach Norwegen bringen. Die jüngsten Ergebnisse liegen bei 3,23 Prozent – also deutlich über dem Ziel der Regierung.

„Norwegische Forscher profilieren sich an der Spitze Europas. Der Wettbewerb ist hart und es ist besonders erfreulich zu sehen, dass Norwegen im weltweit größten Forschungs- und Innovationsprogramm so gut abschneidet. Es zeugt von der hohen Qualität der Forschung“, sagt Oddmund Hoel, Minister für Forschung und Hochschulbildung, .

Zuwendungen aus dem EU-Programm Horizon Europe an norwegische Forschungsinstituten

©©eCorda (Europäische Kommission)

Bisher haben sich norwegische Forschungsinstitute um rund 10,6 Milliarden NOK von Horizon Europe beworben. Darüber hinaus übernehmen norwegische Institut zunehmend eine Führungsrolle in verschiedenen Projekten. Allein das Forschungsinstitut SINTEF aus Trondheim hat in den letzten Jahren fast 1,5 Milliarden NOK eingebracht.

„Es ist unglaublich beeindruckend, dass Norwegen zu den zehn Ländern gehört, die bei Horizon Europe um das meiste Geld konkurrieren. Dies zeigt, dass wir ein gefragter Partner in der europäischen Forschungs- und Innovationskooperation sind. Die Finanzierung trage dazu bei, unsere nationale Kompetenz zu stärken und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, sagt Industrieminister Jan Christian Vestre.

EU-Finanzierung aus dem Forschungsprogramm Horizon Europe pro Land 2021 – 2023

©eCorda (Europäische Kommission)

Auch die Universitäten und Hochschulen schneiden gut ab. Der norwegische Anteil an den europäischen Auszahlungen im Forschungsbereich war noch nie so hoch wie heute, mit rekordhohen Anteilen sowohl im Europäischen Forschungsrat (ERC) als auch bei Mobilitätsinstrumenten im Rahmen der Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA).

Seit 1994 beteiligt sich Norwegen auf der Grundlage des EWR-Abkommens uneingeschränkt an der europäischen Forschungs- und Innovationskooperation.

Finden Sie hier Programme, an denen norwegische Institute beteiligt sind oder waren.

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