Norwegische Werft Fosen Yard stellt Insolvenzantrag

Auf der Werft Fosen Yard wurden 2022 die LNG-Motoren der Auto- und Passagierfähren „Stavangerfjord“ und „Bergensfjord“ durch neue Motoren von Wärtsilä ersetzt, die sowohl LNG als auch Marinegasöl (MGO) als Kraftstoff verwenden können.©Fosen Yard

Rissa, 31. Januar 2024. Die norwegische Werft Fosen Yard AS hat Insolvenz angemeldet. Das berichten norwegische Medien, unter anderem e24.no. 130 Mitarbeiter sind betroffen. „Das war schon geplant, wir arbeiten schon seit geraumer Zeit an Lösungen“, sagt Geschäftsführer Anders Straumsheim von Fosen Yard gegenüber E24. Insbesondere zwei Projekte hätten zu Kostenexplosionen geführt.

Dabei handele es sich um einen Maschinenwechsel und um die Elektrifizierung einer Fähre, also um den Einbau eines Batteriesystems. Man habe den Aufwand und die Kosten unterschätzt. Wie Straumsheim weiter erklärt, verfüge die Werft über Absichtserklärungen und Vereinbarungen von Bedeutung, die unter der jetzigen Situation leiden. Das Unternehmen habe viele positive Beiträge und Anregungen von Partnern erhalten, die das Projekt weiterentwickeln möchten. Der Markt sei gut, so Straumsheim.

2022 hatten die Tochterunternehmen der Werft in Deutschland Insolvenz angemeldet. Der Standort in Emden wurde geschlossen, der Standort in Stralsund konnte weiter betrieben werden.

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