Schlagwort: SINTEF

Norwegisches Forschungsinstitut SINTEF leitet EU-Klimaprojekt Resist

Die norwegische Inselgruppe Vesterålen ist eine der zwölf Regionen, für die mit dem EU-Projekt Resist die Folgen des Klimawandels untersucht werden. Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF leitet das Vorhaben. Im Bild: Nyksund-Vesterålen©VisitNorway.no

Oslo, 19. Juli 2022. Extremeres Wetter, höhere Meerestemperaturen und steigende Meeresspiegel – Regionen stehen in den kommenden Jahren vor zahlreichen Herausforderungen, die der Klimawandel verursacht. Die EU hat jetzt zwölf extrem gefährdete Regionen in Europa als bedrohte Kerngebiete identifiziert, in denen mit dem Projekt Resist (RESilient transport InfraSTructur) die Widerstandsfähigkeit von Transport und Infrastruktur gegenüber Extrem-Ereignissen verbessert werden soll. Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF hat den Zuschlag für die Leitung des Projektes erhalten. Die EU stellt dafür 26,6 Millionen Euro bereit.

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CCUS braucht Regulierung, Infrastruktur und First Movers

Hurtigruten und SINTEF entwickeln emissionsfreie Schiffe für die Postschiffroute

Die MS Nordnorge im Hjorundfjord-Norway©Fabrice Milochau/ Hurtigruten Norway

Hamburg/Oslo, 31. März 2022. Die norwegische Reederei Hurtigruten Group will in Kooperation mit der norwegischen Forschungsorganisation SINTEF emissionsfreie Schiffe für die norwegische Küste entwickeln. Das erste emissionsfreie Schiff soll im Jahr 2030 auf der klassischen Postschiffroute von Hurtigruten Norwegian Coastal Express in Betrieb genommen werden. Welche Technologie dabei Anwendung findet, Wasserstoff, Ammoniak oder andere Lösungen, bleibt noch offen.

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Norwegisches Forschungsinstitut SINTEF untersucht emissionsfreie Baustellen in Oslo

Gemäß der Klimastrategie der Stadtverwaltung von Oslo sollen alle Baustellen- und Bauarbeiten im Auftrag der Stadtverwaltung im Jahr 2025 emissionsfrei sein.©SINTEF

Trondheim, 7. Februar 2022. In Oslo sind derzeit auf mehr als 30 verschiedenen Baustellen schwere emissionsfreie Baumaschinen im Einsatz. Auf den Baustellen der Gemeinde arbeiten mehr als 20 verschiedene Typen emissionsfreier Maschinen und Fahrzeuge. Der Trend zum emissionsfreien Bauen beschleunigt sich. Aber es gebe noch einige Hindernisse und Herausforderungen, stellt das Forschungsinstitut SINTEF in dem Erfahrungsbericht zu den Anforderungen an emissionsfreies Bauen und emissionsfreie Baustellen fest, der im Auftrag der Stadt Oslo entstand. Er beschäftigt sich mit Chancen, Herausforderungen, Hemmnissen und Lösungsansätzen rund um Energieversorgung, emissionsfreie Baumaschinen und Lkw sowie Ladelogistik. Grundlage ist eine Umfrage unter mehreren Unternehmen.

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Neues Industriecluster zur CO2-Abscheidung und -Speicherung in Mittelnorwegen

Beteiligte Unternehmen am Konsortium CCS MIdt-Norge.©Sintef

Trondheim, 7. Dezember 2021. Ein neues Industriecluster soll Chancen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) für Unternehmen in Mittelnorwegen untersuchen. Das Industriecluster trägt den Namen CCS Midt-Norge und soll den Weg für eine mögliche Entwicklung einer Infrastruktur für das CO2-Management in der Region aufzeigen. Beteiligt sind die Unternehmen Elkem Thamshavn, Equinor Tjeldbergodden, Franzefoss Minerals (NorFraKalk und Verdalskalk), Statkraft Varme, Wacker Chemicals Norway (Holla) und SINTEF Energi. Das Projekt wird zu 50 Prozent von den Industriepartnern und zu 50 Prozent von CLIMIT finanziert, einem nationalen Programm, das finanzielle Unterstützung für Forschung, Entwicklung und Demonstration von CCS-Technologien bereitstellt. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 2021 und dauern bis 2023. Eine mögliche Fortsetzung wird dabei evaluiert.

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Elkem startet Pilotprojekt zur CO2-Abscheidung für Silizium-Schmelzen

Die Testeinheit wird im Elkem-Werk in Rana installiert, in dem hochreines Ferrosilicium und Microsilica produziert werden. Aker Carbon Capture liefert das Testgerät.©Elkem

Rana, 22. Oktober 2021. Das Silizium-Unternehmen Elkem startet in seinem Werk in Rana, Norwegen, das weltweit erste Pilotprojekt zur Kohlenstoffabscheidung für Siliziumschmelzen. Der Bau und der Betrieb der Testanlage wird über das CLIMIT-Demo-Programm des Staatsunternehmens Gassnova SF finanziell unterstützt. An dem Vorhaben sind neben Elkem der Mo Industripark, das Forschungsinstitut SINTEF und die Unternehmen Alcoa, Celsa, Ferroglobe, SMA Mineral, Norcem, Norfrakalk, Arctic Cluster Team und Aker Carbon Capture beteiligt. Der Silizium-Hersteller will die Emissionen bis 2050 auf Netto-Null zu reduzieren.

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Norwegen spielt eine wichtige Rolle bei der Deckung des weltweiten Bedarfs an grünem Wasserstoff

REFHYNE-Anlage in Wesseling, Deutschland©Refhyne.eu

Oslo, September 2021. Der Druck, das Wachstum der Emissionen zu reduzieren, nimmt zu, und der Einsatz von Wasserstoff für Antriebstechniken im Bereich Mobilität gewinnt an Dynamik. Das lässt die Nachfrage nach grünem Wasserstoff in die Höhe schnellen. Norwegen spielt eine führende Rolle bei der Produktion von grünem Wasserstoff, den die Welt benötigt.

Die Welt ist hungrig nach Wasserstoff. Jedes Jahr werden weltweit 87 Millionen Tonnen für die Kraftstoffindustrie produziert. Insbesondere wächst die Nachfrage nach Wasserstoff als emissionsfreier Energieträger im Verkehr, da viele Länder die Umsetzung des Pariser Abkommens in Angriff genommen haben.

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Wasserstoff-Elektrolyse REFHYNE nimmt Betrieb auf – SINTEF als Projektkoordinator

REFHYNE, die europaweit ersten Anlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff mit einer Kapazität von 1.300 Tonnen pro Jahr. Eine zweite Anlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 15.000 Tonnen Wasserstoff soll 2024 in einer der Shell-Raffinerien in Köln in Betrieb gehen.©Refhyne.eu

Wesseling, 2. Juli 2021. Als eine der europaweit ersten Anlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff ging heute die Wasserstoff-Elektrolyse REFHYNE im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland in Betrieb. Koordinator des EU-Projektes ist das norwegische Forschungsinstitut SINTEF. Keynote-Speaker des Festaktes war Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Norwegisches Institut SINTEF baut neues Labor zur Batterieforschung in Trondheim

Mit einem neuen Labor will das norwegische Forschungsinstitut SINTEF Norwegens Position im internationalen Wettbewerb im Bereich Batterieproduktion stärken. Im Bild: SINTEF-Forscher Kaushik Jayasayee in einem der SINTEF-Labors in Gløshaugen, Trondheim. 
©Edvin Wiggen Dahl

Trondheim, 7. März 2021. Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF baut in Trondheim ein Labor zur Herstellung und Prüfung von Batteriezellen. Mit dieser Investition in Höhe von 45 Millionen NOK will das Institut norwegische Unternehmen in der Batterieindustrie unterstützen, sich auf internationaler Ebene zu behaupten. Es soll noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen.

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Norwegisches Forschungsinstitut SINTEF an EU-Wellenkraft-Projekt beteiligt

Die EU stellt 3,3 Millionen Euro aus dem Programm Horizon 2020 bereit, um die Entwicklung von Wellenkraftwerken voranzutreiben. Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF ist an dem Projekt beteiligt.©SINTEF

Trondheim, 11. März 2021: Wellenkraft kann bis 2050 zehn Prozent der europäischen Stromerzeugung liefern, schätzt das Europäische Energieforum. Mit dem Projekt  IMPACT (Innovative Methoden zur Beschleunigung von Wellenenergiepfaden durch neuartige Kriterien und Tests) will die EU die Entwicklungszeit für neue Technologien und neue Geräte in Wellenkraftsystemen verkürzen und die Gesamtkosten für Tests und Entwicklung senken. Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF wird sich mit SINTEF Energy und SINTEF Ocean an dem Kooperationsprojekt beteiligen und dafür einen Wellenenergiekonverter entwickeln. Das dreijährige Projekt hat ein Gesamtbudget von ca. 35 Millionen NOK, etwa 3,3 Millionen Euro, und wird aus dem EU-Forschungsprogramm „Horizont 2020“ finanziert.

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Wasserstoffrevolution erreicht Norwegens Aquakulturindustrie

Zum Jahreswechsel 2023/2024 soll das erste wasserstoffbetriebene Arbeitsboot für die Aquakultur in Norwegen in Betrieb gehen. Das Konsortium erhielt jetzt eine Förderung aus dem staatlichen Programm Pilot-E in Höhe von 28 Millionen NOK.©Zeichnung Moen Verft

Trøndelag, 14. Januar 2021. Auf der Werft Moen in Nærøysund wird das erste wasserstoffbetriebene Arbeitsboot für die Aquakulturindustrie gebaut. Während eines Treffen mit Vertretern der Aquakulturindustrie in Trøndelag kündigte Norwegens Premierministerin Erna Solberg einen Zuschuss von 28 Millionen NOK für die Entwicklung und den Bau des Landwirtschaftsbootes an. Die Förderung erfolgt über die Agenturen ENOVA und Innovation Norway sowie den Forschungsrat aus dem Fonds des Pilot-E-Programms. Die Förderagentur ENOVA hat in den vergangenen Monaten mehreren Wasserstoffprojekten im maritimen Bereich Unterstützung zugesagt.

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Norwegen erhält Schlüsselposition beim EU-Batterieprojekt „Hydra“

Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF wird das EU-Batterieprojekt HYDRA koordinieren, die Unternehmen Corvus Energie in Bergen und Elkem ASA, Oslo, sind wichtige Industriepartner.©SINTEF

Bergen/ Vancouver. 19. Oktober 2020 Norwegische Institute und Unternehmen treiben die Batterieentwicklung in Europa voran. Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF wurde jetzt von der EU mit der Koordinierung des Batterieforschungsprojekts HYDRA der Europäischen Union beauftragt. Unternehmenspartner sind unter anderem Corvus Energy in Bergen, Tochter des kanadischen Herstellers von Batteriesystemen, und Elkem ASA, Zulieferer von Batterierohstoffen, ein Unternehmen der China National Bluestar. Das Projekt wird mit 9,4 Millionen Euro aus dem Innovationsprogramm „Horizont 2020“ gefördert. Ziel ist die Entwicklung der nächsten Generation nachhaltiger, kostengünstiger und energiedichter Lithium-Ionen-Batterien (Li-Ionen-Batterien) für Elektrofahrzeuganwendungen (EV). Aus Deutschland ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt an HYDRA beteiligt.

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Norwegisches Forschungsinstitut SINTEF leitet EU-Projekt zur digitalen Überwachung von Baustellen

Das digitale Modell liefert alle Informationen, die für die Mitarbeiter auf der Baustelle erforderlich sind.  Unter anderem erhalten Sie Informationen zu sicherheitsrelevanten Änderungen.  Foto: Shutterstock
Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF leitet ein EU-Projekt, bei dem digitale Modelle alle Informationen liefern, die für die Mitarbeiter auf der Baustelle erforderlich sind. Unter anderem erhalten sie Informationen zu sicherheitsrelevanten Änderungen. ©Shutterstock

Trondheim, 17. August 2020. Das norwegische Forschungsinstitut SINTEF leitet ein EU-Projekt, das mehr Flexibilität, Sicherheit und Produktivität auf Baustelle bieten soll. Ziel des BIMprove-Projektes ist es, einen digitalen Zwilling für Baustellen zu schaffen. Auf diese Weise sollen die Bedingungen auf der Baustelle einfach überwacht, Ressourcen geplant und die Arbeitsplanung verbessert werden.

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Durchbruch für Nori in Norwegen

Die Meeresalge Porphyra könnte schon bald die Begründerin eines ganz neuen Wirtschaftszweiges in Norwegen werden.©SINTEF
Die Meeresalge Porphyra könnte schon bald die Begründerin eines ganz neuen Wirtschaftszweiges in Norwegen werden.©SINTEF

Trondheim, 26. Oktober. Zum ersten Mal ist in einem norwegischen Labor die Kultivierung der roten Porphyra-Alge gelungen. Wie das Institut SINTEF Fisheries and Aquaculture mitteilt, könne sich daraus ein bedeutender neuer Wirtschaftszweig entwickeln. Die rote Alge ist jedem Sushi-Liebhaber als „Nori“ bekannt – das essbare Seegras, mit dem die kleinen Sushi-Stücken umwickelt sind. Continue reading „Durchbruch für Nori in Norwegen“

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