Kategorie: Space-Industrie

Deutscher Verteidigungsminister will mit Norwegen und Kanada mehr Startmöglichkeiten für Trägerraketen schaffen

Verteidigungsminister Boris Pistorius zu Besuch bei Isar Airspace. Links: Daniel Metzler, CEO und Mitgründer von Isar Aerospace©Isar Aerospace

Ottobrunn, 23. Juli 2026. Deutschland will mit Norwegen und Kanada mehr Startmöglichkeiten für Trägerraketen schaffen. „Um reaktionsschnell zu sein, um selber handlungsfähig zu sein, brauchen wir einen Pool von Launch-Möglichkeiten – und nicht erst den Zugriff in fünf, sechs oder sieben Jahren“, erklärte Verteidigungsminister Boris Pistorius bei einem Besuch des Münchener Raketen-Start-ups Isar Aerospace. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, sei eine strategische Verteilung von Startplätzen notwendig. „Deswegen denken wir aktuell auch über einen bundeswehreigenen Startplatz nach“, verkündete der Minister. In den kommenden Jahren will die Bundesregierung 35 Milliarden Euro in die Raumfahrt investieren.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Norwegen und Deutschland unterzeichnen Mandat zur Gründung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe im Bereich Weltraumkooperation

Die deutsche Raumfahrtministerin Dorothee Bär und die norwegische Handels- und Industrieministerin Cecilie Myrseth bei der Unterzeichnung.©NFD

Tromsø, 27. April 2026. Die norwegische Handels- und Industrieministerin Cecilie Myrseth und die deutsche Forschungs-, Technologie- und Raumfahrtministerin Dorothee Bär haben in Tromsø das Mandat für die Bildung einer deutsch-norwegischen Arbeitsgruppe unterzeichnet, die die Weltraumkooperation intensivieren soll. Die neue Arbeitsgruppe wird sich unter anderem mit der Zusammenarbeit in den Bereichen Satellitenstarts, weltraumgestützte Überwachung und sichere Kommunikation befassen.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Dritter Startversuch der deutschen Trägerrakete vom Andøya Spaceport in Norwegen abgebrochen

Die Trägerrakete „Spectrumauf dem Startplatz von Isar Aerospace auf dem Weltraumbahnhof Andøya in Norwegen©Isar Aerospace

München. 8. April 2026 (aktualisiert am 9. April). Das Münchner Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace hatte seinen nächsten Startversuch für den 9. April angekündigt. Aufgrund eines Lecks in einem Verbundwerkstoff-Druckbehälter (COPV) wurde der Startversuch abgebrochen. Die Teams analysieren den Vorfall und werden über das weitere Vorgehen entscheiden, teilt Isar Aerospace mit. „Wir werden zweifellos die Umlaufbahn erreichen und den zuverlässigen Zugang zum Weltraum demonstrieren. Startabbrüche gehören zur Raketenindustrie; jedes erfolgreiche Raketenunternehmen hat diese Erfahrung gemacht. Jeder Versuch liefert uns wertvolle Erkenntnisse auf unserem Weg in den Orbit. Unsere Teams analysieren den Vorfall, und wir werden in Kürze wieder startbereit sein“, erklärte Daniel Metzler, CEO und Mitgründer von Isar Aerospace.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Isar Aerospace kündigt nächsten Termin für zweiten Raketenstart vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya an

Das Münchner Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace verfügt über einen eigenen Startkomplex auf dem Weltraumbahnhof Andøya Space in Norwegen.©Isar Aerospace

Andøya, 30. Juni 2026. Nachdem das Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace seinen zweiten Raketenstart für den 21. Januar vom firmeneigenen Startkomplex auf dem Weltraumbahnhof Andøya in Norwegen angekündigt hatte, erfolgte kurz darauf die Information, dass der Start aufgrund eines Problems mit einem Druckventil verschoben werden musste. Jetzt hat Isar Aerospace den 19. März als nächstmöglichen Starttermin genannt. Dies gelte unter dem Vorbehalt geeigneter Wetterbedingungen sowie der Sicherheits- und Startplatzfreigabe, teilte das Unternehmen mit.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Isar Aerospace plant zweiten Raketenstart vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya

Das Münchner Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace verfügt über einen eigenen Startkomplex auf dem Weltraumbahnhof Andøya Space in Norwegen.©Isar Aerospace

Andøya, 16. Januar 2026. Das Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace steht kurz vor seinem zweiten Start. Der Qualifizierungsflug soll frühestens am 21. Januar vom firmeneigenen Startkomplex auf dem Weltraumbahnhof Andøya in Norwegen erfolgen, vorbehaltlich geeigneter Wetterbedingungen sowie der Sicherheits- und Startplatzfreigabe. Das Startfenster öffnet sich um 21.00 Uhr MEZ.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Kongsberg und Helsing gründen Joint Venture zum Aufbau einer europäischen Satelliten-Konstellation

Der Vertrag wurde auf einer Pressekonferenz unterzeichnet. Von links: Daniel Metzler, CEO, Isar Aerospace, Dr. Gundbert Scherf, Co-CEO und Co-Founder Helsing, Bernhard Kluttig, Generaldirektor Security, Gas und Hydrogen, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Laila Stenseng, norwegische Botschafterin in Deutschland, Eirik Lie, Präsident, Kongsberg Defence & Aerospace, Dietmar Thelen, Leider der Multi-Domain Solutions Division, Hensoldt.©BPN

Berlin, 10. Dezember 2025. Das norwegische Technologieunternehmen Kongsberg Defence & Aerospace (Kongsberg) und das auf KI-spezialisierte deutsche Softwareunternehmen Helsing GmbH haben in Berlin eine Kooperationsvereinbarung zur Beschleunigung des Aufbaus europäischer Weltraumkapazitäten unterzeichnet. Geplant ist die Gründung eines Joint Ventures. Im Konsortium mit Hensoldt, einem Anbieter von Sensorlösungen, und Isar Aerospace wollen die Unternehmen bis 2029 eine souveräne, weltraumgestützte Konstellation für Aufklärung, Überwachung und Zielerfassung (IST) mit einem Kommunikationsnetz für Europa errichten. Die Satelliten sollen in Deutschland gebaut werden.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Norwegen will Pionier-Nation im Weltraum werden

Test einer Rakete des Münchner Unternehmens ISAR Aerospace vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya.©ISAR Aerospace

Oslo, 4. Dezember 2025. Die Regierung will dem Storting 2027 einen neuen Bericht zu den Weltraumaktivitäten vorlegen. Seit dem letzten Bericht an das Storting über die Raumfahrtaktivitäten 2019 habe die strategische Bedeutung der Raumfahrtaktivitäten für Norwegen, Europa und die NATO zugenommen. Vor diesem Hintergrund sollen die norwegischen Raumfahrtaktivitäten richtungsweisend gestaltet und Norwegens Kompetenzen als Akteur im Weltraum im Hohen Norden hervorgehoben werden, teilt das Ministerium für Industrie und Handel mit. Norwegens Regierung erklärt das Jahr 2026 zum „Weltraumjahr“.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Industrie- und Raumfahrt im Zentrum der deutsch-norwegischen Zusammenarbeit

In der vergangenen Woche besuchte eine norwegische Wirtschaftsdelegation Bremen und München. Im Bild bei Isar Aerospace, v.l.: Christian Hauglie-Hanssen von der Direktion für Raumfahrtaktivitäten, Vegard Grøslie Wennesland, Staatssekretär im Ministerium für Handel, Industrie und Fischerei, Laila Stenseng, Norwegens Botschafterin in Deutschland, Cecilie Myrseth, Ministerin für Handel, Industrie und Fischerei, und Josef Fleischmann, Mitbegründer von Isar Aerospace. ©ISAR

München, 1. Dezember 2025. Norwegen und Deutschland konzentrieren sich derzeit besonders auf die Zusammenarbeit in Industrie und Raumfahrt. Das erklärte Norwegens Handels- und Industrieministerin Cecilie Myrseth während ihres Deutschlandbesuchs. In Bremen nahm die Ministerin an der Ministerratssitzung der Europäischen Weltraumbehörde ESA teil. Gemeinsam mit in Deutschland tätigen norwegischen Unternehmen besuchte sie danach Bayern. Der Schwerpunkt dieser Reise lag auf der Automobil-, Prozess- und Raumfahrtindustrie.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

ESA und Norwegen prüfen Aufbau eines arktischen Raumfahrtzentrums in Tromsø

Norwegens Handels- und Industrieministerin Cecilie Myrseth und ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher bei der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zum Aufbau eines ESA-Arktis-Raumfahrtzentrums©ESA

Bremen, 27. November 2025. Die Europäische Weltraumorganisation hat mit Norwegen auf der Ministerratstagung in Bremen eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Aufbau eines neuen ESA-Arktis-Raumfahrtzentrum in Tromsø vorsieht. Die Norwegische Raumfahrtagentur (NOSA) soll eine gemeinsame Expertengruppe einrichten, die bis Ende 2026 einen Vorschlag für den Aufgabenbereich des Zentrums, die thematischen Prioritäten, das Governance-Modell und den Zeitplan für die Umsetzung vorlegt. Abhängig von der Ausgestaltung des operativen Aufgabenbereichs soll das ESA-Arktische Raumfahrtzentrum insbesondere in den Bereichen Erdbeobachtung, Navigation und Telekommunikation tätig sein und eng mit Akteuren in der gesamten Arktisregion zusammenarbeiten.

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Eine Fahrt mit dem Arctic Train auf der nördlichsten Bahn Norwegens

Norwegens Handels- und Industrieministerin zur ESA-Konferenz in Bremen

Start einer vierstufigen NASA-Höhenforschungsrakete vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya. Auch mit Deutschland arbeitet Norwegen in der Raumfahrtindustrie eng zusammen. ©Andøya Space

Oslo, 24. November 2025. Norwegens Handels- und Industrieministerin Cecilie Myrseth reist nach Bremen und München. In Bremen wird sie vom 26 bis 28. November an der Ministerratssitzung der Europäischen Weltraumbehörde ESA teilnehmen, Europas wichtigstes Forum für Entscheidungen zur Raumfahrtpolitik der kommenden drei Jahre. In München wird sich Myrseth an der Spitze einer norwegischen Wirtschaftsdelegation über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen norwegischen und deutschen Unternehmen im Bereich Automobilindustrie informieren.

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