
Ottobrunn, 23. Juli 2026. Deutschland will mit Norwegen und Kanada mehr Startmöglichkeiten für Trägerraketen schaffen. „Um reaktionsschnell zu sein, um selber handlungsfähig zu sein, brauchen wir einen Pool von Launch-Möglichkeiten – und nicht erst den Zugriff in fünf, sechs oder sieben Jahren“, erklärte Verteidigungsminister Boris Pistorius bei einem Besuch des Münchener Raketen-Start-ups Isar Aerospace. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, sei eine strategische Verteilung von Startplätzen notwendig. „Deswegen denken wir aktuell auch über einen bundeswehreigenen Startplatz nach“, verkündete der Minister. In den kommenden Jahren will die Bundesregierung 35 Milliarden Euro in die Raumfahrt investieren.
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