Kunstsilo Kristiansand präsentiert sich in Berlin

Am 11. Mai wird das Kunstsilo in Kristiansand eröffnet. Es enthält die Tangen-Sammlung, mit 5.500 Werken die weltweit größte Sammlung der nordischen Moderne.©Kunstsilo

Berlin, 15. März 2025. Am 11. Mai wird in Kristiansand das Kunstsilo eröffnet – eines der innovativsten Museen Nordeuropas. Das Museum enthält die Tangen-Sammlung, mit 5.500 Werken die weltweit größte Sammlung der nordischen Moderne. Darüber hinaus wird es internationale digitale zeitgenössische Kunst, Wechselausstellungen und ein erweitertes Angebot mit Vorträgen, Konzerten, kulinarischen Erlebnissen, Workshops, Veranstaltungsräumen und Veranstaltungen geben. Werke aus der Tangen-Sammlung, der Südnorwegischen Kunstsammlung und der Christianssands Billedgalleri bilden die ständigen Sammlungen des Kunstsilos. Am 15. März präsentierten Stein Olav Henrichsen, Vorstandsvorsitzeder, CEO Reidar Fuglestad und Programmdirektor Karl Olav Sgrov Mortensen, im Felleshus in Berlin das spektakuläre Gebäude und die Sammlung.

Das Kunstsilo ist in einem ehemaligen Getreidesilo auf der Insel Odderøya in Kristiansand,der südlichsten Stadt Norwegens, beheimatet. Das Silo wurde 1935 gebaut und stand nach der Schließung viele Jahre leer. Als Nicolai Tangen, ein ehemaliger Investmentmanager und heute Vorsitzender des norwegischen Staatsfonds Government Pension Fund Global, seiner Heimatstadt Kristansand 2015 seine einmalige Kunstsammlung, die  Tangen-Sammlung, schenkte, wurde das Getreidesilo von einem spanischen Architekturbüro in ein Ausstellungsgebäude umgewandelt. Es ist nach dem Munch Museum, dem Kistefos Museum und dem National Museum das vierte spektakuläre Museum Norwegens, betonte Laila Stenseng in ihrer Begrüßungsrede. Die Eröffnung des Kunstsilo in Kristiansand sei neben der europäischen Kulturhauptstadt Bodø ein weiteres Highlight, das Besucher in diesem Jahr in Norwegen erleben können.

Die Finanzierung des Museums erfolgte über eine private-öffentliche Partnerschaft. Den größten Anteil der Investitionssumme von 71 Millionen Euro stellte die AKO Foundation zur Verfügung.

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