Norwegens Außenminister präsentiert in Berlin neue Deutschland-Strategie

Norwegens Außenminister Espen Barth Eide übergab Annalena Baerbock ein gedrucktes Exemplar der neuen Deutschland-Strategie Norwegens.©Mathias Rongved / Außenministerium

Berlin, 14. März 2024. Die Unterstützung der Verteidigung der Ukraine gegen Russland und die Lage in Gaza waren die Hauptthemen des Treffens des norwegischen Außenministers Espen Barth Eide mit seiner deutschen Amtskollegin Annalena Baerbock in Berlin. Der Außenminister präsentierte während des Besuches die neue Deutschland-Strategie der norwegischen Regierung.

„Die außen- und sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Deutschland und in Europa wird für Norwegen immer wichtiger. Das ist in meinem heutigen Gespräch mit Außenministerin Baerbock deutlich geworden – und spiegelt sich auch in der neuen Strategie der Regierung für Deutschland wider“, sagte Außenminister Eide.

Die erste norwegische Deutschlandstrategie wurde 1999 veröffentlicht. Die jetzt vorgestellte Strategie ist die fünfte Version.  

„Deutschland ist Norwegens wichtigster Partner in Europa. Wir teilen Grundwerte, sind eng in der europäischen Zusammenarbeit verflochten und enge Verbündete in der NATO. Wir haben ein starkes gegenseitiges Interesse an einer breiten Zusammenarbeit“, schreibt Premierminister Jonas Gahr Støre im Vorwort der Strategie.

In der Strategie hebt die Regierung fünf Bereiche hervor, in denen die Zusammenarbeit mit Deutschland in den kommenden Jahren weiter gestärkt werden soll. Neben der Verteidigung gemeinsamer Werte und der Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik legt die Strategie der Regierung den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit in den Bereichen grüne Transformation und Wohlfahrt sowie Wissen und Kultur.  

In Berlin besuchte der Außenminister auch das Felleshus, das Gemeinschaftshaus, in dem die Botschaften Norwegens, Schwedens, Finnlands, Dänemarks und Islands untergebracht sind. Es feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.

„Wir befinden uns in Europa in einer völlig neuen sicherheitspolitischen Situation, die nur durch eine enge Zusammenarbeit gleichgesinnter und verbündeter Länder bewältigt werden kann. Mit Schweden und Finnland in der NATO erhält die gemeinsame Unterbringung der nordischen Botschaften in Berlin eine zusätzliche Dimension, die die Zusammenarbeit der nordischen Länder mit Deutschland weiter stärken wird“, sagt Außenminister Eide. 

Laden Sie die Strategie hier auf Deutsch herunter . 

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