Equinor verkauft Anteil am Arkona-Offshore-Windpark

Der Offshore-Windpark Arkona in der Ostsee in Mukran auf der deutschen Insel Rügen.©Eskil Eriksen / Equinor ASA

Oslo, 3. Oktober 2019. Der norwegische Energiekonzern Equinor verkauft  25 Prozent seiner Anteile am Offshore-Windpark Arkona. Eine entsprechende Vereinbarung hat das Unternehmen mit der Credit Suisse Energy Infrastructure Partners AG unterzeichnet. Käufer sind  verschiedene Fonds, die von Credit Suisse Energy Infrastructure Partners AG beraten werden. Der Kaufpreis beträgt nach Angaben des Unternehmens 500 Millionen Euro. 

Derzeit ist Equinor zu 50 Prozent an dem Windpark in der deutschen Ostsee beteiligt. Nach der Transaktion behält Equinor einen Anteil von 25 Prozent. RWE Renewables (nach der Übernahme von E.ON Climate and Renewables) bleibt mit 50 Prozent der Betreiber des Windparks

„Diese Veräußerung zeigt Equinors Fähigkeit, Wert aus der Entwicklung von Offshore-Windprojekten zu ziehen. Ein aktives Portfoliomanagement über den gesamten Projektlebenszyklus ist ein wichtiger Bestandteil unserer Offshore-Windstrategie. Arkona wurde unter Budget und pünktlich geliefert und hat seit dem Start eine starke operative Leistung gezeigt. Jetzt ist das Projekt risikofrei und befindet sich in der frühen Betriebsphase. Wir freuen uns, Credit Suisse Energy Infrastructure Partners als neuen Partner begrüßen zu können“, sagt Pål Eitrheim, Executive Vice President von New Energy Solutions bei Equinor.

Deutschland sei ein wichtiger Markt für Equinor, wo das Unternehmen neben der Lieferung erneuerbarer Energie auch der zweitgrößte Erdgaslieferant ist, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Equinor trat im April 2016 in das Arkona-Projekt ein. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2019 einschließlich der üblichen Kaufpreisanpassungen erfolgen.

Finden Sie hier mehr Informationen zum Windpark Arkona.

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