Arbeiten am Windpark in Frøya erneut eingestellt

Illustration des Windparkes auf der Inselgruppe in Frøya©TrønderEnergi Vind

Oslo, 27. Mai 2019. Das Ministerium für Kommunalverwaltung und Modernisierung hat beschlossen, dass die Arbeiten am Windpark in Frøya vorübergehend eingestellt werden. Um den Bau des Windparks, an dem die Unternehmen TrønderEnergi Vind und die Stadtwerke München beteiligt sind, hatte es nach dem Baustart Anfang April Proteste in der Gemeinde gegeben. Nachdem Windkraftgegner zunächst einen Baustopp erwirkt hatten, hat der Landkreis-Gouverneur Mitte Mai den Weiterbau genehmigt. Das Ministerium stoppte nun erneut den Bau.

Das Ministerium habe nicht entschieden, ob die Entscheidung des Gouverneurs fehlerhaft oder mangelhaft sei, teilte das Ministerium mit.  “Dies ist eine schwierige Angelegenheit, die für viele Konsequenzen haben wird. Ich nehme die Anliegen der Gemeinde und der Bewohner ernst”, sagte Monica Mæland, Ministerin für Kommunalverwaltung und Modernisierung. Es sei absolut entscheidend, dass sich alle auf Entscheidungen des Ministeriums verlassen könnten.

Am 15. April 2019 hatte die Gemeinde Frøya das Unternehmen TrønderEnergi Vind AS agewiesen, die Arbeiten am Windpark einzustellen. als Begründung nannte sie, dass eine Dreijahresfrist für den Baubeginn abgelaufen sei. Der Bezirkshauptmann in Trøndelag hob die Anordnung nach einer Beschwerde von TrønderEnergi auf. Die Gemeinde Frøya hat daraufhin das Ministerium gebeten, die Entscheidung des Gouverneurs aufzuheben. In Fortsetzung dieses Vorhabens hat die Gemeinde außerdem beantragt, die Arbeiten am Windpark einzustellen, bis das Ministerium die Prüfung der Angelegenheit abgeschlossen hat.

TrønderEnergi Vind wurde von den Protesten überrascht, da sich die örtliche Bevölkerung zunächst in einer Abstimmung für den Bau der Anlage ausgesprochen hatte.

Lesen Sie hier mehr über den Windpark Frøya.

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