
Oslo, 7. August 2026. Mitte Juni hatte die Norwegische Straßenverwaltung bekannt gegeben, dass das Joint Venture zwischen Skanska und Vassbakk & Stol den Zuschlag für die umfangreiche Modernisierung des Lærdaltunnels erhalten hat. Der Zweitplatzierte OneCo Infra legte jedoch Beschwerde gegen die Auftragsvergabe ein und beantragte anschließend eine einstweilige Verfügung. Daher muss die Vertragsunterzeichnung bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens warten. Der Fall wird am 24. August vor dem Bezirksgericht Oslo über die Entscheidung informiert wurde, ist ungewiss, wann die Modernisierung des Tunnels beginnen kann.
Das Ergebnis des Gerichtsverfahrens wird darüber entscheiden, wie lange sich die Bauarbeiten verzögern werden. Ursprünglich war der Baubeginn für Anfang September geplant, doch nach aktuellem Stand wird er frühestens im November erfolgen. Dies wurde den Gemeinden Aurland und Lærdal sowie weiteren wichtigen Beteiligten mitgeteilt.
Wie die Straßenverwaltung mitteilt, wird das Beschwerdeverfahren das gesamte Projekt verzögern, sodass sich auch der Endtermin für die Modernisierung entsprechend verschieben wird.
