Vorstandsmitglieder von Wintershall Dea legen Mandat nieder

BASF, LetterOne und Harbour Energy haben am 21. Dezember 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf des E&P-Geschäfts von Wintershall Dea, mit Ausnahme der Russland-bezogenen Aktivitäten, an Harbor Energy unterzeichnet. Auch das Norwegen-Geschäft geht an das britische Unternehmen.©Wintershall Dea/Ludwig Schöpfer

Kassel/Hamburg, 24. April 2024. Der Vorstandsvorsitzende von Wintershall Dea, Mario Mehren, sowie die Vorstandsmitglieder Dawn Summers, Chief Operating Officer, und Paul Smith, Chief Financial Officer, legen nach der Übernahme von Wintershall Dea durch das britische Unternehmen Harbour Energy ihre Mandate nieder. Bis zum Abschluss der Transaktion, der ist für das vierte Quartal 2024 geplant ist, bleiben sie Mitglieder des Vorstandes. Wie das Unternehmen mitteilt, werden die Aktionäre von Wintershall Dea, BASF und LetterOne, dem Aufsichtsrat Stefan Schnell und Larissa Janz als neue Vorstandsmitglieder vorschlagen. Nach ihrer Ernennung sollen sie mit Abschluss der Transaktion mit Harbor Energy die Leitung des Unternehmens übernehmen. BASF, LetterOne und Harbour Energy haben am 21. Dezember 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf des E&P-Geschäfts von Wintershall Dea, mit Ausnahme der Russland-bezogenen Aktivitäten, an Harbor Energy unterzeichnet. Sie arbeiten derzeit daran, die erforderlichen behördlichen Genehmigungen zu erhalten und die Integration vorzubereiten.

Mit Abschluss der Transaktion würde Stefan Schnell, derzeit SVP Group Reporting & Performance Management bei BASF SE, Vorsitzender (CEO) von Wintershall Dea werden. Larissa Janz, derzeit VP Special Projects bei Wintershall Dea, würde die Rolle der stellvertretenden Vorsitzenden (Deputy CEO) von Wintershall Dea übernehmen.

Der Vorstand von Wintershall Dea (von links nach rechts): Mario Mehren (CEO), Dawn Summers (COO) und Paul Smith (CFO).
Der aktuelle Vorstand von Wintershall Dea (von links nach rechts): Mario Mehren (CEO), Dawn Summers (COO) und Paul Smith (CFO).©Frank Schinski

Hans-Ulrich Engel, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Wintershall Dea, bedankte sich im Namen des Aufsichtsrats bei Mario Mehren, Dawn Summers und Paul Smith für ihre hervorragende Arbeit. Mario Mehren hat zunächst Wintershall und dann Wintershall Dea gemeinsam mit dem Vorstand fast zehn Jahre lang als Vorstandsvorsitzender geführt.

Das E&P-Geschäft von Wintershall Dea, das an Harbour Energy übertragen wird, umfasst Produktions- und Entwicklungsanlagen und Explorationsrechte in Norwegen, Argentinien, Deutschland, Mexiko, Algerien, Libyen (ohne Wintershall AG), Ägypten und Dänemark (ohne Ravn) sowie Wintershall Deas Lizenzen zur Kohlenstoffspeicherung (CCS). Die Hauptsitze von Wintershall Dea in Kassel und Hamburg und die dort rund 850 Mitarbeiter sind nicht Teil der Transaktion.

Zu den Hauptaufgaben von Wintershall Dea nach Abschluss der Transaktion mit Harbor Energy gehören die Bearbeitung von Ansprüchen im Zusammenhang mit der Enteignung der russischen Vermögenswerte, der Verkauf der verbleibenden Vermögenswerte, die organisatorische Umstrukturierung und letztendlich die Schließung der Einheiten der Zentrale in Russland, Kassel und Hamburg. Darüber hinaus wird Wintershall Dea für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten einige Übergangsleistungen für Harbor Energy erbringen. Um die erforderliche Umstrukturierung und letztlich die Schließung der Zentrale sozialverträglich umzusetzen, verhandelt das Unternehmen derzeit mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan.

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