Wintershall Dea schließt erste Bohrphase im Maria-Feld in Norwegen ab

Maria ist eines von vier Offshore-Feldern, die Wintershall Dea derzeit in Norwegen betreibt. Weitere Felder sind in der Entwicklung. Im Bild: die Transocean Norge-Bohrinsel©Wintershall Dea

Stavanger, 22. April 2024. Wintershall Dea und die Partner Petoro und Sval Energi haben die erste von zwei Bohrkampagnen für das Maria Phase 2-Projekt mit der Transocean Norge-Bohrinsel erfolgreich abgeschlossen. Sie umfasste das Bohren der oberen Löcher der vier Bohrlöcher und eines Bohrlochs bis zum Reservoir. Die verbleibenden Reservoirbohrungen und die Fertigstellung der Bohrungen sollen im Jahr 2025 erfolgen. Im Laufe der beiden Kampagnen sollen von der Plattform aus drei Produktionsbohrungen und eine Wasserinjektionsbohrung gebohrt werden. Maria Phase 2 soll 2025 in Betrieb gehen.

Die Bohrkampagne sei einer von mehreren Meilensteinen in diesem Jahr bei der Entwicklung der zweiten Phase des Maria-Feldes, heißt es in einer Pressemitteilung von Wintershall Dea Norge. Ende April werde eine umfangreiche Meereskampagne beginnen, bei der mehrere neue Teile der Unterwasser-Hardware, darunter der Verteiler und die Spulen, auf dem Meeresboden installiert und in Betrieb genommen werden. Die Installation der Unterwasser-Anlagen ist für später in diesem Jahr geplant. Das neue Unterwasser-Template  wurde im September letzten Jahres installiert.

„Dieses Jahr ist ein arbeitsreiches Jahr für die Entwicklung von Maria Phase 2. Das Projekt schreitet gut voran und ist auf dem richtigen Weg, ab 2025 zusätzliche Mengen in das Maria-Feld zu liefern“, sagte Vedad Hadziavdic, Wintershall Dea Maria Phase 2-Projektmanager.

Die Reduzierung von Emissionen habe während des gesamten Projekts im Fokus gestanden. Gemeinsam mit Wintershall Dea und dem österreichischen Konzern OMV hat Transocean mehrere Modernisierungen durchgeführt, um die Treibhausgasemissionen der Bohrinsel zu senken. Als Unterwasseranbindung habe die Maria Phase 2 die umfassendere Strategie der Produktion von Kohlenwasserstoffen unter Nutzung bestehender Infrastruktur unterstützt. Sie stelle so die Energielieferung nach Europa sicher und trage gleichzeitig zur Erreichung der Klimaziele von Wintershall Dea bei.

Das Maria-Phase-2-Projekt umfasst die Installation einer neuen Schablone mit sechs Bohrlöchern und vier neuen Bohrlöchern im südlichen Teil des Maria-Feldes, etwa 200 Kilometer vor der Küste Norwegens. Maria, ein ursprünglich mit zwei Templates erschlossenes Unterwasserfeld, wurde 2017 in Betrieb genommen. Diese nächste Phase des Maria-Projekts wird voraussichtlich rund 27 Millionen Barrel Öläquivalent zu den gesamten Feldreserven hinzufügen. Die erwartete Lebensdauer des Maria-Feldes beträgt bis zum Jahr 2040.

Wintershall Dea Norge AS ist mit einem Anteil von 50 Prozent Betreiber des Maria-Feldes. Petoro besitzt 30 Prozent und Sval Energi 20 Prozent.

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