Norwegischer Kurzfilm Nattrikken/Nachtstraßenbahn für den Oscar nominiert

Sigrid Husjord als Ebba in dem Kurzfilm Nattrikken (Nachtstraßenbahn)©Cylinder Production AS

Oslo, 23. Januar 2023. Eirik Tveitens preisgekrönter Kurzfilm Nattrikken (die Nachtstraßenbahn) ist für einen Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert. Es ist das erste Mal, dass ein norwegischer Live-Action-Kurzfilm diese Auszeichnung erhalten könnte. Nattrikken hat über den damaligen Drehbuchautor, Regisseur und Berater Lars Daniel Krutzkoff Jacobsen ein Produktionsstipendium des Norwegischen Filminstituts und ein Startstipendium für seine Oscar-Kampagne erhalten. Für den ebenfalls nominierten amerikanischen Film Black Panther: Wakanda Forever in der Kategorie VFX (visuelle Effekte) haben die norwegischen Storm Studios einen Großteil der visuellen Effekte geliefert. 2007 hat der norwegische-kanadische animierte Kurzfilm The Danish Poet von Torill Kove 2007 einen Oscar gewonnen.

„Das ist absolut fantastisch für norwegische Kurzfilme und für die norwegische Filmgemeinschaft im Allgemeinen. Wir haben großes Vertrauen in Nattrikken gesetzt, besonders nach dem Kurzfilmpreis Tribeca Award, den er auf dem Filmfestival in Tribeca erhalten hat, und nachdem das Magazin The New Yorker ihn als Streaming-Film ausgewählte“, sagt Kjersti Mo, Direktorin des Norwegischen Filminstituts.

Die Nachtstraßenbahn handelt von Ebba, gespielt von Sigrid Husjord, einer betrunkenen Frau, die unfreiwillig als Straßenbahnfahrerin endet. Während ihr die Polizei und der eigentliche Fahrer der Straßenbahn dicht auf den Fersen sind, muss sie sich mit bedrohlichen und gewalttätigen Fahrgästen auseinandersetzen. Der Film handelt von Außenseitern, Vorurteilen und verwundbaren Aspekten der Geschlechtsidentität. Der Film erhielt 2020 den Filmkritikerpreis in Grimstad.

Die Oscar-Preisverleihung findet am 12. März in Los Angeles statt.

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