Japanischer Medien-Konzern Softbank steigt bei norwegischer Lernplattform Kahoot ein

E-Learning-Angebote von Kahoot werden in Norwegen nicht nur für den Fernunterricht, sondern auch in den Klassenzimmern genutzt.©Kahoot

Oslo, 13. Oktober 2020. Das am norwegischen Merkur-Markt notierte norwegische Startup Kahoot, das eine auf Spielen basierte Lernplattform entwickelt hat, erhielt  von dem japanischen Telekom- und Medienunternehmen SoftBank ein Equity Private Placement in Höhe von 215 Millionen US-Dollar. Es wurden 43.000.000 neuen Aktien zu einem Preis von 46 NOK pro Aktie ausgegeben, der Bruttoerlös betrug 1.978 Millionen NOK. SoftBank wird 43.000.000 Aktien besitzen, was 9,69 Prozent der Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien entspricht. Der Aktienkurs von Kahoot stieg nach der Veröffentlichung der Aktienübernahmen im frühen Handel an der Osloer Börse stark an.

Kahoot will den Nettoerlös aus der Privatplatzierung zur Finanzierung des beschleunigten Wachstums verwenden.

Kahoot erlebe momentan eine starke Dynamik und beschleunigte Akzeptanz, da Unternehmen zunehmend nach engagierten, vertrauenswürdigen und benutzerfreundlichen Wegen suchen, um Unternehmenskultur aufzubauen, zu erziehen und zu interagieren, teilt das Unternehmen mit. Gleichzeitig versuchten Schulen und Pädagogen, die Lernerfahrung virtuell oder im Klassenzimmer zu verbessern.

Die norwegische Lernplattform Kahoot wird bereits regelmäßig von sechs Millionen Lehrerinnen und Lehrern in über 150 Ländern eingesetzt. Insbesondere in der Corona-Zeit, als Schulen geschlossen waren und Schüler und Studenten von Zuhause aus lernen mussten, war die Plattform stark nachgefragt, da sie sich ausgezeichnet für den Fernunterricht eignet. Auch in Deutschland werden die E-Learning-Angebote von Kahoot zunehmend für den Online-Unterricht und andere Anwendungen genutzt.

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