Drittes Testgebiet für autonome Schiffe bei Horten in Betrieb

Nach der Unterzeichnung demonstrierten Schiffbauer autonom fahrende Schiffe auf dem Meer vor der Gemeinde Horten im Süden Norwegens©Gemeinde Horten.
Nach der Unterzeichnung demonstrierten Schiffbauer autonom fahrende Schiffe auf dem Meer vor der Gemeinde Horten im Süden Norwegens©Gemeinde Horten.

Horten, 6. Dezember 2017. Norwegen hat ein weiteres Testgebiet für autonome Schiffe. In der Gemeinde Horten unterzeichnete Vertreter des Ministeriums für Seeverkehrssicherheit und die norwegische Küstenverwaltung eine Vereinbarung, die ein Gebiet bei Horten am Eingang zum Oslofjord als Testgebiet für selbstfahrende Schiffe auszeichnet. Es ist nach dem Trondheimfjord und dem Testgebiet um Grenland das dritte Gebiet, das für Tests autonomer Schiffe genutzt werden kann.

Partner des Projektes sind die Küstenverwaltung, das Maritime Direktorat, Kongsberg Maritime AS, das norwegische Forschungsinstitut für Verteidigung, DNV-GL, Horten Municipality und Sørøst-Sør-Norges University College. Die Nutzung ist allerdings nicht auf die Partner beschränkt, sondern steht sowohl norwegischen als auch internationalen Unternehmen offen.

In der Region um Horten im Süden des Landes gibt es mehrere Akteure, die sich mit der Entwicklung der Technologie für autonome Schifffahrt beschäftigen. Unter anderem soll hier das erste selbstfahrende Containerschiff “YARA Birkeland” zwischen Larvik und Herøya verkehren.

„Früher war Horten für den Schiffbau bekannt. Heute gelten wir weltweit  als technologisches Zentrum des Schiffbaus. Das neue Testgebiet wird die High-Tech-Entwicklung an diesem Standort weiter vorantreiben”, sagt Hortens Bürgermeister Are Karlsen.

Wie Arve Dimmen vom Ministerium für Seeverkehrssicherheit erklärte, will Norwegen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung neuer Technologien und beim Test verschiedener Konzepte spielen. Das Testgebiet werde dazu beitragen, Norwegen zu einer führenden Nation bei der Erprobung autonomer Schiffslösungen zu machen. Nicht zuletzt wolle man auf diese Entwicklung Einfluss nehmen, um das heutige hohe Sicherheitsniveau auf See zu gewährleisten, betonte Dimmer.

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