
Oslo, 22. Januar 2025. Der Verzehr von mehr Gemüse und weniger Fleisch führt zu einer stärkeren Reduzierung der Treibhausgasemissionen als die Elektrifizierung des Festlandsockels. Das belege der Bericht der norwegischen Umweltbehörde Miljødirektoratet, der am 21. Januar Klima- und Umweltminister Andreas Bjelland Eriksen übergeben wurde, teilt der Verband „Die Zukunft liegt in unseren Händen“ (Framtiden i våre Hender) mit. Der Bericht „Klimamaßnahmen in Norwegen – Wissensbasis 2025“ listet Maßnahmen auf, die erforderlich sind, damit Norwegen sein Klimaziel für 2030 erreicht, und informiert darüber, wie die Emissionen bis 2035 weiter gesenkt werden können. Der diesjährige Bericht befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen norwegischen Klimamaßnahmen und der Klimakooperation mit der EU.
Umweltminister Bjelland Eriksen sieht allerdings nicht die Ernährung als wichtigste Maßnahmen. „Der Bericht zeigt, dass die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung eine der wichtigsten Maßnahmen ist, die wir ergreifen können, um Emissionen zu reduzieren. Viele Unternehmen wollen solche Projekte realisieren“, erklärt der Minister bei der Übergabe des Berichtes.

Für jede Maßnahme hat die norwegische Umweltbehörde das Potenzial für Emissionsreduzierungen quantifiziert und die sozioökonomischen Kosten bewertet. Sie hat untersucht, welche Hindernisse überwunden werden müssen und die geeigneten Instrumente zur Einleitung von Maßnahmen bewertet. Zu den Rechtsmitteln der Umsetzung der Maßnahmen würden Gebühren, Ansprüche sowie subsidiäre bzw. EU-Vorschriften zählen.
Im Rahmen des Pariser Abkommens hat angekündigt, seine Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu senken.
Weitere Informationen zum Bericht finden Sie auf der Website der norwegischen Umweltbehörde.
Den Bericht können Sie hier lesen .
