Österreichische OMV reicht Entwicklungsplan für Gasfeld Berling in Norwegen ein

Die erste Explorationsbohrung von Berling fand 2018 statt und stieß in beiden Gebieten Iris und Hades auf Gas und Kondensat.©OMV

Oslo, 21. Dezember 2022. OMV (Norge) AS, Tochter des österreichischen Mineralölkonzerns OMV, hat im Namen der PL644-Partnerschaft den Entwicklungs- und Betriebsplan (PDO) für die Gas- und Kondensatentdeckung Berling beim norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie eingereicht. Die Entwicklungskosten werden auf 9,1 Milliarden NOK geschätzt. OMV (Norway) AS ist Betreiber des Feldes und hält 30 Prozent der Anteile. Das empfohlene Entwicklungskonzept für das Feld Berling ist eine Unterwasser-Produktionsvorlage mit vier Slots, die über eine 24 Kilometer lange Pipeline mit der von Equinor betriebenen Plattform Åsgard B verbunden ist.

Das Gas wird auf Åsgard B verarbeitet und über das Åsgard-Transportsystem zur weiteren Verarbeitung in der Gasverarbeitungsanlage Kårstø transportiert. Das Kondensat wird ebenfalls nach Åsgard geliefert und dort mit anderen Åsgard-Produktionen zur Lagerung und zum Export per Shuttle-Tanker zum Markt vermischt.

„Berling wird erhebliche nationale Dominoeffekte erzeugen und die Gas- und Kondensatmengen werden Norwegens Position als wichtiger Gaslieferant für Europa stützen“, sagt General Manager Knut Mauseth von OMV (Norge) AS.

Die Berling-Funde (Iris und Hades) in PL 644 wurden 2018 auf den Haltenbanken in der Norwegischen See gemacht. Die förderbaren Ressourcen werden auf rund 45 Millionen Barrel Öläquivalente geschätzt.

Lizenzpartner von OMV (Norge) sind Equinor Energy AS (40%), DNO Norge AS (20%) and Sval Energi AS* (10%). Sval hat seinen gesamten Anteil an DNO veräußert und der Anteil wird nach Zustimmung der Regierung übertragen.

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