Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Nor-Shipping in Norwegen

25 Unternehmen beteiligten sich auf der internationalen Schiffsmesse Nor-Shipping in Lillestrøm am deutschen Gemeinschaftsstand der AHK Norwegen.©AHK Norwegen

Lillestrøm, 4. April 2022. Nach zweijähriger, coronabedingter Pause trifft sich die internationale maritime Industrie vom 4. bis 7. April 2022 wieder auf der Nor-Shipping im norwegischen Lillestrøm. Mit dabei, prominent, im Zentrum der Halle C, zeigen 25 deutsche Aussteller auf dem deutschen Gemeinschaftsstand, der von der AHK Norwegen organisiert wird, ihre Neuheiten. Zum Auftakt der Messe besuchten Alfred Grannas, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Norwegen, sowie Bjørnar Selnes Skjæran, Minister für Fischerei und Meerespolitik, den deutschen Gemeinschaftsstand.

Auf dem deutschen Gemeinschaftsstand, v.l.: AHK-Geschäftsführer Michael Kern, Bjørnar Selnes Skjæran, Minister für Fischerei und Meerespolitik, und Alfred Grannas, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Norwegen.©AHK Norwegen

Mit einer Fläche von 400 Quadratmetern gehört der deutsche Gemeinschaftsstand zu den größten Länderpavillons der Nor-Shipping. Für die AHK Norwegen sei das große Interesse unter den deutschen Unternehmen nach coronabedingter Pause ein voller Erfolg und ein Indiz dafür, dass die persönlichen Gespräche und Kontakte dauerhaft nicht durch digitale Events ersetzt werden können, teilt die AHK mit. „Wir freuen uns, dass wir mit der Nor-Shipping 2022 endlich einen Re-Start in der Messebranche vollziehen können und sind zuversichtlich, dass sich dieser positive Trend im Jahr fortsetzen wird“, sagt Susanne Hawkins, Projektleiterin für die Nor-Shipping bei der AHK Norwegen. „Nach zweimaliger Verschiebung konnten wir fast einhundert Prozent unserer Aussteller für den neuen Termin gewinnen. Das Interesse zeigt den Bedarf nach persönlichen Kontakten, aber auch die große Bedeutung des norwegischen Marktes für deutsche Unternehmen aus der maritimen Branche.“

Neben bekannten Ausstellern wie Becker Marine Systems, Drahtseilwerk, TGE Marine Gas Engineering sowie Voith sind auch Neuaussteller wie 3R Solutions, Alfra und Herose vertreten. Die Unternehmen präsentieren unter anderem innovative Lösungen Made in Germany in den Bereichen Manövrieren, Energieeinsparung und Emissionsreduzierung, Lieferketten und Logistik oder auch System- und Antriebslösungen für Sonderantrieben und Einzelkomponenten.

Weitere Gelegenheiten zum Austausch und Netzwerken bot die AHK Norwegen mit verschiedenen Gesprächsrunden. Am Messedienstag und -mittwoch fanden die German-Norwegian Expert Talks unter den Titeln „Trends in Maritime Digitalization“ und „New Perspectives for the Norwegian Maritime Industry“ statt. Die Experts Talks brachten Branchenexperten aus Deutschland und Norwegen zusammen, um die wichtigsten Trends der Digitalisierung und der Automatisierung im Schiffbau sowie zu Chancen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Anwendung von maritimem Wasserstoff zu diskutieren. Am 6. April lud die AHK Norwegen darüber hinaus zum Nordic-German Get-Together ein.

Die Nor-Shipping gilt als wichtiger Treffpunkt für Unternehmen aus der gesamten maritimen Wertschöpfungskette. In diesem Jahr gibt es 16 nationale Pavillons. 2019 verzeichnete die Messe rund 47.600 Besuche aus 85 Ländern. In diesem Jahr hatten sich seit der Eröffnung am Montag bis Mittwochmittag 18.000 Besucher registriert.

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