Norwegischer Hydro-Konzern investiert 45 Millionen in Standort Nenzing in Vorarlberg

Der norwegische Konzern Norsk Hydro will die Kapazität seines Aluminium-Strangpresswerkes Nenzing, Österreich, um 30 Prozent erhöhen.©Hydro

Nenzing, 3. August 2021. Der norwegische Aluminiumkonzern Norsk Hydro AS investiert über Hydro Extrusions 45 Millionen Euro in sein Aluminium-Strangpresswerk Nenzing in Österreich. Damit werde sich die Kapazität um 30 Prozent erhöhen und es würden zusätzliche Arbeitsplätze im Werk geschaffen, teilt Hydro mit. Das Werk soll eine neuen Extrusionslinie erhalten, die mechanischen Verarbeitungskapazitäten sollen ausgebaut werden.


„Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, wie erfolgreich unser Standort hier in Nenzing ist. Wir freuen uns sehr, dass die Konzernleitung unserem Investitionsvorschlag folgt und in den Vorarlberger Standort investiert,“ sagt Geschäftsführer Manfred Rotschne.


Die neue und damit vierte Strangpressanlage des Werkes soll eine der modernsten Anlagen in Europa werden. In das Gebäude werden auch ein neues vollautomatisches Rohmetalllager, Büroflächen sowie der Lehrlingsausbildungsstandort integriert. Die Bauarbeiten beginnen Anfang 2022, im Frühjahr 2023 soll die neue Extrusionslinie in Betrieb gehen.

Mit derzeit über 400 Mitarbeitern betreut das Extrusionswerk Nenzing derzeit mehr als 1000 Kunden, hauptsächlich im deutschsprachigen Raum. Die neue Anlage wird auch zusätzliche Arbeitsplätze im Werk schaffen. „Der hohe Innovationsgrad in Nenzing und unser nachweislich geringer Carbon Footprint werden es uns ermöglichen, neue und bestehende Kunden mit einem breiteren Portfolio an nachhaltigen und innovativen Lösungen zu bedienen“, so Rotschne abschließend.

Wie das Unternehmen mitteilt, zeige eine Lebenszyklusanalyse (LCA), dass die CO2-Emissionen im Extrusionsprozess nur ein Siebtel des europäischen Durchschnitts betragen. Das Werk will sich als Anlaufstelle für klimabewusste Kunden positionieren. 

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