Wintershall Dea mit guten Ergebnissen im 2. Quartal 2021 – großer Fund in Norwegen

Die Bohrung im Nova-Feld erfolgte mit der West-Mira-Plattform.©Wintershall Dea

Kassel/Hamburg, 27. Juli 2021. Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea hat im zweiten Quartal 2021 dank solider Produktionsmengen und eines besseren Markumfeldes ein stabiles Finanzergebnis erreicht. Wie die Zahlen zur Geschäftsentwicklung zeigen, beliefen sich die Einnahmen vor Steuern und Abgaben auf 636 Millionen Euro, 140 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der bereinigten Nettogewinn betrug 168 Millionen Euro, ein Zuwachs von 93 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

„Das zweite Quartal war ein hervorragendes Quartal für Wintershall Dea. Dank unserer starken operativen und finanziellen Leistung konnten wir unseren Verschuldungsgrad wieder auf unseren mittelfristigen Zielbereich reduzieren. Dies hat unsere Kreditratings stabilisiert und gibt uns erhebliche Flexibilität, um unsere strategischen Ziele weiter voranzutreiben”, erklärte Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender der Wintershall Dea.

Die  neuesten Entwicklungsprojekte Raven in Ägypten und Achim Development Area 4A/5A in Russland bringen dem Konzern zusätzliche Gasmengen. Der neu geschaffene Geschäftsbereich Carbon Management & Hydrogen hat seine Arbeit aufgenommen und soll den Wandel zum führenden unabhängigen Gasunternehmen wesentlich unterstützen.

Die norwegische Tochter Wintershall Dea Norge konnte in diesem Jahr bereits zwei große Funde in Norwegen vermelden. Im Mai wurde in der Nähe bestehender Infrastruktur mit dem Feld Dvalin Nord eine bedeutende Entdeckung gemacht, die zu 71 bis 157 Millionen boe (brutto) zu den gesamten Ressourcen beitragen soll. Die wichtigsten Entwicklungen des Unternehmens auf dem norwegischen Schelf, Njord, Nova und Dvalin, liegen im Zeitplan und werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 mit der Produktion beginnen.

Produktion in boe/Tag (Barrel Ölequivalent)/Tag in 1.000©Wintershall Dea

Das Unternehmen ist auch an mehreren Projekten in Norwegen beteiligt, darunter Ærfugl Phase 2, Snorre Expansion und Solveig, die nach Plan verlaufen. 

Im ersten Halbjahr trennte sich das Unternehmen von seiner Beteiligung an dem russischen Gemeinschaftsunternehmen Wolgodeminoil und gab seine Anteile an den russischen Partner Ritek ab. Die Vermögensübertragung sei Teil der Strategie von Wintershall Dea, sich auf die Gas- und Gaskondensatproduktion in Russland zu konzentrieren, teilt das Unternehmen mit. Mit einem Förderanteil von rund 70 Prozent macht Erdgas den Großteil des Gesamtportfolios von Wintershall Dea aus. Wolgodeminoil ist das am längsten operierende russisch-deutsche Joint Venture zur Förderung von Kohlenwasserstoffen. Es wurde 1992 als Pilotprojekt für die deutsch-russische Zusammenarbeit gegründet.

Wie Wintershall Dea weiter mitteilt, wurde das Unternehmen Im Juli in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und firmiert nun unter dem Namen Wintershall Dea AG.

Der ursprünglich für die zweite Jahreshälfte geplante Börsengang des Unternehmens wurde im Juni ein weiteres Mal verschoben und wird nun erst nach 2021 angestrebt.

Finden Sie hier die Präsentation der Ergebnisse des 2. Quartals 2021.

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