Norwegischer Staat verkauft Ambita an IT-Unternehmen Sikri

Stita W. Seljeseth, CEO von Ambita, und Nicolay Moulin, CEO von Sikri (links), vor dem Sirki-Gebäude.©Sirki

Oslo, 16. April 2021. Das Ministerium für Handel und Industrie hat seine Anteile an der Firma Ambita, Verwalter der öffentlichen Grundbuchdaten, für mehr als 962,8 Millionen NOK an das Softwareunternehmer Sikri verkaufen. Ambita AS hat bis 2014, als der Markt auch für andere Unternehmen geöffnet wurde, als einziges Unternehmen die öffentliche Grundbuchdaten Norwegens verwaltet. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von 507 Millionen NOK. Das norwegische Parlament Storting hat der Regierung mehrfach die Befugnis erteilt, Ambita zu verkaufen.

“Der Regierung ist seit langem klar, dass der Staat kein langfristiger Eigentümer von Ambita ist. Das Unternehmen hat sich gut entwickelt und wir sind sehr zufrieden mit dem Verkauf”, sagt Handels- und Industrieminister Iselin Nybø. Ambita spiele derzeit eine wichtige Rolle bei der Digitalisierung und Modernisierung des norwegischen Immobilienmarktes. Mit einem ehrgeizigen Industrieeigentümer seien die Bedingungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens gut.

Ambita wurde 1987 mit dem Ziel gegründet, Immobilieninformationen in Norwegen zu digitalisieren. Neben der Muttergesellschaft Ambita AS besteht die Ambita-Gruppe aus Boligmappa AS (93,1%), 4CastGroup AS (51%) und Virdi AS (100%). Darüber hinaus ist das Unternehmen Mehrheitseigner des Prognosezentrums. 

Ambita beschäftigt rund 170 Mitarbeiter in Norwegen und Schweden.

Das Technologieunternehmen Sikri, das an der Osloer Börse an der Euronext Growth List notiert ist, gehört zu den führenden norwegischen Anbietern von Verwaltungstechnologie. Im vergangenen Jahr hat Sikri sein Portfolios durch Akquisitionen von Unternehmen wie PixEdit AS, Augment,  Sureway  erweitert. DIe Übernahme der Staatsanteile von Ambita ist die größten Investition des Unternehmens.  

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