AHK Norwegen präsentiert Themen und Projekte für das Jahr 2021

Michael Kern, Geschäftsführer der AHK Norwegen (oben), und Håkon Haugli, CEO von Innovation Norway, im Gespräch zu den deutsch-norwegischen Beziehungen.

Oslo, 27. Januar 2021. Die AHK Norwegen ist auch in der Pandemie-Krise voll funktionsfähig. Das unterstrich Geschäftsführer Michael Kern bei der Online-Präsentation der AHK Norwegen zu den Schwerpunkten und Projekten des Jahres 2021. Zwar sei ein großer Teil der Mitarbeiter im Homeoffice, alle Programme und Vorhaben würden aber wie geplant umgesetzt – nun online statt in Präsenz. Die Nachfrage nach Beratung sei unvermindert hoch, so Kern. 

Zur Präsentation erläuterte Ulrike Haugen, Präsidentin der AHK Norwegen, vor allem die Anstrengungen Norwegens zur Erreichung der Klimaziele. Dies sei ein sehr umfangreiches Feld, das deutschen Unternehmen, speziell auch den Mitgliedern der AHK Norwegen, gute Kooperationsmöglichkeiten biete. Haugen dankte allen Partnern und Mitgliedern der AHK Norwegen, die die Deutsch-Norwegische Handelskammer auch in den schwierigen Zeiten unterstützen. 

Håkon Haugli, CEO der Wirtschaftsförderagentur Innovation Norway, unterstrich in seiner Keynote die große Bedeutung der  Zusammenarbeit zwischen Norwegen und der EU und Deutschland. Allein die Kooperation bei der Verteilung der Impfstoffe hätte die große Abhängigkeit voneinander gezeigt. Haugli lud deutsche Unternehmen zur Kooperation mit norwegischen Firmen insbesondere in den Bereichen ein, in denen Norwegen Spitzenpositionen einnehme: Green Technolgy, Digitalisierung und E-Health. Deutschland sei der größte Partner Norwegens in der EU. Hier kämen die gemeinsamen Werte beider Länder zum Tragen. Deutsch-norwegische Cluster seien eine gute Basis für Projekte, die im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms Horizon Europe realisiert werden. Sowohl Innovation Norway als auch die AHK Norwegen und die Botschaften in Oslo und Berlin würden einen großen Beitrag leisten, Unternehmen an dieses Programm heranzuführen. 

Haugli machte auch auf die Möglichkeiten aufmerksam, die die Büros in Hamburg und München deutschen Firmen bieten, die in Norwegen investieren wollen. Große Chancen bestünden hier in den Bereichen Green Transition, E-Mobilität, Offshore Wind und im klimaneutralen Bauen. 

Michael Kern erläuterte die Schwerpunkte der Tätigkeit der AHK für 2021. Nach wie vor werde die Beratung zum Markteintritt einen großen Stellenwert haben. Der deutsch-norwegische Energiedialog werde fortgesetzt und mit fünf Webinaren geführt. Veranstaltungen sind zu den Themen Digitalisierung, Industrie 4.0, Energieeffizienz und smarte Gebäudetechnik geplant. Im Herbst soll in Deutschland ein deutsch-norwegisches Industrieforum stattfinden. Auch bleibe die AHK Norwegen ein Partner sowohl für norwegische als auch für deutsche Unternehmen für Messeteilnahmen – egal, in welcher Form diese stattfinden. 

Kern macht auf die Arbeitsgruppen der AHK Norwegen Ocean Technology,  Offshore-Wind, Digitalisierung, Wasserstoff und Forschung und Entwicklung aufmerksam und lud Mitglieder ein, sich hier aktiv zu beteiligen. 

Am 2. Februar findet ein Online-Länderberatungstag Skandinavien statt, organisiert von der Industrie- und Handelskammer Chemnitz. Hier können Einzelgespräche online mit Experten der Deutschen Auslandshandelskammern in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden vereinbart werden. Die Kosten betragen 30,00 Euro. Die Gespräche sind auf ca. 30 Minuten begrenzt. Ihre Gesprächsthemen werden an die Experten der AHK bereits im Vorfeld weitergeleitet, damit sich die Gesprächsteilnehmer optimal vorbereiten können.

Finden Sie  hier weitere Informationen.

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