Petroleumdirektorat: Öl- und Gasreserven reichen über Jahrzehnte

Statoil erhielt im Juni grünes Licht vom Norwegian Petroleum Directorate für den Entwicklungsplan der Felder Njord und Bauge Vor allem kostengünstig muss die Erschließung erfolgen.@Statoil
Statoil erhielt im Juni grünes Licht vom Norwegian Petroleum Directorate für den Entwicklungsplan der Felder Njord und Bauge Vor allem kostengünstig muss die Erschließung erfolgen.@Statoil

Oslo, 25.August 2017. Das Norwegian Petroleum Directorate (NPD) hat seinen Resource Report 2017 jetzt auf Englisch veröffentlicht. Im Juni ist das Dokument auf Norwegisch erschienen. Wie die Behörde mitteilt, sind genügend Ressourcen vorhanden, um über Jahrzehnte Werte für die norwegische Gesellschaft zu schaffen.

Das Norwegian Petroleum Directorate geht davon aus, dass 40 Prozent mehr Öl und Gas im Boden lagern als noch 1990 vorausgesagt. Um alle Bodenschätze zu fördern, müsse die Branche bei der Nutzung der vorhandenen Infrastruktur zusammenarbeiten und die vorhandenen Technologie nutzen.

“Wir produzieren seit fast 50 Jahren Öl und Gas in Norwegen und wir sind noch nicht einmal die Hälfte des Weges gegangen“,  sagt Ingrid Sølvberg, Direktorin für Entwicklung und Betrieb in der norwegischen Erdöldirektion. „Auf dem Norwegischen Schelf wurden riesige Öl- und Gasmengen entdeckt, die noch darauf warten, gefördert zu werden. Wir brauchen Unternehmen mit der Fähigkeit und der Bereitschaft, neues Wissen und fortschrittliche Technologie zu nutzen. Das wird über viele Jahrzehnte eine rentable Produktion ermöglichen.”

Öl- und Gasressourcen auf dem Norwegischen Kontinentalschelf©NPD

Zur Jahreswende waren 77 Öl- und Gasfelder auf dem norwegischen Schelf entdeckt, die für die Entwicklung in Betracht gezogen werden. Die meisten davon befinden sich in der Nordsee, die größten gibt es in der Barentssee. Die Ressourcen in diesen Entdeckungen belaufen sich auf 700 Millionen scm oe.

Darüber hinaus können nach dem Bericht der Behörde fast 850 Millionen scm oe durch verbesserte Technologien zur Ausbeutung von Lagerstätten gefördert werden, so viel wie die Gesamtproduktion aus dem Statfjord-Feld seit dem Produktionsstart im Jahr 1979. Dies setze voraus, dass die Unternehmen Investitionsentscheidungen für bereits identifizierte Projekte treffen werden.

Der Ressourcenbericht 2017 wird erstmals digital veröffentlicht.

 

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