
Oslo, 14. November 2025. Im Januar 2024 urteilte das Bezirksgericht Oslo, dass die staatliche Genehmigung der Produktions- und Entwicklungspläne (PDO) für drei Öl- und Gasfelder rechtswidrig sei, da die globalen Klimaauswirkungen nicht ausreichend untersucht worden seien. Daraufhin ging der Staat in Berufung. Nun hat das Berufungsgericht Borgarting das Urteil im Klimaprozess der Umweltorganisationen Greenpeace und Natur og Ungdom gegen den Staat vollumfänglich zugunsten der Kläger entschieden. Die Genehmigung zur Erschließung von drei Ölfeldern in der Nordsee wurde wegen unzureichender Einschätzung der Klimafolgen ein weiteres Mal für ungültig erklärt. Der Staat muss die Mängel in den nächsten sechs Monaten beheben. Die Produktion der betreffenden Felder wird vorerst fortgesetzt. Den Umweltorganisationen werden die vollen Anwaltskosten sowohl für das Berufungsgericht als auch für das Bezirksgericht erstattet.
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