
Chemnitz, 7. August 2025. Die Kunstsammlungen Chemnitz eröffnen am Sonntag, 10. August, die Ausstellung „Edvard Munch – Angst“. Neben Gemälden des norwegischen Künstlers werden auch Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler zu sehen sein. Die Ausstellung findet im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt statt und läuft bis zum 2. November. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert das Chemnitzer Kulturhauptstadt-Programm mit insgesamt 25 Millionen Euro.
Die Kunstsammlungen Chemnitz verfügen über einen bedeutenden Bestand an Grafiken und einem Gemälde von Edvard Munch, der für die Ausstellung durch Leihgaben von internationalen und nationalen Institutionen und Privatsammlungen erweitert wird. Unter anderem werden die Lithografie „Das Geschrei“ von Edvard Munch (1895) und
„The Scream (after Munch) von Andy Warhol, (1984) zu sehen sein. Während eines Aufenthaltes in Chemnitz im Jahr 2005 entstand auch das Werk „Zwei Menschen. Die Einsamen.“ Das Gemälde wurde 1928 für die Städtische Kunstsammlung Chemnitz angekauft. 1929 war es der Höhepunkt in der großen Munch-Retropspektive in der Stadt. Im Nationalsozialismus wurde das Werk 1937 verkauft. Nach fast 90 Jahren kehrt es als Leihgabe für die Ausstellung aus den USA nach Chemnitz zurück.
Parallel werden gezielt zeitgenössische Positionen, etwa von Marina Abramović, Monica Bonvicini, Irene Bösch, Michael Morgner, Osmar Osten, Neo Rauch, Paula Rego und anderen im Dialog mit Munchs Werken zu sehen sein.
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Finden Sie hier Informationen über die weiteren Munch-Ausstellung in Deutschland:
2025:
2026:
Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch | Albertinum (08.02. – 17.05.): The Big Questions of Life
Maria Lassnig and Edvard Munch| Hamburger Kunsthalle (27.03. – 23.08.): Flow of Paint = Flow of Life
2026/27:
Edvard Munch and Paula Modersohn-Becker | Paula Modersohn-Becker Museum (26.09.26– 21.02.27)
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