
Oslo, 2. Mai 2025. Subsea 7, das größte norwegische Dienstleistungsunternehmen für Offshore-Projekte und für die Energie-Industrie, erhielt vom brasilianischen Öl- und Gasunternehmen Petrobras einen sogenannten Super-Major-Auftrag, das heißt einen Auftrag mit einem Volumen von mindestens 1,25 Milliarden US-Dollar. Subsea 7 war als Sieger einer Ausschreibung hervorgegangen. Der Auftrag ist Teil der Erschließung des Feldes Búzios 11, das etwa 180 Kilometer vor der Küste des brasilianischen Bundesstaates Rio de Janeiro in 2.000 Metern Wassertiefe liegt. Der Vertragsumfang umfasst die Entwicklung, Beschaffung, Herstellung, Installation und Inbetriebnahme eines 112 Kilometer langen starren- Steigleitungs- und Fließleitungssystems.
Das Projektmanagement und die technische Planung würden umgehend in den Niederlassungen von Subsea 7 in Rio de Janeiro, Suresnes und Sutton beginnen, teilt das Unternehmen mit. Die Fertigung der Pipelines soll in der Spoolbase von Subsea7 in Brasilien erfolgen. Die Offshore-Aktivitäten sind für 2027 und 2028 geplant.
„Mit einem soliden Auftragsbestand und einem diversifizierten Portfolio steigern wir weiterhin den Wert für unsere Aktionäre und tragen gleichzeitig weiter zur Entwicklung Brasiliens bei. Wir danken Petrobras für ihr Vertrauen und freuen uns darauf, erneut eine bedeutende Rolle beim Erfolg des Búzios-Feldes zu spielen“, erklärt Yann Cottart, Senior Vice-President Brazil and Global Projects Centre West.
Im Februar dieses Jahres hatten Subsea 7 und der italienische Energiedienstleister Saipem eine Absichtserklärung unterzeichnet, in der sie sich über die wichtigsten Bedingungen einer möglichen Fusion der beiden Unternehmen einigten. Die geplante Fusion soll einen weltweit führenden Anbieter von Energiedienstleistungen schaffen. Das Management von Saipem und Subsea7 erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Schaffung eines weltweit führenden Energiedienstleisters, insbesondere angesichts der wachsenden Größe der Kundenprojekte, zwingend logisch ist. Saipem und Subsea7 würden sich hinsichtlich ihrer Marktangebote und geografischen Ausrichtung hervorragend ergänzen. Der Zusammenschluss würde den Wert für Aktionäre und alle Stakeholder sowohl im aktuellen Marktumfeld als auch langfristig steigern.
