Umsatz norwegischer lokaler Lebensmittel und Getränke gestiegen

Lokale Lebensmittel werden oft in eigenen Läden angeboten. Im Bild: Die Smakbutikk in Lom©BPN

Oslo, 21. November 2024. Lokale Lebensmittel und Getränke erfreuen sich in Norwegen zunehmender Beliebtheit. Nach Angaben der norwegischen Lebensmittelstiftung Stiftelsen Norsk Mat betrug der Gesamtumsatz für den Zeitraum September 2023 bis August 2024 12,27 Milliarden NOK. In den Vorjahreszeiträumen wurden 10,93 Milliarden NOK im Jahr 2022/2023 und 9,98 Milliarden NOK im Jahr 2021/2022 umgesetzt. Ziel der Regierung ist es, 2035 lokale Lebensmittel und Getränke im Wert von 25 Milliarden NOK zu verkaufen.

Die Norwegische Lebensmittelstiftung definiert lokale Lebensmittel und Getränke als „Lebensmittel- und Getränkeprodukte mit lokaler Identität, unverwechselbarem Ursprung oder besonderen Eigenschaften, die mit der Produktionsmethode, Tradition oder Produktgeschichte verbunden sind“. Die Statistik unterscheidet zwischen Umsätzen im Lebensmittelhandel und denen im großen Haushaltsmarkt sowie im Direktvertrieb. Der große Haushaltsmarkt umfasst Restaurants, Hotels und Kantinen beispielsweise in Krankenhäusern, Schulen und Pflegeheimen.

Im norwegischen Lebensmittelhandel wurden lokale Lebensmittel und Getränke für 5,99 Milliarden NOK verkauft. Dies bedeutet ein Wachstum von 11,2 Prozent seit 2023 oder 600 Millionen NOK. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz mit lokalen Lebensmitteln und Getränken 5,39 Milliarden NOK, gegenüber 5,26 Milliarden NOK im Jahr 2022. 

Neben dem Verkaufswert ist auch das Volumen gestiegen, also die Anzahl der verkauften Einheiten. 

Im genannten Zeitraum 2023/2024 wurden 108 Millionen 100 Millionen Einheiten, ein Plus von 7,5 Prozent seit 2023. Gegenüber dem Zeitraum 2022/2023 mit 105 Millionen verkauften Artikeln ist dies allerdings ein Rückgang.

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