
Stavanger, 19. Juni 2024. Wintershall Dea und seine Partner Petoro und DNO haben in der Cuvette-Lagerstätte in der nördlichen Nordsee eine Gaskondensatlagerstätte entdeckt. Die geschätzten gewinnbaren Mengen betragen zwischen neun und 22 Millionen Barrel Öläquivalent (mmboe). Die Cuvette-Entdeckung liegt südlich des von Wintershall Dea betriebenen Vega Central-Feldes. Die Lizenzpartner werden nun prüfen, ob die Gaskondensat-Entdeckung mithilfe der vorhandenen Infrastruktur im Vega-/Gjøa-Gebiet schnell in die Produktion überführt werden kann, teilt das Unternehmen mit.
Wintershall Dea ist mit den Unterwasserfeldern Vega und Nova sowie mehreren Explorationslizenzen einer der wichtigsten Betreiber in diesem Gebiet der nördlichen Nordsee. Das Unternehmen ist außerdem ein Hauptanteilseigner der nahegelegenen Plattform Gjøa, die als Exportknotenpunkt für die umliegenden Felder in diesem Gebiet dient.
„Sowohl Gjøa als auch Vega befinden sich in einer ausgereiften Produktionsphase, was bedeutet, dass es freie Kapazitäten gibt, die für die Erschließung weiterer Funde in den kommenden Jahren genutzt werden können. Wir werden in dem Gebiet weiterhin nach Kohlenwasserstoffen suchen, um diese Kapazitäten zu nutzen“, sagt Ronny Hanssen, Vice President Production & Operations bei Wintershall Dea Norge.
Cuvette ist die neueste von Wintershall Dea betriebene Bohrung, die mit der Bohrinsel Transocean Norge in einer Zeit hoher Aktivität des Unternehmens durchgeführt wurde. Die Entwicklungsbohrungen im Maria-Feld in der Norwegischen See, die Entdeckungen Bergknapp und Adriana und Produktionsbohrungen im Nova-Feld in der Nordsee d erfolgten ebenfalls mit Transocean Norge. Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 und 2025 ist die Fertigstellung der Maria-Phase-2-Bohrungen geplant, und 2026 soll mit der Bohrung der Dvalin-Nord-Entwicklungsbohrungen begonnen werden.
Die Anteilseigner von Wintershall Dea (BASF und LetterOne) und Harbour Energy plc (Harbour) haben im Dezember 2023 eine Vereinbarung zur Zusammenlegung der beiden Unternehmen unterzeichnet. Ziel ist die Übertragung des E&P-Geschäfts von Wintershall Dea, bestehend aus den Produktions- und Entwicklungsanlagen sowie den Explorationsrechten in Norwegen, Argentinien, Deutschland, Mexiko, Algerien, Libyen (ohne Wintershall AG), Ägypten und Dänemark (ohne Ravn) sowie der Lizenzen von Wintershall Dea zur CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS), an Harbour. Bis zum Abschluss der Transaktion werden Wintershall Dea und Harbour weiterhin als unabhängige Unternehmen agieren. Die Transaktion steht unter anderem unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Fusionskontroll- und Auslandsinvestitionsbehörden mehrerer Länder. Vorbehaltlich dieser behördlichen Genehmigungen ist der Abschluss für das vierte Quartal 2024 geplant.
