Bebauungsplan für Ocean Space Center in Trondheim verabschiedet

In der Einrichtung sollen Labore mit hochspezialisierter Ausrüstung und mehrere große Pools für Test von Schiffs- und Plattform-Modellen untergebracht werden.©Illustration Staatsbygg

Trondheim, 2. September 2021. Am 2. September verabschiedete der Stadtrat von Trondheim den Bebauungsplan für das Ocean Space Center. Die Anlage soll eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Position Norwegens als führende Meeresnation spielen. Wenn das norwegische Parlament Storting den Bau des Ocean Space Center genehmigt, umfasst die Einrichtung sowohl die Aktivitäten des Forschungsinstituts SINTEF als auch die Lehr- und Forschungsaktivitäten der Technischen Universität Trondheim, NTNU, im Bereich Meerestechnik.

“Die Entscheidung des Stadtrates ist ein Meilenstein für uns. Dies ist ein komplexes Projekt, und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit am Ocean Space Center in Trondheim”, sagt Projektleiter Simen Bakken in Statsbygg.

Die Einrichtung umfasst neben Bürogebäuden und Unterrichtsräumen für SINTEF und NTNU Labore mit hochspezialisierter Ausrüstung, wie mehrere große Pools, in denen Modelle von Plattformen oder Booten getestet werden können. Darüber hinaus sind Labore geplant, in denen Tests an unterschiedlichen Triebwerkstypen und Strukturen möglich sind. Neben dem Zentrum selbst sind Infrastruktur und Testmöglichkeiten im Meer sowohl rund um die Inseln Hitra und Frøya als auch vor Ålesund geplant.

Statsbygg ist Bauherr der Anlage und wurde im Dezember 2019 mit der Erstellung eines Bebauungsplans beauftragt. In der ersten Phase wurde ein Vorschlag für ein Planungsprogramm erarbeitet, das Zweck, Rahmen und Voraussetzungen für die Planungsarbeiten sowie Beteiligungsmodalitäten und Studienbedarf beschreibt.

Ein Planvorschlag wurde Anfang 2021 zur Konsultation und öffentlichen Einsichtnahme geschickt. Aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen wurde der Vorschlag für einen Bebauungsplan angepasst. Dies wurde nun vom Stadtrat beschlossen.

Der Beginn eines Bauvorhabens ist abhängig von einer Zuweisung aus dem Staatshaushalt für 2022.

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