Metallbearbeitungsmesse MATEV 2020 präsentiert sich in Oslo

Pressekonferenz zur MATEV 2020, Fachmesse für Metallbearbeitung, in der Deutsch-Norwegischen Handelskammer in Oslo.©AHK Norwegen

Oslo, 31. Oktober 2019. Deutschland ist der mit Abstand wichtigste Werkzeugmaschinenlieferant für Norwegen. Seit 2015 haben sich die Exporte nach Norwegen stabilisiert und lagen 2018 bei rund 23 Millionen Euro. Um dem Warenaustausch in dieser wichtigen Branche weiter zu fördern, informierten Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken VDW, Frankfurt am Main, und Kirstin Deutelmoser, Direktorin, Partner & Guest Events der Messe Düsseldorf, am 31. Oktober auf einer Pressekonferenz in der Deutsch-Norwegischen Handelskammer über aktuelle Trends im Werkzeugmaschinenbau sowie über Präsentationsmöglichkeiten für nordische Unternehmen auf der MATEV 2020, der führende Fachmesse für die Metallbearbeitung, die vom 10. bis 13. März 2020 in Düsseldorf stattfindet. 

Die Messe feiert im nächsten Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. „Inzwischen ist die MATEV ein Muss für alle Anbieter, die sich gerade im Maschinenbau für ihre Kunden attraktiv präsentieren wollen. Nicht nur in der Kernregion Nordrhein-Westfalen, sondern auch in angrenzenden Regionen“, erklärte Wilfried Schäfer. Der Fokus der MATEV im Jahr 2020 liege auf der gesamten Prozesskette in der Metallbearbeitung. Das Thema Industrie 4.0 ziehe sich durch den gesamten Ausstellungsbereich. “Im Jahr 2020 ist die METAV der Informationsschalter für Industrie 4.0 in der Produktion”, so Schäfer.

Der Themenpark „Digitalisierung und Automatisierung“ biete einen nahezu vollständigen Überblick über interessante Industrie-4.0-Lösungen und realisierte Projekte. Darüber hinaus gebe das integrierte Fachforum den Besuchern die Möglichkeit, sich nicht nur über Lösungen, Visionen und Ziele zu informieren, sondern sich auch mit Experten auszutauschen. Der Themenpark wird vom Konradin-Verlag in Zusammenarbeit mit dem VDW organisiert.

Der VDW lädt während der Messe am 10. März 2020 zu einer Veranstaltung zum Thema “Werkzeugmaschinensicherheit” ein. Am 11. März 2020 veranstaltet der VDW erstmals einen Cybersicherheitskongress gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA. 

Kirstin Deutelmoser stellte die Messe Düsseldorf Group sowie den Wirtschaftsstandort Düsseldorf vor. “Die Wirtschaftsregion Düsseldorf hat im Umkreis von einer Stunde 11,4 Millionen Einwohner und bietet damit direkten Zugang zu einem der größten Märkte Europas. Für die Messebranche bedeutet dies ein wichtiges Besucherpotential, das die METAV für sich nutzen kann”, sagte Deutelmoser.

Der Maschinenbau sei mit 1.500 Betrieben ist der größte Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen. Nur die Automobilindustrie erziele mit 18 Milliarden Euro einen höheren durchschnittlichen Jahresumsatz. Neben den im Land etablierten Autoherstellern wie Daimler, Ford oder Toyota spiele für die METAV vor allem die Zulieferindustrie eine Schlüsselrolle.

Das Messeprogramm in Düsseldorf umfasst fünf Bereich. Der Maschinen- und Anlagenbau ist mit 12 Messen das größte und wirtschaftlich bedeutendste Themenfeld. Hierzu gehören Leitmessen wie die drupa, die interpack, die K, die Bright World of Metals, die wire oder die TUBE.

Alle Branchen – ob Kunststoff-, Verpackungs- oder Druckmaschinen – müssten in Werkzeugmaschinen investieren. “Dieser Rückkoppelungseffekt zwischen unseren Investitionsgütermessen trägt maßgeblich zum Nutzen aller Beteiligten bei”, so Deutelmoser.

Schließlich stellte die Messedirektorin die „Neue Messe Süd“ vor, die für die METAV 2020 mit genutzt wird, und informierte über das Hotelangebot in Düsseldorf.

Asgeir Bakken, Geschäftsführer der P. Meidell AS, sprach über seine Erfahrungen als Besucher der MATEV. Die P. Meidell AS ist einer der ältesten norwegischen Maschinenhändler. Das Unternehmen startete mit mit dem Verkauf von Sägen und Sägeblätter und beliefert heute die gesamte norwegische Metallindustrie mit zahlreichen Produkten. Die MATEV habe Bakken vor allem genutzt, um auf dem neuesten Stand der Entwicklungen der Branche zu bleiben. Hier finde er Inspirationen für die Markteinführung neuer Produkte. Darüber hinaus sei die Messe für ihn ein wichtiger Platz der Kundenpflege und des Networking mit Partner. 

Die Messe sei gut organisiert, so dass man mit einem Ein-Tages-Trip Oslo-Düsseldorf schon viele Partner treffen könne. Die Tatsache, dass sich viele Marken von lokalen Händlern vertreten lassen, erfordere allerdings eine gute Planung des Messebesuchs. Die Messe sei interessant als Ergänzung zum Besuch der großen Messen EMO oder Euroblech, könne diese aber nicht ersetzen. 

Kontakt:
Susanne Hawkins
Projektmitarbeiterin Messe Düsseldorf
Deutsch-Norwegische Handelskammer
Tel.: +47 22 12 82 31
sh@handelskammer.no

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× Featured

Der Ozean bleibt Norwegens wichtigste Einnahmequelle