Statoil veröffentlicht „Energieperspektiven“ mit Prognosen bis 2050

Grafik aus Präsentation des „Statoil Energy Perspektives 2017“©Statoil
Grafik aus der Präsentation des „Statoil Energy Perspectives Report“ 2017“©Statoil

Oslo, 8. Juni 2017. Der norwegische Energiekonzern Statoil erwartet erhebliche Veränderungen im globalen Energiemix. In seiner heute veröffentlichten 7. Auflage der „Energieperspektiven“ beschreibt Statoil drei verschiedene Szenarien für die globale makroökonomische Entwicklung, den Energiebedarf, den Energiemix und den energiebezogenen Ausstoß von Treibhausgasen. Erstmals wagt das Unternehmen Prognosen bis 2050.

Bei der Entwicklung eines kohlenstoffarmen Energiesystems kann der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Primärenergiebedarf von knapp über einem Prozent im Jahr 2014 auf fast zwanzig Prozent im Jahr 2050 steigen. In einem Szenario, das mit dem Zwei-Grad-Ziel übereinstimmt, reduziert Öl seinen Anteil von 31 auf 23 Prozent, während Gas bei rund 20 Prozent bleibt.

„Wir glauben, dass es möglich ist, die Reduzierung der Energie-Emissionen im Einklang mit dem 2-Grad-Ziel zu realisieren, aber es erfordert sofortige und koordinierte globale Maßnahmen. Wir sollten die notwendige Transformation nicht unterschätzen, sowohl in Bezug auf die Verbesserung der Energieeffizienz, der Kraftstoffe und des modifizierten Verbraucherverhaltens. Leider arbeiten aber heute viele Faktoren gegen eine solche Transformation“, sagt Chefökonom von Statoil, Eirik Wærness.

Die von Statoil veröffentlichten Energieperspektiven werden als bedeutende Referenz bei internationalen Gesprächen über Energie und Klimawandel herangezogen.

Lesen Sie hier den aktuellen „Statoil Energy Perspectives Report“.

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