IMF sagt für Norwegen 1,75 Prozent BIP-Wachstum für 2017 voraus

Oslo, 24. Mai 2017. Norwegens Wirtschaft erholt sich. Das ist das Ergebnis der IMF-Jahresbewertung der norwegischen Wirtschaft und Wirtschaftspolitik, den Thomas Dorsey, Leiter der Delegation des Internationalen Währungsfonds (IMF) in Norwegen, am 24. Mai vorstellte. Diese Entwicklung werde von einer starken Inlandsnachfrage und von einer vorsorgenden makroökonomischen Politik unterstützt.

Der IMF prognostiziert für 2017 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes auf dem Festland (ohne Öl- und Gasindustrie und verbundene Dienstleistungen) von 1,75 Prozent und für 2018 von 2,25 Prozent. Die Arbeitslosigkeit werde 2018 auf unter vier Prozent sinken.

Der IMF begrüßte die jüngsten Korrekturen der Regierung bezüglich der geschätzten Voraussagen für die Rendite des Government Pension Fund Global von vier auf drei Prozent.Dorsey lenkte die Aufmerksamkeit auch auf die Umstände, die das Erholungsszenario bedrohen könnten, so das schwache globale Wachstum oder erneuter europäischer Bankenstress. Im Lande selbst könnte eine einschneidende Korrektur der Häuserpreise die Konsumtion und Investitionen in Wohneigentum verringern, was Effekte auf Einnahmen von Unternehmen und Banken haben könnte.

Das Bankensystem betrachtet der IMF als belastbar. Allerdings würde hohe und wachsende Haushaltsschulden und Hauspreise das Bankensystem verletzbar machen.

Lesen Sie das abschließende Statement in englischer Sprache hier.

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