Norsk Hydro: Joint Venture in Katar leitet kontrollierte Stilllegung der Aluminiumproduktion ein

Elektrolysehalle im Aluminiumwerk Qatalum in Katar.©Molland/Hydro

Oslo, 3. März 2026. Aufgrund einer Erdgasknappheit in Katar hat das 50/50-Joint-Venture von Norsk Hydro ASA und der Qatar Aluminum Manufacturing Company QPSC (QAMCO) Qatalum eine kontrollierte Stilllegung seiner Aluminiumproduktion eingeleitet. Sie startete am 3. März und wird voraussichtlich Ende März abgeschlossen sein, teilt der norwegische Aluminiumkonzern Hydro mit. Die Entscheidung zur Produktionsunterbrechung fiel, nachdem der Gaslieferant von Qatalum eine unmittelbar bevorstehende Unterbrechung der Gasversorgung angekündigt hatte.

Ziel einer kontrollierten Abschaltung sei es, Gesundheit, Sicherheit und de Schutz der Umwelt zu gewährleisten und die Anlage für die spätere Wiederinbetriebnahme vorzubereiten. Die Wiederinbetriebnahme der Anlage kann sechs bis zwölf Monate dauern; es sei jedoch noch nicht bekannt, wann die Anlage nach einer vollständigen Abschaltung wieder in Betrieb gehen könnte.

Hydro arbeitet daran, die Auswirkungen der Abschaltung abzumildern und prüft Alternativen, um seinen vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen. Die Sicherheit der Mitarbeiter von Qatalum hat weiterhin höchste Priorität.

Aufgrund der Einstellung der Aluminiumproduktion bei Qatalum hat Hydro eine Mitteilung über höhere Gewalt an seine Kunden in Qatalum herausgegeben.

Das Werk verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von 648.000 Tonnen Primäraluminium und 687.000 Tonnen Gussprodukten. Qatalum ist eine vollintegrierte Anlage mit Elektrolyseanlage, Gießerei, Kohlenstoffanlage und einem eigenen Gaskraftwerk.

 

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