Schlagwort: U-Boot-Deal Deutschland-Norwegen

Industriekooperation als Teil des U-Boot-Deals – Kaufsumme fließt in Form von Exporten nach Norwegen zurück

Interview mit Manuel Kliese, Direktor Deutschland, Schweiz und Österreich von Innovation Norway

Innovation Norway unterstützt mit dem Programm Global Growth Industrial Cooperation die Industriekooperation zwischen Norwegen und Deutschland als Teil des U-Boot-Deals. Im Bild: Treffen der Vertreter verschiedener Institutionen und Unternehmen in der norwegischen Botschaft in Berlin mit Botschafter Petter Ølberg (8.v.r.) und Manuel Kliese (r.).©Innovation Norway

Am 23. März unterzeichnete Norwegen mit den deutschen Beschaffungsorganisationen sowie der Werft ThyssenKrupp Marine Systems (tkms) die Vereinbarung über den gemeinsamen Kauf neuer, identischer U-Boote und den gemeinsamen Erwerb von Raketen sowie die gemeinsame Entwicklung der Future Naval Strike Missile. Eine umfangreiche deutsch-norwegische Industriekooperation ist Teil der Vereinbarung. BusinessPortal Norwegen sprach mit Manuel Kliese, Direktor Deutschland, Schweiz und Österreich von Innovation Norway, über das Projekt.

Herr Kliese, nach langjährigen Verhandlungen ist der deutsch-norwegische U-Boot-Deal nun unter Dach und Fach. Die Parlamente müssen noch zustimmen, im Sommer soll der Vertrag zwischen den Beschaffungsorganisationen und ThyssenKrupp Marine Systems( tkMS) unterzeichnet werden. Im November 2018 hatte das Unternehmen ein erstes Angebot bei den norwegischen und deutschen Beschaffungsämtern eingereicht. Warum haben die Verhandlungen so lange gedauert?

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Norwegens Staatsfonds geht wegen Korruptionsvorwürfen gegen thyssenkrupp vor

Ursprünglich wollte der Ethikrat des norwegischen Pensionsfonds Global den deutschen Industriekonzern thyssenkrupp wegen Korruptionsvorwürfen unter Beobachtung stellen. Der Vorstand des Zentralbank hat nun entschieden, dass die Ausübung der Eigentumsrechte ein angemessenes Instrument darstellt, um gegen Korruption im Unternehmen vorzugehen. Das heißt, die Kontrolle des Managements wird verstärkt.©BPN

Oslo, 3. März 2021. Der Vorstand der norwegischen Zentralbank Norges Bank hat beschlossen, dass der Staatsfonds Government Pension Fund Global dem deutschen Industriekonzern thyssenkrupp in Ausübung seiner Rechte als Eigentümer künftig verstärkt auf die Finger sehen soll. Der Ethikrat des Fonds hatte zuvor empfohlen, thyssenkrupp unter Beobachtung zu stellen, da das Unternehmen seiner Ansicht nach ein inakzeptables Risiko darstellt, das zu grober Korruption beiträgt oder für diese verantwortlich ist. In Übereinstimmung mit den Richtlinien hat der Vorstand jedoch die Ausübung der Eigentumsrechte als angemesseneres Instrument angesehen. Norwegens Staatsfonds hielt zum 31.12.2020 1,9 Prozent der Anteile an der thyssenkrupp AG.

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Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung

Verhandlungen zwischen Deutschland und Norwegen über neue U-Boote verzögern sich

2017 vereinbarten Deutschland und Norwegen eine strategische Partnerschaft beim Bau von sechs identischen U-Booten– zwei für Deutschland, vier für Norwegen. Ursprünglich sollte der Vertrag im ersten Halbjahr 2020 unterzeichnet werden. Doch die Verhandlungen verzögern sich.©Oliver Berdal, FD

Oslo, 27. April 2020. Die Verhandlungen zwischen Deutschland und Norwegen bezüglich des Baus identischer U-Boote verzögern sich. Wie das norwegische Verteidigungsministerium heute mitteilte, hat thyssenkrupp Marine Systems Ende Februar ein überarbeitetes Angebot vorgelegt. Die Verhandlungen werden jetzt fortgesetzt. Ziel sei es, dass noch 2020 ein endgültig ausgehandelter Vertrag vorliegt. Die Situation bei COVID 19 könne sich jedoch auf den Prozess auswirken. Wie das Ministerium weiter informiert, wurden Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen zu verringern. Ursprünglich sollte bis Ende 2019 ein vorverhandelten Vertrag über den Erwerb von zwei deutschen und vier norwegischen U-Booten vorliegen, im ersten Halbjahr 2020 sollte der Vertrag unterzeichnet werden. Ab 2026 sollten die U-Boote dann geliefert werden.

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