Schlagwort: Sydvaranger Mining AS

Schwedisches Unternehmen Grangex übernimmt historische Sydvaranger Mine in Nordnorwegen

Wieder einmal wechselt die Sydvaranger Mine nahe Kirkenes den Besitzer. Nun will das schwedische Unternehmen Grangex die Erzmine zu neuem Leben erwecken.©GRANGEX

Stockholm/ Kirkenes, 6. Mai 2024. Das schwedische Bergbauunternehmen GRANGEX AB hat die Übernahme des norwegischen Unternehmens Sydvaranger Mining AS abgeschlossen. Damit ist GRANGEX 100-prozentiger Besitzer der historischen Mine Sydvaranger und der Dannemora-Mine. Das Unternehmen will mehrere Milliarden Kronen in die Eisenerzgewinnung im Norden Norwegens investieren. Die erklärte Strategie von GRANGEX besteht darin, die Produktion von hochgradigem Direktreduktions-Magnetitkonzentrat in beiden Minen wieder aufzunehmen und ein führender Zulieferer für die europäische und globale Stahlindustrie zu werden, die sich gerade in der aktuellen „Grünen-Stahl-Revolution“ befinde, teilt das Unternehmen mit. Gegenüber der Zeitung Barents Observer räumt Christer Lindquist, CEO von Grangex, ein, dass es bis zur Wiedereröffnung noch ein langer Weg sei und vor 2027 kaum etwas passieren werde. 

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Tacora Resources plant nach Übernahme der Erzmine Sydvaranger im Norden Norwegens Wiederaufnahme der Förderung

Am 17. September 2009 verlässt ein Erzzug die Fördergrube in Bjørnevatn für die zehn Kilometer lange Fahrt zum Verladehafen in Kirkenes. 2015 wurde die Mine geschlossen. Nun gibt es Hoffnung auf die zweite Wiederaufnahme der Erzförderung.©Jürg Streuli

Oslo/Kirkenes, 14. Januar 2021. Das norwegische Transport- und Logistikunternehmen Tschudi-Gruppe hat die Sydvaranger Mining AS und deren Tochtergesellschaften, eine Eisenerzmine und ein Verarbeitungswerk in Sor-Varanger, an das US-Unternehmen Tacora Resources Inc verkauft. Die nördlichste Eisenerzmine Europas ist seit der Insolvenz im Jahr 2015 nicht mehr in Betrieb. 2016 erwarb das norwegische Logistikunternehmen Tschudi Group die Vermögenswerte und bereitete den Neustart mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie vor. Jetzt will der neue Eigentümer die Förderung in der Mine wieder aufnehmen. Das Potenzial wird auf eine Produktion von vier Millionen Eisenerzkonzentrat pro Jahr geschätzt. Die Kaufsumme wurde in Form von Tacora-Aktien gezahlt, über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

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