Schlagwort: Strompreise Norwegen

Starker Wind in Deutschland – niedrige Strompreise in Norwegen

Am 1. September fallen die Preise in allen Stromgebieten Norwegens, besonders stark im Süden.©Nord Pool

Oslo, 20. September 2022. Am Samstag wird der Strompreis in den drei Preisgebieten in Südnorwegen stark fallen. Das sagt die europäische Strombörse Nord Pool voraus. Grund sei der starke Wind, der über das Wochenende in Deutschland so viel Strom erzeugt, dass er exportiert werden kann. In Norwegen, wo es in den letzten Tagen wenig Wind und damit wenig Windenergie gab, weht der Wind am Wochenende auf normalem Niveau. Seit dem 10. Juli ist Strom in den drei südnorwegischen Preisregionen nicht mehr so ​​günstig gewesen.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

VG: So viel verdient der norwegische Staat am teuren Strom

Schätzung der Tageszeitung VG, wie viel der Staat an Norwegens Wasserkraft verdient, in Mrd. NOK©VG

Oslo, 6. September 2022. Der norwegische Staat hat in diesem Jahr nach Schätzungen der norwegischen Tageszeitung Verdens Gang (VG) bisher 37 Milliarden NOK, etwa 3,7 Milliarden Euro, an zusätzlichen Einnahmen aus den hohen Strompreisen verdient. Pro Tag seien allein in der letzten Woche 470 Millionen NOK in die Staatskasse geflossen. Bei normalen Preisen wären es knapp über 60 Millionen NOK gewesen. „Das bedeute, dass der Staat durch die Stromkrise rund 410 Millionen NOK mehr als sonst eingenommen hat – jeden Tag!“, schreibt VG.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

Rekord-Strompreise im Südwesten Norwegens

In der Woche vom 20. bis 27. Juli war der Strom im Südwesten Norwegens so teuer wie nie zuvor. Ursache sind die hohen Preise in der EU und die niedrigen Füllstände in den norwegischen Stauseen.©NVE

Oslo, 17. Juli 2022. Die Strompreise in Südwestnorwegen erreichten am Donnerstag, 28. Juli, nach Angaben der Strombörse Nord Pool Rekordhöhen. Die Norwegische Direktion für Wasserressourcen und Energie (NVE) vermeldete für die 29. Woche den höchsten Strompreis aller Zeiten, der über eine Woche in Südwest-Norwegen registriert wurde.

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Habeck-Besuch in Norwegen: Engere Zusammenarbeit bei Wasserstoff, Batterien, Offshore-Wind und CCS vereinbart

Geringere Stromproduktion in Südnorwegen –Stauseen füllen sich langsam

©NVE

Oslo, 14. Juli 2022. Die norwegische Direktion für Wasserressourcen und Energie (NVE) hat den Netzbetreiber Statnett und die Stromerzeuger angewiesen, ein vorübergehendes Meldesystem für die regulierte Stromerzeugung in Südnorwegen einzurichten. Zweck der Berichterstattung ist es, eine bessere Übersicht über die für die Versorgungssicherheit relevante Produktion für den Winter und das Frühjahr 2023 zu erhalten.

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Füllstand der Stauseen in Norwegen nahe dem historischen Minimum – Statnett soll Notfall-Versorgungsplan anpassen

Norwegens Wasserspeicher waren in der 25. Woche nur zu 53 Prozent gefüllt. In den vergangenen Jahren waren es im Durchschnitt 63,7 Prozent.©NVE.no

Oslo, 30. Juni 2022. In den vergangenen 20 Jahren, 2002 bis 2021, lag der Füllstand der norwegischen Stauseen Ende Juni im Durchschnitt bei 63,7 Prozent. In diesem Jahr waren die Speicher zu diesem Zeitpunkt nur zu 53 Prozent gefüllt. Die norwegische Direktion für Wasserressourcen und Energie (NVE) hat den Netzbetreiber Statnett AS daher aufgefordert zu untersuchen, welche Maßnahmen im Falle einer sehr angespannten Situation der Stromversorgung in Kraft gesetzt werden müssen. Der Bericht soll im Oktober 2022 vorliegen.

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Norwegen mit sehr niedrigem Strompreis im zweiten Quartal 2020

©BPN

Oslo, 18. August 2020. Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ohne Steuern und Netzmiete betrug im zweiten Quartal 2020 14,9 øre / kWh. Er lag damit nach Angaben der norwegischen Statistikbehörde SSB auf einem historisch niedrigen Niveau. Gegenüber dem zweiten Quartal 2019 war ein Preisrückgang von bis zu 67 Prozent zu verzeichnen.

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Extrem niedrige Strompreise im Juni in Norwegen

Der in Norwegen 2019 physisch gelieferte Strom setzt sich wie folgt zusammen: 87 Prozent Wasserkraft, 6 Prozent Windkraft, 2 Prozent Kernkraft, 1 Prozent andere Erneuerbare, 1 Prozent Gas, 1 Prozent Kohle, 2 Prozent andere fossile Brennstoffe. Damit betrugen die Treibhausgasemissionen nur 17 Gramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde©NVE

Oslo, 8. Juli 2020. Im Juni betrug der durchschnittliche Strompreis in Norwegen 2 NOK / kWh. Ein gutes hydrologisches Gleichgewicht, eine verringerte Exportkapazität und eine hohe Produktion für die Saison erklären die niedrigen Preise, teilt das norwegische Wasserkraft- und Energiedirektorat NVE mit. Große Schneemassen im Winter in den Bergen haben dazu geführt, dass gegenwärtig mehr Wasserkraft produziert wird, als es für die Saison normal ist, um Platz für neuen Zufluss zu schaffen. Die Juni-Produktion dieses Jahres lag um 13 Prozent über dem Juni-Durchschnitt der letzten 20 Jahre.

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Norwegen 2019 erstmals seit 2010 wieder Stromimporteur

Blick über Oslo vom Ekeberg. Die norwegische Hauptstadt hatte im vergangenen Jahr die höchsten Strompreise Norwegens©NVE

Oslo, 4. Januar 2020. Norwegen hat im vergangenen Jahr mehr Strom verbraucht als produziert. Wie das norwegische Wasser- und Energiedirektorat Norges Vassdrags- og Energidirektorat NVE mitteilt, war Norwegen erstmals seit 2010 wieder ein Stromimporteur. Die norwegische Stromerzeugung betrug im Jahr 2019 133,4 TWh und der Verbrauch 133,5 TWh. Im Sommer wurde viel Strom über die existierenden Stromkabel in die nordischen Länder und die Niederlande exportiert, im Winter mehr Strom importiert. 

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