Schlagwort: Spitzbergen

Letztes Privatgrundstück auf Spitzbergen steht zum Verkauf

Sptizbergen ist eine entmilitarisierte Zone. Die Lage im hohen Norwegen jedoch ist von großer geostrategischer Bedeutung. China interessiert sich für das Grundstück.©Kulspids

London, 14. Mai 2024. Ein ungewöhnliches Angebot beschäftigt derzeit die Gemüter weltweit. Zahlreiche internationale Zeitungen berichten über die Absichten der norwegischen Firma AS Kulspids, ihr Grundstück auf Spitzbergen (Svalbard) zu verkaufen. Das Unternehmen selbst teilt auf seiner Website mit: „Eine einzigartige Gelegenheit, das Unternehmen zu erwerben, das das letzte verbliebene Privatgrundstück auf Spitzbergen besitzt, das von erheblicher ökologischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung ist“. Das Startangebot für das 14.830 Hektar große, unberührte Land an einem Fjord mit einer fünf Kilometer langen Küstenlinie inklusive der Reinholmer Insel liegt bei 300 Millionen Euro. Laut Medienberichten interessieren sich auch chinesische Unternehmen für das Grundstück. Als Vermittler fungiert die Londoner Kanzlei Knight Frank London.

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„Beistandsverpflichtung gilt auch für Svalbard“

Interview mit Bjørn Arlild Gram, norwegischer Verteidigungsminister

Oslo, 1. August 2023. Der Historiker und Publizist Kai-Axel Aanderud hat mit Norwegens Verteidigungsminister Bjørn Arlild Gram ein Interview über die Bedeutung der Hohen Arktis für Norwegen, Norwegens Diplomatie gegenüber Russland in Kriegszeiten und über die Zusammenarbeit mit Deutschland bei Streitkräften und in Rüstungsfragen geführt. Das Interview wurde in dem von der FAZ herausgegebene Magazin für Sicherheitspolitik „loyal“ veröffentlicht.

Herr Minister, zwischen Norwegen und Russland besteht eine 198 Kilometer lange Landgrenze, eine 23 Kilometer lange Seegrenze sowie eine 1.750 Kilometer lange Grenze zwischen den ausschließlichen Wirtschaftszonen beider Länder in der Barentssee und im Arktischen Ozean. Welche sicherheitspolitische Rolle spielen der Hohe Norden und insbesondere Spitzbergen (Svalbard) für die norwegische Regierung? Was hat sich seit dem 24. Februar 2022 verändert?
Norwegens Regierung betrachtet die „Nordgebiete“, wie wir den Hohen Norden nennen, als strategisch wichtigstes Gebiet unseres Landes. Svalbard als dessen nördlichste Region ist ein natürlicher Bestandteil dieser Schwerpunktsetzung. Wenngleich unsere Nordgebiete-Politik in ihren langfristigen Grundzügen fortbesteht, wirkt sich der Krieg in der Ukraine doch negativ auf die internationale Zusammenarbeit im Norden aus, da unsere direkte Zusammenarbeit mit Russland infolge des russischen Angriffskrieges auf ein Minimum reduziert ist. Als Nachbarland ist es jedoch in unserem Interesse, eine ungewollte Eskalation zu vermeiden. Wir halten daher diplomatische Kontakte aufrecht, um Such- und Rettungsmaßnahmen sowie Fischerei-fragen abstimmen zu können.
Auf die norwegische Svalbard-Politik hat der Krieg in der Ukraine bislang keine Auswirkungen. Mit Ausnahme der im Mai 2022 in Kraft getretenen Hafensperre für russische Schiffe gelten die von Norwegen verhängten Sanktionen gegen Russland auch für Svalbard. Den russischen Aktivitäten in Barentsburg stellt Norwegen dagegen keine Hindernisse in den Weg, solange diese im Einklang mit norwegischen Gesetzen und Vorschriften stehen. Die Regierung ist bestrebt, die Grundbedürfnisse der lokalen Bevölkerung auf Svalbard zu sichern, unabhängig davon, welcher Nationalität sie angehört.

Svalbard gilt als eine Achillesferse der NATO. Sind Norwegen und das Nordatlantische Bündnis in der Lage, andere Nationen daran zu hindern, gegen das Verbot der Nutzung von Svalbard zu Kriegszwecken zu verstoßen? Haben Norwegen und die NATO inzwischen eine Antwort auf Russlands neue Marinedoktrin vom Juli 2022 gefunden? Demnach will Moskau seine Position in der Arktis stärken und die russische Nordflotte sowie die Nördliche Seeroute ausbauen.

Finden Sie hier das ganze Interview.

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Hurtigruten Norwegen: Mehr als 60 neue Ausflüge für Spitzbergen-Linie und Nordkap-Linie

Kajakfahrten auf den Lofoten gehören zu den Highlights, die Hurtigruten als Ausflug auf den neuen Linien im kommenden Jahr anbietet.©Hurtigruten

Oslo, 27. Oktober 2022. Zum 130-jährigen Bestehen der traditionellen Postschiffroute bietet Hurtigruten Norwegen im Jubiläumsjahr 2023 zwei besondere neue Reisen an: die Spitzbergen-Linie und die Nordkap-Linie. Als Erweiterung der traditionellen Postschiffreise, die 34 Gemeinden entlang der norwegischen Küste miteinander verbindet, bieten die beiden neuen Routen halb- und ganztägige Hafenaufenthalte – ein Novum in der fast 130-jährigen Geschichte des Unternehmens. Die 63 optionalen Ausflüge können ab sofort online gebucht werden.

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Norwegens Norden soll attraktiver werden

Mit dem Ausbau der Infrastruktur in den Regionen Troms og Finnmark und Nordland sowie in Spitzbergen soll der Abwanderung aus dem Norden entgegengewirkt werden. Im Bild: Die 2018 eröffnete Hålogalandsbrua, Norwegens zweitlängste Hängebrücke©Statens vegvesen

Stockholm, 11. August 2021 (Von Michał Woźniak, Germany Trade & Invest, GTAI). Angesichts der zunehmenden Relevanz arktischer Gebiete will Norwegen mit hohen Investitionen mehr Menschen und Firmen in seinen Norden locken. Priorität hat der Ausbau der Infrastruktur.

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